carekonzept pflegeberatung

Beiträge von inesk

    Liebe Lizzie , Irmi und Brigitte ,


    ja da steckt schon ein bisschen Arbeit drin und jetzt im Job wird leider die Zeit für sowas doch etwas knapper.


    Ich stricke im Moment meinen letzten Sockenauftrag und dann kommen erst einmal die Advents- und Weihnachtsvorbereitungen.


    Ich finde es schön, dass euch das Tuch gefällt. Es ist übrigens noch zu haben, falls jemand noch ein Geschenk benötigt. :phatgrin:



    Liebe Grüße Ines

    Guten Morgen,


    es wäre schön, wenn noch der ein oder andere an meiner kleinen Umfrage teil nehmen würde, auch wenn er selber vielleicht keine Socken benötigt. Vielen Dank!



    Liebe Grüße Ines

    Hallo zusammen,


    dass Jahr geht zu Ende und ich kämpfe seit einiger Zeit mit mir selber.

    Klar stricke ich weiterhin Socken und Tücher und diese auch auf Bestellung, aber Dank einer netten Bürgerin war ich gezwungen Ende letzten Jahres Kleingewerbe anzumelden um ihr zuvor zu kommen. Sie war der Meinung, dass ich ja Gewinn mit meinen Socken bei 8 Euro erziele. Und das nicht zu knapp wie sie meinte.
    Jeder der nicht blind durch die Welt läuft sieht, dass Sockenwolle so zwischen 6,99 und 14,00 Euro das Knäul kostet. Wenn man Glück hat bekommt man sie auch mal im Angebot für 3,99 bis 9,99 Euro. Ein Knäul sind ein Paar Socken und bei kleineren Größen bekommt man noch ein paar ganz kleine Kindersocken raus. Da kann sich jetzt jeder ausrechnen, was übrig bleibt. Arbeitszeit darf man da eh nicht rechnen.


    Nun sitzt mir das Finanzamt im Nacken, denn ich darf nur in den ersten zwei Jahren mit negativem Einkommen raus gehen, heißt ich bin gezwungen Gewinn zu erzielen und muss irgendwie meine Preise im nächsten Jahr etwas anpassen. Daher nun meine Umfrage, da ich weiterhin hier einen Sonderpreis machen möchte.


    Ich würde mich freuen wenn viele an der Umfrage teil nehmen. Danke!



    Liebe Grüße Ines

    Hallo Sabine,


    herzlich Willkommen hier im Forum.


    Manchmal hilft es schon, immer wieder zu betonen, dass man selber eingeschränkt ist und das was man helfen möchte einfach nicht helfen kann.
    Meine Eltern mussten auch lernen, dass ich nicht pflegen kann und werden, was nicht heißt, dass ich gar nichts mache. Ich unterstütze so weit ich es schaffe. Der Rest muss entsprechend anders gelöst und geregelt werden.
    Wir haben alle nur unser eines Leben und durch den vielen Stress, Erkrankungen, was auch immer, ist man einfach nicht mehr so belastbar, wie es noch vor Jahren war. Ich persönlich finde es wichtiger Die Zeit mit den Angehörigen mit Gesprächen, Kaffee trinken usw. zu verbringen, als wenn man auch da nur rum hetzt, weil man putzen muss.


    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwer ist, dass schlechte Gewissen abzulegen, aber man schafft es mit der Zeit.




    Liebe Grüße Ines

    Hallo Elisi,


    meine Mutter hat den Pflegedienst zur Zeit nur für hauswirtschaftliche Leistungen. Leider kommt es immer wieder vor, dass der Pflegedienst nicht zur vereinbarten Zeit kommt. Ich meine da jetzt nicht Minuten oder mal eine Stunde, da vorher ein Notfall war oder so, sondern mehrere Stunden. Nur selten erfolgt dann ein Anruf.

    Oder es kommt ein Anruf, dass der Pflegedienst erst am Nachmittag kommt und dann steht er auf einmal doch mittags auf der Matte. Was wir so rausbekommen haben liegt das an der stellvertretenden Pflegedienstleitung, die die hauswirtschaftliche Versorgung plant und da vermutlich etwas überfordert mit ist.

    Für jemand der mehrfach in der Woche zu Ärzten und Therapien muss ist das natürlich sehr schwierig, wenn nicht annähernd zur vereinbarten Zeit gekommen wird.



    Liebe Grüße Ines

    Liebe Brigitte,


    da hast du dir ja was vorgenommen. Aber ich muss gestehen, wir überlegen auch unser Rentnerdasein dann wo anders zu verbringen. Aber mich schreckt es noch etwas ab, aber man ja dann komplett von null anfängt. Dort dann keine Freunde und Bekannte hat. Sich alles neu aufbauen muss.
    Aber bei uns ist ja noch Zeit.


    Eine entsprechende Einrichtung zu finden, wo du beide unterbringen kannst stelle ich mir echt schwer vor. Hatte vorhin mal etwas gestöbert. Zum einen findet man auf den Seiten selten genaue Angaben, wen und mit welcher Behinderung sie aufnehmen noch andere genauere Informationen. Dabei bin ich der Meinung, dass das doch ganz wichtige Infos sind, die man braucht um sein Kind unterzubringen.


    Stelle mir gerade so vor mein Mann müsste da eine Einrichtung für seinen Sohn suchen. Wenn man dann kaum Infos im Netz findet, müsste man ja überall sofort persönlich vorsprechen. Das kostet ja unnötige Zeit, die man neben Job gar nicht hat.


    Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass ihr eure Träume verwirklichen könnt.




    Liebe Grüße Ines

    Hallo Vilsfischer,


    und herzlich Willkommen hier.


    Wer hat denn die Demenz und Parkinson festgestellt? Ein Neurologe?


    Seit wann ist die Mutter depressiv?


    Die Rente kommt sehr gering vor. Bekommt einer von beide eventuell keine Rente? Bei meinen Großeltern bekam nur mein Opa Rente und selbst diese war höher als dieser Betrag, dabei hatte er keine hohe Rente aus DDR- Zeiten.



    Liebe Grüße Ines

    Liebe Brigitte,


    ja bei diesem Bericht kommen einem so bestimmte Gedanken...


    Ich selber merke immer wieder, dass Menschen im Umfeld nicht verstehen können, dass es viel Kraft kostet zu pflegen. Selbst wenn man sich nur aus der Ferne um das organisatorische und den Einkauf kümmert.
    Ich erlebe es selbst bei meinen Kollegen, dass sie einfach nicht verstehen können, dass mir die Zeit vor der Spätschicht zu knapp ist, zu meiner Mutter zu fahren, dort zu putzen und ihr zu helfen und dann wieder nach Hause zu fahren und zu arbeiten.
    Und wenn man dann mal sagt, man ist platt, weil man schlecht geschlafen hat, da wieder die Gedanken kreisten, dann kommt gleich, du hast ja morgen frei, aber frei hat man ja nicht wirklich. Da steht dann einkaufen an, oder ein neuer Antrag muss gestellt werden, oder endlich mal wieder eine Fahrt ins Pflegeheim usw.
    Und dann hört man immer wieder, du musst das doch nicht machen, gibt doch Pflegedienste usw.
    Meist sind es Leute, die zu ihren Eltern bzw. Schwiegereltern selber kaum Kontakt haben oder hatten und auch noch nie gepflegt haben.


    Und selbst die eigene Familie zieht sich zurück. Um so mehr Unterstützung meine Eltern brauchten, um so mehr zogen sich meine Kinder zurück. So lange wir dabei sind und sie möglichst fahren, kommen sie ja notfalls mit, aber wenn es darum geht ihren Opa mal alleine zu besuchen, weil wir es einfach nicht schaffen, ist das für sie nicht möglich. Vermutlich aus Angst es könnte was passieren.
    Klar diese Angst habe ich auch bei jedem Besuch, da bin ich auch froh, dass wir meist meine Mutter mit nehmen. Aber wenn es drauf an kommt fahre ich auch nur mit meinem Mann hin.


    Meine Mutter bricht jetzt sogar den langjährigen Kontakt zu einer Freundschaft ab, weil mein Vater ihr an den Kopf geknallt hat, dass es ja sein Freund war und warum sie da hin fährt.


    Ich glaube in der Pflege entwickeln sich Situationen, wo man sich nicht verstanden fühlt und sich dann irgendwann zurück zieht. Man hat auch irgendwann nicht mehr die Kraft dazu sich jedem zu erklären. Und wenn man dann vielleicht noch so drauf ist, dass alles verkehrt ist was andere machen, kann ich mir schon vorstellen, dass man dann nicht mehr kann und will, aber eine Lösung ist das mit Sicherheit nicht.


    Mehr Verständnis untereinander wäre da schon der erste Schritt. Dieser ist aber für viele ein sehr schwerer Schritt, denn psychischer Druck und Kraftlosigkeit sind nun mal Dinge, die man nicht in Form von Gips, Krückstock usw. sieht.




    Liebe Grüße Ines

    Liebe Heike,


    eine tolle Sache und ich bin gespannt wie sie angenommen wird.


    Meine Mutter bekam ich zu solchen Treffen nicht hin. Sie sagte immer sie belastet es zu sehr, wenn sie auch noch darüber reden soll. Sie ist froh, wenn sie zwischendurch einfach mal paar Minuten nur ihre Ruhe hat.
    Auch einige meiner Kunden haben demenzkranke Partner und auch sie erzählten mir, dass ihre KK solche Treffen anbieten, sogar mit Betreuung der demenzkranken, aber sie es psychisch zu belastend finden bzw. fanden. Andere wiederum finden keine Betreuung für die Zeit, da der Pflegedienst oder ehrenamtliche Betreuer da keine freie Kapazität haben.


    Berichte doch mal bitte, wie es angenommen wird. Danke!



    Liebe Grüße Ines

    Ich habe den Tatort auch gesehen und war positiv überrascht, dass mal wirklich die Schwierigkeiten der Pflege dargestellt wurden. Sonst wird es doch immer sehr verschönert.


    Beim Pflegedienst fragte ich mich dann, wie es denn wohl unseren Pflegebedürftigen ergangen sein muss, bei dem Pflegedienst der hier hopst genommen wurde. Auch der hatte mit Gelder getrickst, wie man aus den Medien erfuhr.


    Und wenn ich dann sehe, dass hier inzwischen auch ein sehr komischer Pflegedienst ist, wo man fast nie jemand sieht, außer wohl die Chefin mit einem extrem teuren Auto, dann läuft in meinem Kopf auch Kopfkino ab.
    Ich denke mal, schwarze Schafe gibt es überall und man muss schon sehr aufmerksam sein.


    Und im Stillen hoffe ich, dass so der ein oder andere Politiker das auch gesehen hat und vielleicht mal nachdenkt.




    Liebe Grüße Ines

    Hallo Zusammen,


    ich war in den letzten Monaten nicht untätig. Und das möchte ich euch gerne Zeigen. Das blaue Tuch hat schon einen neuen Besitzer gefunden. Die anderen wären noch erhältlich. Die Wolle dafür wird in einer kleinen Manufaktur hergestellt.



    verkauft


    Ich habe mal meinen Mann als Model genutzt. :phatgrin: vergeben





    Liebe Grüße Ines

    Hallo Snettchen,


    Willkommen hier im Forum!


    Es wäre schön etwas mehr zu erfahren.
    Wie alt bist du, wie alt dein Pflegling? Welche Einschränkungen bestehen und welcher Pflegegrad?



    Liebe Grüße Ines

    Hallo Andrea,


    herzlich Willkommen hier im Forum.


    Ähnliche Fragen mussten wir uns vor ein paar Jahren auch stellen. Mein Vater ist seit 2003 dement. Eine sehr schleichende Form. Dazu aufgrund von Gehirnwasserüberdruck eine starke Inkontinenz.


    Meine Mutter hat die Mutter von meinem Vater, sowie ihre eigenen Eltern nacheinander gepflegt. Zum Schluss zeitgleich meinen Vater. Als nur noch mein Vater übrig war, wurde sie selber schwer krank. Hat Krebs, eine extrem seltene Lebererkrankung, mehrere Bandscheibenvorfälle, ist krankhafter Bluter, um nur einiges zu nennen.
    Sie hatte nicht mehr die Kraft Tag und Nacht für meinen Vater da zu sein und mehrfach nachts ihn trocken anzuziehen und sein Bett zu beziehen.


    Mein Vater ging dann auch tageweise in die Tagespflege. Auf Grund des weiten Anfahrtsweges kam er da ständig nass an, was ihm sehr peinlich war.
    Wir haben uns dann auch fürs Pflegeheim entschieden, denn auch wenn wir es gewollt hätten wär eine Pflege bei uns nicht möglich gewesen. Wir sind beide berufstätig mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und wohnen in einer Dienstwohnung. Wir hätten weder den Platz noch die Möglichkeiten gehabt meinen Vater aufzunehmen und zu pflegen.


    Für meine Mutter war es ganz schwer damit klar zu kommen, dass sie in ihren Augen "versagt" hat. Sie hat alle gepflegt, nur ihren eigenen Mann nicht.
    Heute sagt sie, dass es so richtig ist. Sie kann so die Besuche bei meinem Vater viel intensiver nutzen.


    Für uns war es die beste Entscheidung. Wir wissen, dass er dort gut aufgehoben ist.



    Liebe Grüße Ines

    Ach so, noch was. Jedes heim kostet was anderes. Und hier kann niemand erahnen in welche Einrichtung du deine Angehörigen steckst. Es kann auch niemand erahnen welchen Pflegegrad die Angehörigen haben. Welche Zusatzleistungen sie im Heim in Anspruch nehmen oder nehmen müssen für Fahrkosten zu Ärzten usw. Ob und mit welchen Merkzeichen entsprechende Schwerbeschädigtenausweise bestehen, ob es eine Arzneikostenbefreiung gibt usw. usw.


    Davon hängt es ab, was dein Pflegling zahlen muss, minus seiner Rente, eventuelle bestehende zahlende Versicherungen und eventuelles Vermögen. der Rest muss dann vom Amt getragen werden oder eben von euch.



    Euer Einkommen minus Schonvermögen = was ihr zahlen müsst und wenn das aufgebraucht ist, dann wird wohl der ein oder andere Pflegling was vom Amt bekommen müssen.



    Ines

    Hallo,


    herzlich Willkommen!


    Da das hier der Vorstellungsbereich ist, wäre es schön, erst mal etwas mehr über euch zu erfahren, als eure finanzielle Situation.
    Wie alt seit ihr?
    Wie alt die Eltern bzw. Schwiegereltern?
    Gibt es gesundheitliche Vorbelastungen in der Familie, dass du dir jetzt (ich nehme mal an du bist noch recht jung) schon Gedanken machst, wie es finanziell mal wird.


    Ich glaube nicht, dass dir hier jemand in Zahlen sagen kann, was die Pflege in xyz Jahren kosten wird. Keiner weiß, welche Änderungen im Pflegegesetz noch kommen. Keiner weiß, ob es später überhaupt noch Geld gibt usw.


    So weit ich weiß sollte jetzt ein Pflegefall bei euch eintreten und das Pflegegeld nicht ausreichen und es müsste ein Sozialamt eintreten, würden sie bei deinem doch recht hohen Einkommen an die Tür klopfen. Sollte euer Haus dann schon stehen, zählt das zum Schonvermögen so lange ihr das selbst bewohnt.




    Liebe Grüße Ines

    Liebe Ruth,


    auch ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.


    Das Problem mit der geringen Rente kenne ich von meiner Mutter auch. Hast du mal abklären lassen, ob dir Wohngeld zusteht? Meine Mutter bekommt für ihre kleine Eigentumswohnung auch einen recht guten Betrag an Lastenzuschuss, was doch sehr entlastet.


    Außerdem hat sie ein spezielles Senioren- Abo für Bus und Bahn, was auch noch mal ihre Kosten für die Arztfahrten etwas reduziert.




    Liebe Grüße Ines