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Tu dir was Gutes: Für Befreiung sorgen

  • Befreie Dich von Ballast, den Du im Laufe der Jahre angehäuft hast. Alte Dinge, die Du nicht mehr benötigst sind nutzlos und belasten Dich nur. Sortiere deshalb jeden Tag zwei Sachen aus Deiner „Sammlung nicht gebrauchter Dinge“ aus und wirf sie weg oder verschenke sie. Du wirst sehen, dass sich das total befreiend auf Dich […]

    Quelle: Tu dir was Gutes: Für Befreiung sorgen › Informationen für pflegende Angehörige

  • Ein wirklich guter Tipp!


    Ich halte mich seit ein paar Jahren beim Schraenke (und Wohnung) raeumen konsequent daran.

    War ich frueher eher ein Hamster, geht jetzt alles, dass ich nicht mindestens einmal im Jahr gebraucht habe, weg.

    Hier gibt es immer Abnehmer, sei es fuer Kleindung oder Hausrat, da faellt das Aussortieren noch leichter.


    In den letzten zwei Jahren merke ich, dass mich das wirklic befreit. Am liebsten wuerde ich auch noch Moebel entsorgen, aber dem ist natuerlich eine Grenze gesetzt.

    Ich bin inzwischen bei 'desto minimaler, desto besser' angekommen...

  • Ich hab schon mal auf dem Speicher angefangen.

    Dekomaterial :ohnein:ohne Ende....das wird aussortiert und...gespendet.

    Bastelzeug-Malzeug-Spielzeug, Puzzel, Buntstifte, werden an eine kleine Maus weitergegeben, die sich schon darauf freut.

    Schuhe- wurden schon aussortiert.

    Klamotten---kommen im Sommer dran, probieren und dann...verschenken oder Kleidercontainer.

    Läuft......:totlachen:

    Wer den inneren Schweinehund besiegt - dem gelingt alles, was er sich vorgenommen hat. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

  • Auch wenn es schwer fällt, wir haben mit den Büchern angefangen, Klamotten kommen immer mal wieder dran, Dekomaterial will ich auch so nach und nach durchforsten. Alles auf einmal geht einfach nicht

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung Sternenkind seit 9.5.2020

  • Brigitte, ich habe Umzugskartons auf dem Speicher stehen...immer wenn ich oben bin, kommt mal wieder was in die einzelnen Abteilungen.

    Mache das auch immer sooooo wie ich Zeit und Lust habe. :thumbsup:

    Wer den inneren Schweinehund besiegt - dem gelingt alles, was er sich vorgenommen hat. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

  • Bei mir ist grad die Küche dran. Selbst da sammelt sich allerlei an, was man nicht mehr braucht. Und der Hochschrank hat ein paar zusätzliche Regalbretter spendiert bekommen, jetzt ist es viel übersichtlicher drin

    :g03: liche Grüße
    Irmi


    Es muß sich alles ändern, damit alles so bleibt wie es ist.(Guiseppe Tomasi di Lampedusa ) :hi2:

  • Ich habe vor allem Bücher weggebracht. In die öffentlichen Stellflächen. - Schlichtes Fortwerfen von Büchern geht bei mir nicht. Geht einfach nicht. Die innere Hürde zum Wegwerfen ist zu hoch.


    Aber so habe ich zumindest nur noch 5 Bücherregale und einen alten großen Eichenschrank voll damit.

    Ich besitze ja ein ( leider oder gottseidank?) bibliothekares Wesen, und habe meine Bücherregale immer nach Fach- und Überbegriffen geordnet.

    Rausgeflogen sind jetzt erstmal die ganzen linken Bücher meiner Jugend: Mao, Lenin, Marx, nur eine Biografie von Trotzki habe ich noch stehengelassen.

    Den ganzen Brecht habe ich seeehr augedünnt.

    Rausgeflogen ist ferner eine ganze Reihe selbstverwirklichender, zum Teil psychologischer Frauenliteratur, aus den Jahren 70 - 90.

    Rausgeflogen sind weiterhin jede Menge psychologischer Bücher aus dem selben Zeitraum.

    Auch des Handkes habe ich mich entledigt,

    Sloterdijk hingegen behalten. Freud nicht, aber C.G. Jung.

    Ich glaube fast, die kommen alle nächstes Jahr dran... *lach*

    Mitnehmen kann ich ja doch nichts, wenn ich die Welt verlasse.

    Durch den Umzug habe ich gut aufgeräumt und vieles schon weggegeben oder fortgeschmissen.

    Trotzdem ist es immer noch ZUUUU viel, was ich an Habe mit mir herumschleppe.


    Na, schaun mer mal... *zwinker*

    Geli

  • Bücher sind jetzt auch demnächst dran. Bei mir haben sich -neben vielen anderen- haufenweise alte Schulbücher aus den Jahren ab 1965 angesammelt. Die sind für niemanden heute interessant, es gibt viel Besseres. Die sind mir echt ein Problem, da ich nicht recht weiß wohin damit. Einfach wegwerfen ist auch für mich keine Option.

    Ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr sämtliche Räume einschl. der drei Kellerräume auszumisten und für jeden eine Woche veranschlagt. Wie langsam ich aber in der Küche vorankomme, brauche ich für jeden Raum 1 Monat. Das zieht sich, da ist das Jahr schon Dreiviertel um, wenn ich dann mal fertig bin...

    :g03: liche Grüße
    Irmi


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  • In der Kueche faellts mir am schwersten.

    Man hat halt immer mal wieder ein Teil in der Hand, dass man zwar Jahre ignorierte,

    aber damals beim Kauf ganz dringend zu brauchen glaubte.

    Ich schiebe dann manchmal ein bisschen auf, in dem ich 'mogele' und das betroffene Teil

    noch mal in nem anderen Schrank zwischen lagere als dem, an dem ich gerade raeume.


    Grundsaetzlich hab ich mich aber um 180 Grad gedreht: ich KANN jetzt entsorgen und fuehl

    mich jedes Mal gut hinterher!

  • Guten Morgen zusammen,


    wir sind auch dabei. Durch das Ausräumen der Wohnung meiner Schwiegermutter und das Entsorgen vieler Dinge, hat bei uns ein Umdenken eingesetzt. Es war immer unfassbar zu sehen, welche Dinge und wie viel beim Wertstoffhof weggeworfen werden.


    Wenn wir unten fertig sind, ist unsere Wohnung dran. Ich werde die Räume nach der Sanierung nur mit weniger Sachen beziehen.


    Leider haben sehr viele Menschen das gleiche Problem. Daher wird leider vieles entsorgt. Aber wichtig ist einfach, dass man nicht neue Dinge auf den freigewordenen Platz stellt. Sondern sich da sehr bewusst verhält.


    Es einfach ein so gutes Gefühl, wenn ein Zimmer frei ist. Letztes Wochenende war das Zimmer unseres Sohnes dran. Da haben wir spannende Dinge gefunden. Aber sogar er ist jetzt glücklich :thumbsup:


    Allen ein entspanntes Wochenende,


    Andrea

  • Guten Morgen:winken:,


    Ich bin auch mal gespannt, wie weit wir bis zum Herbst kommen mit der Räumerei. Im Moment sind wir dabei, den Dachboden, der eigentlich unser Gästezimmer ist, besser ab zu isolieren, mit Ziel bis Ostern damit fertig zu sein und weil echt Alles im Weg rum steht, würde ich am Liebsten Alles entsorgen, aber nach der Bauaktion haben wir dann kein Geld übrig für neue Möbel. Also verschwindet nur der Kleinkram, selbst auf die Gefahr hin, wenn wir dann soweit sind, Laminat zu verlegen und die Möbel noch mehr nerven weil sie Stück für Stück immer verschoben werden müssen.


    Aber immerhin, die Bücher von dort oben sind schon mal vorsortiert und in Kartons nach kannweg oder bleibthier .


    Achja und Küche geht bei mir gar nicht, da kann ich mich einfach nicht trennen, noch nicht, jedenfalls.


    Liebe Grüssle und weiterhin frohes Räumen


    Brigitte

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  • Also ich war ja mal Berufsbetreuerin. Seit dieser Zeit kann ich ganz gut aussortieren. Ich habe da erlebt, was so alles weggeworfen werden muss, weil es noch nicht einmal die sozialen Institutionen interessiert... :pinch:

    Ich möchte das niemandem in meinem Umfeld zumuten, mein "Leben auszusortieren".


    Daher sortiere ich regelmäßig aus. Da wir aber sehr viel Platz haben.... :phatgrin:

  • Also, ich mache es eigentlich schon länger: das Entsorgen.

    Als ich jung war, war dies ein Thema zwischen meinen Freunden/ Freundinnen und mir.


    Da habe ich mich einmal von meinem ganzen Hausrat getrennt und bin nur mit einem Koffer nach London gegangen.

    In dem Jahr darauf, habe ich das mal auf einer dreimonatigen Bahn/Tramp/Schiffs-Reise um's Mittelmeer umgesetzt: Mit einem dicken Rucksack losgefahren und immer weniger behalten, bis ich nur noch ein lila Baumwollhemd am Körper trug, keine Schuhe und keinen Schlüpfer mehr hatte, nur noch eine Handasche mit etwas Geld darin und meinen persönlichen Unterlagen, einer Haarbürste, Pfefferminzbonbons und Zigaretten.

    Ich habe es damals echt bis auf den Punkt gebracht. *zwinker*


    Das war auch eine ganz interessante Erfahrung.

    Wie alt werde ich gewesen sein? 20? Zwanzig und hübsch und die Welt stand mir offen.

    Wenn meine Eltern es gewusst hätten, die wären die Wände hochgegangen!

    Aber ich musste das damals mal machen. Besitz häuft sich ja ganz schnell von selber wieder an.

    Nachdem ich nach einem Jahr von London fort ging, besaß ich schon wieder 6 Koffer mit Zeug.


    Dann trat mich mit Ende 40 die Sache mit dem Feng Shui. Da geht es ja unter anderem auch darum, dass man den eigenen 'Lebensboden' reinigt, alles Unnütze, allen unnötigen Ballast entfernt, insbesonders auch der Keller, da, wo man drauf fusst, sollte kein Gerümpellager sein, sondern klar sein und strukturiert.

    Na, das fand ich alles gut und habe das auch umgesetzt.

    Etwas fiel es schwer, mit den damals noch pubertierenden Jungen, die ihre eigenen Vorstellungen von Ordnung. Kassetten, Spielkonsolen und alten Turnschuhen hatten, und es mir übelnahmen, wenn ich verlangte, dass Zeug von ihnen aus allen möglichen Ecken und aus dem Keller verschwände.- Ging aber.


    Dann kam die Pflege der Mutter in mein Leben. Mit ihr ein altes, großes Haus mit Einliegerwohnung, alles befüllt mit dem gehortetem Zeug aus ihren letzten 83 Jahren.

    Diese, meine liebe Mama, litt an einer Schwäche: sie war kaufsüchtig! Ihre Sucht erstreckte sich vor allen Dingen auf Kleider. Sie besaß also, ohne dass ich lüge, oben , in ihrem Schlafzimmer 5 dick gefüllte Kleiderschränke, na, das war so eine alte, durchaus schöne, sehr breite Schrankwand, die sich über fast vier Meter erstreckte, in 5 Türen unterteilt, dazu noch einen Aufstellkleiderschrank aus Plastik, ebenfalls im Schlafraum, das war Nummer 6. Dazu eine Herrenkommode, für Mutters faltbare Nachtwäsche. So. Das waren schon mal 7 Kleiderschränke.

    Auf dem Boden gab es noch den ganz alten, zweitürigen Kleiderschrank von der Oma, sowie einen weiteren Plastikkleiderschrank, nun sind wir bei neun. Den dreitürigen Kleiderschrank aus meinem Mädchenzimmer hatte sie natürlich auch in Besitz genommen, den können wir jetzt als einen zählen oder als drei, ich zähle ihn mal als einen. Sind wir bei zehn.

    Damit nicht genug! Unten, in den beiden Fluren, standen je noch ein Kleiderschrank, der eine offen, wie eine Garderobe, der andere, aus weißem Plastik, und wiederum dreitürig. Sind wir bei zwölf.

    Zwölf Kleiderschränke! Jetzt kann man den sehr großen/breiten Schlafzimmerschrank mit seinen 5 Türen auch als einen zählen, sind wir trotzdem bei 7.

    Ich versuche es mal anders, ich versuche es in Metern auszudrücken: also rein überschlägig würde ich sagen, es waren sicher 15 Meter gut und dicht befüllter Kleiderschrank.


    Mutters zweite Einkaufsneigung galt Geschirr. Dazu hatte sie im altdeutschen Wohnzimmer eine beschnitzte Schrankwand von vier Metern Länge, im Musikzimmer eine von dreieinhalb Metern Länge, im Wohnraum eine von gleichfalls gut drei Metern, und in der Küche noch den dreiflügeligen Küchenschrank. Ach, den 'Stall' darf ich nicht vergessen, das war die Waschküche, die immer noch den Namen 'Stall' trug. Dort gab es einem deckenhohen weißen, stabilen Plastikschrank mit vier Türen, die Regale innen gefüllt mit Töpfen und Tiegeln.

    Na, den Keller habe ich ja noch außer acht gelassen! Dort gab es zahlreiche Regale, ebenfalls gefüllt mit Zeug. Und, na in der Garage natürlich auch. 8|

    Also, wer bei einem solchen Angebot nicht gut wegwerfen ( oder verteilen ) kann, der ist hoffnungslos unterlegen.


    Na, mir tat es schon weh, dass ganze Zeug aussortieren zu müssen. Von den Kleidern musste ich hinterher ganz viel fortwerfen, bzw. dorthin geben, wo Teppiche draus gemacht werden, denn selbst die Caritas wollte sie nicht mehr haben.


    Tja, schade. So geht ein Leben hin, die Mutter glaubte bis zum Schluss, sie habe da einen Schatz gehortet - und hinterher will ihn niemand mehr.

    Aber zumindest war der Gedanke - bis in ihre letzten Tage - für sie angenehm.


    Das ist ja auch in Ordnung.


    Aber ich habe fast alles weggetan. Was geblieben ist, ist ein gedrechselter Blumenständer, die Herrenkommode aus Mutter Schlafzimmer, zwei Römertöpfe und zwei gute Pfannen.

    Von den vielen Geschirren, die sie gekauft hatte ( Villeroy und Boch, Rosenthal und Seltman- Weiden, und wie die alle hießen) , habe ich nicht ein einziges Service behalten.



    Geli