Posts by Irmi

    Ich weiß ja, es gibt keine Insel der Seligen. Aber das Forum hier war für mich so etwas, trotz der vielen Probleme und schweren Aufgaben, die die User zu lösen und durchzustehen haben oder hatten.

    Aber der Umgang miteinander war -so lange ich hier bin (und von einem User, der nicht mehr da ist abgesehen)- so gut wie immer höflich und wertschätzend. Schade, daß dieser Disput so eskaliert ist. Das macht mich echt traurig.

    Das Bearbeiten geht nur in diesem einen Thread von Heike nicht.

    Ach ja, und den Router würd ich auch mal ausschalten und wenn möglich, updaten. Also, alle Geräte mal vom Netz nehmen.

    Und dann eröffnest du mal testweise ein neues Thema. (Mit Hurra!!! Es funktioniert wieder:cookie:)

    Angeli,

    hast Du schon einmal versucht, dich aus dem Forum auszuloggen, dann Mac-Cache löschen, auch den Browser-Verlauf löschen, und wenn das alles komplett leer ist, Mac runterfahren und ausschalten. Dann wieder einschalten und dich vollkommen neu ins Forum einloggen. Das wär jetzt meine Idee dazu...

    Ich bin ganz Heikes Meinung.

    Vorsorge im Finanziellen und insgesamt für Alter und eventueller Pflegebedürftigkeit damit ja nicht gemeint.

    Aber viele Menschen verschieben Wünsche und Dinge, die ihnen Freude bereiten oder gut tun würden, auf später. Und genau dazu kommen sie dann möglicherweise gar nicht. Wie eben auch Magdalena schreibt.

    Ich habe mir vorgenommen, was mir möglich ist, jetzt zu verwirklichen. Mir tut das gut, viel besser als das ewige für später Planen. Ich reise zum Beispiel sehr gern. Lieber kürzer oder in kleinerem Rahmen, aber bald. Meine so früh verstorbene Schwägerin hat es mir wieder vor Augen geführt.

    Ja,

    wie gut daß wir miteinander reden können. Regina hat es eigentlich sehr stimmig zusammengefasst.

    Ich habe die Aussage meiner Schwägerin tatsächlich nicht so, wie ihr befürchtet, aufgefasst. Mich trifft, wenn überhaupt, nur geringe Schuld daran. Getroffen hat es mich aber trotzdem.

    Ein paar Wochen erst vor ihrem Tod hat SIE festgestellt, daß wir in Vielem gleiche Interessen haben in Kunst, Musik, Literatur, Reisen und daß wir endlosen Gesprächstoff hätten. Und darauf war ihre Aussage bezogen, wir hätten 25 Jahre vertan.

    Es stand aber früher immer etwas unausgesprochen zwischen uns. Ich konnte es mir nicht erklären noch gab es greifbare Gründe dafür. Die Chemie zwischen uns stimmte einfach nicht.

    Wir hatten den gleichen Beruf und statt daß wir gemeinsame Sache gemacht oder uns darüber ausgetauscht hätten, empfand sie mich als Konkurrenz. Dabei hatten wir weder den selben Arbeitgeber, noch hatten wir beruflich miteinander zu tun. Das zweite war, daß ich mit der ersten Frau meines Bruders befreundet war. Wir waren noch sehr jung, als wir uns kennengelernt haben, bekamen anbeechselnd (zusammengerechnet) fünf Kinder ähnlichen Alters, die gern beisammen waren und viel miteinander spielten. Für mich gab es nach des Bruders Trennung erst mal keinen Grund, diese Freundschaft zu beenden. Für meinen Bruder war das nach seiner Trennung ein Grund, über mich sehr erzürnt zu sein und den Kontakt mit mir jahrelang auf ein äußerstes Minimum zu reduzieren.

    Außerdem hatten unsere beiden kleinen Familien in einigen wichtigen Punkten recht verschiedene Ansichten über die Erziehung unserer Kinder und die „neue“ Schwägerin befand sich immer schnell in Verteidigungs- oder Angriffshaltung, je nachdem von welcher Warte aus man das betrachtet.

    Zusammentreffen verliefen da recht mühsam und fühlten sich eher wie die Minute kurz vor der Explosion an.

    Das Pflänzchen Freundschaft tat sich da recht schwer, sich zu entwickeln. Erst vor wenigen Jahren hat sich das Verhältnis zu meinem Bruder und damit auch zu Christine entspannt, was einzig und allein meiner Hartnäckigkeit und meinen Bemühungen Frieden zu schließen zu verdanken war. Da waren mein Felix und Christine schon schwer krank.


    Sie hatte inzwischen ihren Beruf gewechselt, und ich war in Rente, also bestand da keine Konkurrenz mehr. Und wir tauschten uns über unsere wiederum gleichaltrigen Enkel aus.


    Aber erst als sie schon in der letzten Lebensphase in der Klinik lag, kam ihr die Erkenntnis, daß wir uns schon vor 25 Jahren so gut verstehen hätten können. (Was aber nicht unbedingt so stimmen muß, denn 25 Jahre sind eine sehr lange Zeit, in der man viel Gutes erleben und Schlimmes durchmachen kann, Erfahrungen sammelt und sich weiter entwickelt).


    Ich sagte ihr dann, daß für mich nur der Augenblick zählt, und wir nicht bedauern, sondern uns hier und jetzt an unserer neu gewonnenen Vertrautheit

    freuen sollten.

    Hallo Chris,


    Auch wenn ich mich jetzt sehr unbeliebt machen sollte,

    das ist wirklich die unpersönlichste Vorstellung, die ich hier je gelesen habe.

    Mir ist nicht ganz klar, was Du eigentlich willst.

    Möchtest Du Deine Mutter gut versorgen oder unterbringen?

    Möchtest Du einen Aufsatz schreiben?

    Oder eine Abhandlung oder einen Zeitungsartikel?

    Oder die Stimmung in der Welt der Pflegenden analysieren?


    Wenn man Informationen über ein Thema benötigt, aber nicht tatsächlich persönlich involviert ist, sollte man so ehrlich sein und seine Karten offen auf den Tisch legen.


    Will man sich dagegen um ganz bestimmte Angehörige kümmern, sollte man schon genauer seine persönlichen Umstände schildern. Sonst kann man nicht erwarten, daß man hilfreiche und freundliche Auskünfte erhält.


    Anschließend kannst Du eigene Themen eröffnen und konktrete Fragen stellen. Auf viele Themen gibt es schon Antworten und Rubriken, da kannst sicher auch schon viele Informationen finden. Aber zugänglich ist Vieles davon erst durch Deine Vorstellung, denn die Pflege von Angehörigen ist etwas ungemein Sensibles und Persönliches, deshalb ist dieses Forum ein geschützter Bereich und kein öffentliches Infozentrum.

    Also Ines,

    Ich habe seit 2007 ein angemeldetes Kleingewerbe. Hab keine Angst, es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Ich glaube nicht, daß das Münchner Finanzamt kulanter ist als andere, aber in manchen Jahren war mein Gewinn sehr gering. Mal hab ich mehr, mal fast keinen Gewinn. Schwierigkeiten bekam ich deswegen noch nie. Ich muß ja auch wieder Material einkaufen! Und ich darf wegen meiner EU Rente gar nicht über einen bestimmten Betrag kommen.

    Trotzdem finde ich natürlich richtig, wenn du für deine Strickarbeiten mehr verlangst.

    Deine Arbeitszeit wird eh nicht annähernd vergütet, meine ja auch nicht. Leider! Da würden unsere schönen Produkte von niemandem gekauft werden.