Kombinierte Pflege

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  • Kombinierte Pflege

    Hallo, wir pflegen seit 8 Monaten meine Oma Zuhause in Kombination mit einem Pflegedienst. Nun meine Frage: man ist ja nach Begutachtung des MDK´s doch 6 Monate gebunden, diese kombinierte Pflege in Anspruch zu nehmen (haben wir ja so angegeben). Im September war eine Wiederbegutachtung und nun wollte ich wissen, ob man dann wieder ab der Neubegutachtung 6 mon. gebunden ist? Sorry, dass ich so knapp schreibe, aber ich bin momentan in der Arbeit;-)
    Ach und noch eine Frage hätte ich: wenn eine Verordnung besteht 3x tägl. Medi.-Gabe durch Pflegedienst, ist da die An- und Abfahrt mit inbehalten???
    Vielen lieben Dank!!!!
    Liebe Grüße
    Sabrina
  • Guten Morgen Sabrina,

    normalerweise wird jeder PD seine Einsätze einstellen, wenn Ihr sie nicht mehr wünscht.

    Allerdings müsst Ihr dann der Pflegekasse mitteilen, daß Ihr die Pflege alleine sicher stellt, ( und das muß dann auch wirklich geschehen) um das normale Pflegegeld zu bekommen.

    Der PD rechnet Pflege/Sachleistung mit der Kasse ab und würde Euch, sofern noch vorhanden, dann prozentual auf das normale Pflegeld berechnet, die Differenz überweisen.

    Für die Medigabe müßte es eine ärztliche Verordnung geben, mit der der PD dann abrechnet. Allerdings gibt es nur noch einen geringen Betrag für diese Behandlungspflege, sodaß es immer günstiger ist, die Medikamentengabe erfolgt bei einem Besuch zur Pflege.

    Der PD reicht die Verordnung zur Bewilligung bei der Kasse ein und wird seinen Betrag, den er berechnen würde, sicher angegeben. Wenn die KK 3xtäglich Medigabe bewilligt, müssten die Kosten damit abgedeckt sein.

    Es kann aber sein, daß die KK nur2x Medigabe, anstatt 3x bewilligt, weil z.B. die Medis für den Mittag, schon am Morgen bereit gestellt werden könnten.

    Die Verordnungen müssen regelmäßig neu an die Kasse zur Bewilligung geschickt werden, da die KK immer nur für einen begrenzten Zeitraum bewilligt. Auch muss die Verordnung sofort an den PD übergeben werden, weil die KK ablehnen kann, ist die Verordnung nicht drei Tage nach Datum Ausstellung bei der KK eingegangen. Notfalls kann man die Verordnung vorab per Fax zur KK schicken und telefonisch mitteilen, daß das Original per Post auf dem Weg ist.

    Lieben Gruß

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


  • Also es ist momentan einfach so, dass meine Mutter, mein Opa und ich eigentlich alles machen und der PD nur 3-mal tägl. kommt und eben Medis bringt. (3xtägl. ist von der KK bewilligt). aber anscheinend rechnet der PD soviel ab, dass wir nur noch 60 Euro Pflegegeld bekommen bei PS 2, das bedeutet ja der PD rechnet so um die 830 € ab, wir bekommen seit 2 Mon. keine Rechnung mehr, weil wir nix mehr dazu zahlen müssen. ich finds halt nur irgendwie ungerecht, weil sie fast nix mehr machen und soviel Geld dafür bekommen.
    Vielen lieben Dank für die rasche Antwort
    LG
  • Hallo Sabrina,
    Du (bzw. der Versicherte / sein Bevollmächtigter) kannst bei der Pflegekasse nachfragen, was der Pflegedienst eigentlich abrechnet. Die Behandlungspflege (Medikamente) läuft in der Regel über die KK. Allerdings wundert es mich, dass die KK die Medi-Gabe genehmigt, obwohl Ihr / ein Angehöriger als Pflegeperson gemeldet ist (sein müste).
    Aber Klarheit bekommst Du nur, indem Du bei der Kasse nachfragst, was der PD eigentlich abrechnet. Das muss dann bei Pflegestufe 2 um die 790 € sein, wenn Ihr noch 60 € bekommt Da kann ein PD schon einiges für tun. Jedenfalls mehr als Tabletten / Medikamente geben....
    Gruß Heike
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  • Guten Abend Sabrina,

    warum muss der PD die Medis bringen und geben? Ist das eine Vorgabe vom Hausarzt oder könnt Ihr die Medis nicht alleine richtig einteilen?

    Es gibt ganz tolle Wochenbehälter für Medis, sodaß sie nur an einem Wochentag in die Fächer gerichtet werden und die Nachbestellung für neue Rezepte notiert wird.

    Wenn der PD wirklich nichts Anderes macht solltet Ihr schon überlegen, die Medis selber zu geben.

    Liebe Grüßle

    Brigitte
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  • Vielen lieben Dank an alle!!!
    Also das ganze hat letztes Jahr im Oktober angefangen, zwei Not-OP´s am Darm-> künstlicher Ausgang->künstliches Koma....
    dann 5 Tage drauf Amputation des rechten Unterschenkels-> Wundheilstörungen->offene Bauchwunde, weitere Amputation des rechten Oberschenkels.....lag dann bis Januar in München im Krankenhaus ist dann in die Geriatrie nach Haag/Obb. gekommen, wo ich eine Woche komplett dabei war. Mitte Februar ist sie dann wieder nach Hause gekommen. Mein Opa ist 10 Jahre jünger und arbeitet noch. Meine Mutter und ich arbeiten auch und anfangs war es einfach nicht sicher gestellt mit den Medis, da hat der Hausarzt die Medi-Gabe durch den PD verordnet. und somit haben wir es nach wie vor, weil die KK es bis Ende des Jahres genehmigt hat. Mittlerweile hat es sich bei uns so gut eingespielt, dass wir Angehörigen das meiste machen. Fahre fast täglich über 40 km zu meiner Oma usw.... mittlerweile ist sie zum Glück wieder besser drauf, Anfangs war es ganz schlimm, weil sie nicht mehr leben wollte.
    Haben am Freitag mit dem PD geredet, mal schauen was dabei jetzt raus kommt.
    LG
    Sabrina
    PS: Melde mich jetzt auch bei euch an
  • Guten Morgen Sabrina,

    schön, daß Du Dich anmelden willst. Du wirst Dich sicher wohl fühlen in unserer Runde.

    Der PD hat nicht zu entscheiden, ob er weiter die Einsätze bei Deiner Oma macht. Dein Opa und Deine Oma, sowie auch Ihr Alle als Familie entscheidet, was Ihr wollt.


    Liebe Grüßle

    Brigitte
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