Posts by Brigitte

    Guten Abend Magda ,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Eure Lebenssituation ist nicht einfach und auch nicht einfach zu entlasten, wenn die Senioren nicht mit machen😶


    Arztfahrten würde ich persönlich per Krankentransport mit Dauertransportschein in die Wege leiten, Baden durch Duschen ersetzen und über die Verhinderungspflege und die 125Euro Entlastungsleistung könnte eine Präzenskraft Deiner Mutter wenigstens ein paar Stunden Auszeit ermöglichen, um mal wirklich vor die Tür zu kommen


    Grenzen setzen, nicht sofort springen kann man trainieren. 24 Std am Tag anwesend und auf Standby sein, hält Niemand auf Dauer gesund bleibend aus.


    Dann kommt bald ein süsser Krabbelkäfer dazu, und Du brauchst sehr viel Zeit und Kraft für das Kleine und auch für den Teenager, da ist Mama auch noch gefordert.


    Holt Euch bitte Entlastung dazu, damit kein Leiden und keine Überforderung aus der Pflegesituation wird, die nicht mehr zu ändern ist.


    Bittet auch Angehörige,Nachbarn und Freunde um ein bisschen Zeit für Euch.


    Für mich ist es eh ein Phänomen, dass Menschen sich selber krank machen durch ihr Konsumverhalten, vom den bekannt ist, was es anrichtet.


    Ich wünsche Dir/Euch viel Kraft und Durchsetzungsvermögen.


    Liebe Grüssle


    Brigitte

    Guten Abend Paloma,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum


    Profilaxe und Information ist immer gut🤗


    Gibt es bei Deinen Eltern schon Anzeichen, das etwas kommen könnte?


    Lebst Du mit Deinen Eltern im gleichen Ort?


    Liebe Grüßle


    Brigitte

    Hallo Nina,


    es gibt ambulante Hospizgruppen, in der Regel sogar kostenfrei, die Du mit an Bord holen könntest für Deine Mutter und auch für Dich.


    Gibt es sicher auch in Eurer Gegend. Hab den Mut und bitte dort um Unterstützung, zusätzlich zum Pflegedienst.


    Alles Gute und Kraft für Dich


    Brigitte

    Guten Morgen Nina,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.


    Machst Du komplett Alles alleine oder hast Du Helfer- Pflegedienst, Besuchsdienst , Verwandte mit an Bord?


    Hat Deine Mutter einen Pflegegrad und wisst Ihr, was dazu alles genutzt werden kann?


    Liebe Grüssle


    Brigitte

    Hallo Heike,


    also bei mir ist keine Zukunftsangst, aber ich bin vorsichtig auf jeden Fall.


    Es gibt irre viele Menschen, denen es Banane war, Vorkehrungen zu treffen und für sie muss die Allgemeinheit aufkommen, die an die Zukunft gedacht hat.


    Liebe Grüssle


    Brigitte

    Aber irgendwie müssen wir doch für unser Demnächst Sorge tragen. So planen und handeln dass wir Demnächst unsere Miete, unser Essen, unsere Krankenversicherung unsere Rente sicher stellen usw.


    Manchmal würde ich auch gerne einfach so in den Tag hinein leben, weiss aber, dass ich mir dann nichts Gutes tue, wenn ich alles Andere ausser Acht lasse.


    Für mein Leben und mein Demnächst habe ja nun mal ich selber die Verantwortung.


    Grübelnde Grüssle


    Brigitte

    Guten Abend Tontaube,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.


    Auch eine seelische Anstrengung kostet Kraft. Ich betreue im Moment auch als Nachbarschaftshelferin eine alte, sehr schwierige Dame mit 2x täglichem Einsatz und fühle mich auch oft so, als hätte ich Steinplatten geschleppt, obwohl es keine körperliche Anstrengung ist.


    Vielleicht gelingt es Euch ja noch, die anderen Geschwister mit an Bord zu holen damit die Besuche besser verteilt sind. Es sind ja auch ihre Eltern die nun ihre Kinder brauchen auf der letzten Strecke.


    Liebe Grüssle


    Brigitte

    Guten Abend Alexander,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.


    Ich schliesse mich Magdalenas Worten an.


    Es wird sich bestimmt im Laufe der Zeit am Zustand Deines Vaters etwas verbessern und wenn er einen Pflegegrad zuerkannt bekommt, kann auch etwas Unterstützung eingekauft werden.


    Wartet einfach ab, und hört auf Euer Bauchgefühl, wie die beste Lösung für Euch als Familie aussehen kann.


    Holt Euch einen Termin beim nächsten Pflegestützpunkt und lasst Euch regionale Möglichkeiten aufzeigen.


    Sicher gibt es auch in der Nähe Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige, deren Besuch Deiner Mutter sicher gut tun.


    Es ist wirklich möglich, auch mit einer veränderten Situation gut leben zu lernen.


    Liebe Grüsse


    Brigitte

    Guten Morgen Irmi,


    danke für Deine Aufklärung.


    Konkurrenz, oh weh, und das auch noch auf mehreren Ebenen. Es ist wirklich schade, dass Deine Schwägerin dies nicht früher ablegen konnte. Ein Kampf, um und gegen, eigentlich nichts.


    Auf jeden Fall konntet Ihr noch ein ganz kleines Stück in diesem Leben zusammen finden, um so kostbarer sind diese Momente und Gefühle.


    Das sind Familiengeschichten und jede Familie hat sicher mindestens Eine, dieser Geschichten und auch Geheimnisse, die das Miteinander ganz schön verhageln können.


    Ihr konntet es noch lösen Irmi, wenn auch sehr spät. Vielleicht kann Dein Bruder nun auch wieder offener mit Dir umgehen und Ihr könnt reden, auflösen und klären, was zwischen Euch stand. Den Anfang hat Deine Schwägerin gemacht.


    Liebe Grüssle


    Brigitte

    Liebe Irmi ,


    ich hoffe doch sehr, dass diese Aussage Deiner Schwägerin nicht so gemeint war, wie Du sie anscheinend aufgenommen hast.


    Möglicherweise war es auch Wut über das spürbare, deutliche , körperliche Vergehen das Deine Schwägerin nur schwer ertragen konnte und ihre Worte waren lediglich nur ein Ventil und nicht wirklich gegen Dich, wenn auch an Dich gerichtet.


    Versuche, Deinen Frieden mit diesen Worten einer todkranken Frau zu machen und nimm Dir selber ihre Last von Deinen Schultern.


    Liebe Grüssle


    Brigitte