carekonzept pflegeberatung

Beiträge von snase

    Oh, das Leben hat aber auch heftige Seiten...

    (Vielen Dank für den schonmal ausführlichen Einblick.)


    Ich fühle mit und wünsche allen Beteiligten viel Kraft.


    (Da habe ich es mit meiner Ma ja noch recht gut - und vergesse oft, das ausreichend zu würdigen und zu genießen [weil es für mich trotzdem auch schon eine überlastende Anstrengung ist].)



    Grüße, snase

    Hallo Andrea (und andere)!


    Es ist aber auch an anderen Stellen im Leben so, daß nur gefordert wird, insbesondere von denen, die sehr wenig leisten. Schau' Dir den Öffentlichen Dienst an, die Finanzverwaltung und die Politik.


    Vielen Forderungen kann man nicht entkommen. Überzogene Grundsteuer, überzogene Kfz-/Mobilitäts-Kosten, überzogene Straßenbaubeteiligungen, überzogene Heizungswartungskosten und Rauchmelderbatterietestkosten, ÖR-Kosten, ...


    Der Zins und Zinseszins, der von allen Verbrauchern abgemolken wird (mind. 50 Cent pro Euro, eher schon 60 Cent).


    Der Mensch steht bei alledem nicht im Vordergrund, sondern das Leben auf kosten von den Arbeitsscheuen (und dabei sind keine Erkrankten gemeint).



    Demenz oder Blödheit bei denen, für die wir Verantwortung tragen bzw. für die wir ein Herz haben, ist schon wirklich extrem anstrengend (eine sehr große psychische Belastung). Und es wird ja üblicherweise nicht besser, sondern schlechter.
    Ich wüßte noch nicht, was ich mache, wenn meine Ma nicht mehr ansprechbar ist.



    Vielleicht ist die Lösung des verlinkten Sohnes nicht mal die schlechteste. Vielleicht liebte er seine Mutter, und konnte sie nicht mehr leiden sehen, und ein Leben ohne seine Mutter könnte ihm auch sinnlos erschienen sein.


    Ich bin auch schwer belastet durch meine Ma, weil sie so anstrengend ist (vor allem, da ich es ihr einigermaßen erträglich machen möchte [was immer weniger gelingt]). Falls sie mal das Zeitliche segnet, wird das Loch für mich riesengroß sein (insgeheim hoffe ich, zuerst abzutreten [was aber auch nicht geht, weil sie dann doch noch wieder in die Hände der Unpflegeindustrie fallen würde]). So sehr sie mich kaputtmacht, so sehr brauche ich sie. Sie ist mein größter Schatz!



    Sehr frech und anmaßend finde ich die Aussage der Journallie und der Polizei/Justiz: "Von Pflege überfordert?"


    "Überfordert" ist hier nicht der Sohn, sondern die Gesellschaft und Politik, die nicht ausreichend für die Pflege sorgen wollen. "Überfordert" sind die Pflegekräfte und Leiter in Pflegediensten und vor allem Pflegeheimen. "Überfordert" sind die Strukturen und die Beamten/ÖDler, eigentlich alle Leute, die immer glauben, Leistungen müssen von anderen erbracht werden.


    Gab es schon Gesellschaftsformen, wo sich würdevoll um die Alten / Gebrechlichen / Kranken gekümmert wurde?
    Die Indianer haben ihre Alten doch auch ausgesetzt, oder?


    Leider ist auch die Gesellschaft zu überfüllt mit Behinderten, also zu viele. Politik und ÖD ist m.E. voll davon - sehr viele Sozialkrüppel und Arbeitsscheue.
    Und wenn ich hier aus dem Haus gehe, scheint es in der Straße auch nicht besser zu sein. Und jetzt kommen noch die ganzen Araber und Afrikaner dazu...
    Am liebsten würde ich meine Ma schnappen und auswandern, nur wohin?



    Gruß, snase

    Hier ist der 3. Teil:


    Pflege Report: Mängel bei der Heimkontrolle



    Ich hab's noch nicht gesehen, aber die Kommentare lassen Erbärmliches erwarten...
    Behördenversagen bzw. Behordenversager.


    (Aber das war mir schon klar. Ich hatte auch mal eine Beschwerde bei der Heimaufsicht eingereicht - Ergebnis: Nichts! Das ist alles ein krimineller Klüngel!
    Wer geht schon in den ÖD!? Versager und Kranke! [Wenn die Gesellschaft nicht so kaputt wäre, wäre es ja nicht so schlimm.]
    Das einzige, was im Land gut klappt, ist die Parkraumüberwachung mit der angeschlossenen Versager-Justiz.)

    Ein normales selbstbewohntes Wohneigentum wird einem sicher nicht genommen und auch nicht als "Vermögen" angesehen, welches eingesetzt werden müßte.


    Die Tilgungsrate wird sicherlich berücksichtigt unf mindert das zur Verfügung stehende Einkommen.


    Nun seit Ihr 2 Verdiener, 1 (bald 2) Kinder und 3 Senioren. Sicher nicht ganz einfach jeden möglichen Fall zu berechnen...
    Übrigens: Davon können schlimmstenfalls 7 Leute zu Pflegefällen werden. Dann fällt auch das üppige Netto weg...


    Normalerweise ist es momentan so: Eure Familie hat für die Lebenshaltungskosten einen Selbstbehalt, der wohl vergleichsweise hoch ist. Von dem darüberhinausgehenden müßte man 50% für den fehlenden Elternunterhalt abgeben.
    Kindergelt wird mit Sicherheit nicht als Einkommen angerechnet!


    Da aber Pflege in Heimen (und auch ambulante) überteuert und schlecht ist (Unterversorgung), sollte das eh keine Option sein. Lieber zu Hause selber versorgen - dann bekommt man sogar noch das Pflegegeld von der Pflegekasse.
    Natürlich kann das aufreibender als ein normaler Erwerbsjob sein.



    Aber erzähl' mal: Mit welchem Job erreicht man obszöne 6.000 EUR netto? Und warum muß die Frau für 1.000 EUR netto arbeiten (das ist dagegen ja geradezu Taschengeld), obwohl Kinder zu hüten / zu erziehen sind? (Und warum verdient Deine Frau so obszön wenig?)

    So, Weihnachtszeit vorbei, dann kann ich ja was dazu schreiben.


    Leider habe ich keine Freude mehr an der Weihnachtszeit. Es ist viel zu viel anderes zu tun. Und dann der Fristenterror am Jahresende. Und das Land bzw. viele Menschen k..... mich an. Was soll man da denn feiern!?


    Religionen und Vereine (Kirchen) sind hauptsächlich was übles in der Welt, und deren Feste dann natürlich auch.


    Und die Krankheiten, die man geschenkt bekommt, sind auch nichts zum Feiern.
    Und die meisten Frauen auch unerträglich, also auch aus der Richtung nichts zum Verschönern.


    Irgendwie schade, daß meine kindliche Naivität schon vor Jahrzehnten verloren ging...


    Wenn ich wenigstens saufen würde - dann könnte ich mich debil vor einen Weihnachtsbaum setzen...


    Bin ich krank?
    Kaum etwas macht mir Freude. Und vormachen möchte ich mir auch nichts.



    snase

    Hallo Nonsens!


    Ich sehe viele Parallelen mit meiner Ma... Du armer! Zum Glück liebe ich mein Häschen, und sie hat auch schöne Momente, sonst wäre es kaum auszuhalten.



    "Schizophrenie"!? Und selbst wenn...


    Medizin ist ja keine "Wissenschaft", sondern mehr Probieren und Beobachten. Und insbesondere gilt das für die Psychiartrie.
    Was hilft da eine "Diagnose" (außer bei der Abrechnung mit den Krankenkassen)!?


    Viele wollen gerne einer "Krankheit" einen Namen geben, dann sind sie zufrieden(er). Ändern tut das leider garnix.


    Vielleicht kann man sie mal in guten Momenten beiseite nehmen, und sich ganz vorsichtig ihr Benehmen erklären lassen.


    Wenn man Traum und Wirklichkeit nicht mehr gut unterscheiden kann, hat das natürlich Folgen. Ist vielleicht auch eine Gedächtnis-Sache (vergessen, was jetzt Traum war). Ich bin manchmal auch nicht sicher, ob eine Sache jetzt real war, oder ich sie irgendwann geträumt habe - zum Glück träume ich selten, da gibt's dann nicht viel Durcheinander.


    Esoterik / Spiritualität ist natürlich immer schwierig - gibt ja auch viele Jüngere/Gesündere, die an allen mögliche Quatsch glauben / sich einbilden: Siehe Katholiken oder Moslems... Massendynamische Wahnvorstellungen! Ich würde sogar sagen: Schwere psychische Störungen. (Gibt's auch keine Pille für. Ist wohl so eine Erziehungs-/Indoktrinations-Sache, muß man dem Patienten wohl abtrainieren. Verhaltensweisen sind ja auch sowas ähnliches, wie Reflexe [Wer hat schon einen freien Willen?].)



    Mit dem Rumexperimentieren in der Gehirnchemie wäre ich sehr vorsichtig. So richtig hat da sowieso keiner Ahnung, und an den Patienten, insbesondere in dem Alter, hat eh keiner wirkliches und langfristiges Interesse.



    Viele Grüße und Kraft,
    snase

    Hallo EiGude!


    Da steckst Du in einer schwierigen Situation...


    Ich war auch 42, als es los ging, und meine Ma 75. Ich war Solo-Selbständiger. Inzwischen sind es fast 7 Jahre, und knapp 2 Jahre auf Stütze.


    Ich hätte gleich komplett den Beruf aufgeben sollen, und keine Pflegedienstleister einbeziehen sollen. Dann ginge es mir gesundheitlich und finanziell deutlich besser, und meine Ma hätte vermutlich nichtmal den Schlaganfall gehabt. (Allerdings ohne Schlaganfall hätte es sicher auch nicht von Anfang an Pflegestufe 3 / Pflegegrad 5 gegeben, das wäre dann finanziell noch weniger attraktiv gewesen, als es eh schon ist. Und am Anfang hatte ich noch keine Pflegewohnung für sie, wäre also nicht gleich gegangen, so bekam sie durch Falschversorgung im Pflegeheim den Schlaganfall.
    Aber das wußte ich damals alles noch nicht.
    Der größte Fehler war es, zu glauben, daß man im Krankenhaus und Pflegeheim einigermaßen ausreichend versorgt wird, und daß die Leute bzw. das System was können.)


    Viele Kleinselbständige beuten sich ja selber aus mit extremen Arbeitszeiten und trotzdem kleinem Einkommen.
    Wenn's bei Dir auch so ist, könnte man ja über eine Einstellung oder Übergabe des Geschäftsbetriebs nachdenken, und voll um die Ma kümmern. (Als Alleinstehende hast Du ja vermutlich sonst keine eigene Familie.)
    Wenn's sich dagegen richtig lohnt, dann lieber von dem üppigen Einkommen jemanden ortsansässigen für die Pflege einstellen.



    Und: Was soll ein Pflegedienst in einer Akutsituation machen?
    Und Ahnung haben die auch nur wenig, und vor allem wenig Zeit. Sind ja keine Ärzte.


    Für meine Ma mit PS3 / PG5 würde eine absolute Minimalversorgung ca. 3.600 EUR (Angebot Ende 2015) kosten. Dafür wären 2,5h täglich möglich, aber auch nur, weil noch Behandlungspflege von der KK zusätzlich vom Pflegedienst verkauft/eingenommen wird..
    Was soll man mit 2,5h täglich!? Das ist ein Witz! (PS3/PG5-Patienten sind i.d.R. SchwerSTpflegefälle, und jemand mit Lungenkrebs m.E. genauso.)


    Falls Du mit einem Pflegedienst gemeinsam was reißen willst: Denke an die Reibungsverluste - es wird nicht alles glatt laufen, und die Zeit, das auszubügeln, wirst Du auch aufwenden müssen.



    Letztlich ist aber jeder Fall / jede Konstellation individuell, und man kann nicht allgemein sagen, so oder anders ist richtig.



    Gruß, snase

    Ich kenn' diese Gratisproben von Tena schon ewig (wird's wohl auch in Zukunft geben).


    (Übrigens: Die ganz dünnen der 3 verschiedenen Einlagen sind zwar hübsch, aber kosten auch um 50 Cent pro Stück. Da würde ich lieber Küchenrolle verwenden.
    Eine normale Packung kann man sich zum Testen aber z.B. auch für 5 € im Supermarkt kaufen, falls man nicht ganz knapp bei Kasse ist [ansonstem will man die aber auch eh nicht haben, höchstens mal für auf Reisen].)



    Gratismuster von Tena gib's, meine ich, für Frauenprodukte auch.
    (Zumindest auch die normalen Noname-Windeln beim KV-Vertragslieferanten, sodaß man nicht gleich 20-30 € für ein ganzes Paket versenken muß, falls man keine Zuzahlung erhält.)



    Gruß, snase

    Hallo Sabine!


    Ich nehme Anteil an Eurer schwierigen Situation!


    Erfahrung habe ich in der Sache nicht. Ich hoffe, Dein Mann ist so fair, und spricht seinen wahren, gut überlegten Wunsch aus, und sagt es nicht, weil er eigentlich hören möchte "bleib bei mir". Das rauszufinden / abzuschätzen, kannst wohl nur Du am besten - und da sollte man offen drüber sprechen, finde ich.



    Ich wünsche Euch viel Kraft und trotzdem noch wieder eine Besserung der Gesundheit - 75 ist ja noch nicht so alt!



    snase

    Nicht gleich verschrecken lassen. Foren sind m.E. für öffentlichen Austausch da. Und es klang nicht nach Spam.



    Was soll denn ein "Assistenzsystem" sein?


    ("Startup" in der Angehörigenpflege hört sich allerdings irgendwie komisch an. Irgendwie nach noch einem, der in dieser Branche dick absahnen will - vergleiche Preise bei Sanitätshäusern bzw. sonstige Hilfsmittel-Angebote: Für Normalverdiener / Rentner / Einkommenslose durch Pflege unerschwinglich.)



    Gruß, snase

    Artikel 1 wird sowieso sn unglaublich vielen Stellen massiv mißachtet, insbesondere von der "staatlichen Gewalt".



    Wählen bringt meiner Meinung nach nichts. Da haben wir zu viele Deppen im Land, die wie betäubte Schafe ihr Kreuz bei CDU/SPD/Grünen machen.


    Auch wenn Merkel nach einer TV-Sendung mal über Bezahlung von Pflegekräften und Personalschlüsselerhöhung nachdenken will.


    Nach meiner Ansicht braucht es mind. doppelt so viele Pflegekräfte, um erstmal einigermaßen erträgliche Pflege bieten zu können. Und 4-faches (!!!) Personal, um würdevolle / menschliche Pflege zu realisieren.
    Das wird NIEMALS kommen! (Das wollen weder die Turbokapitalismusgewinner von ihren leistungslosen Einkommen abgeben, noch würden es die Menschen in einer nicht-turbokapitalismus-getriebenen Gesellschaft abgeben wollen [und ggf. können], denn das hieße Verzicht und ein schlechteres Leben.)


    Die Alten und Pflegebedürftigen sind den meisten Menschen bzw. der Gesellschaft nichts wert oder nur vordergründig was wert. Wenn es richtig Geld kostet, will die kaum einer haben. Deswegen werden ja so viele in den Verwahr-Einrichtungen abgeladen.



    Die größte Gruppe der Wahlberechtigten sind die Nichtwähler. Bei den meisten dürfte es Absicht sein.
    Leider werden diese nicht vertreten. Die Asahner in der Politik wollen es (verständlicherweise) nicht begreifen, daß sie gar nicht zur Regierungsverantwortung gewählt wurden.


    Ich habe leider auch keine Lösung für dies ganzen Dilemmas.


    Selbst wenn man die Linken wählt - würden die drankommen, wären auch die meisten Ideen schnell vergessen.



    Es müßte erstmal das staatliche Lügen unter Strafe (Arbeitslager) gestellt werden:
    Dann wären alle Erwerbslosenzahlen-Verdreher schnell mal mit richtiger Arbeit konfrontiert.


    Und dann müßte die Bevölkerung entlastet werden: Staatlich festgelegte Maximalmieten für Wohnraum. Wer sich nicht daran halten will oder die Instandhaltung dann nicht macht: Enteignung und Arbeitslager.
    Da gäbe es noch viele Notwendigkeiten: Immobilienbesitz durch Banken, Ausländer und Investmentgesellschaften verbieten und alle bisherigen enteignen.


    Ruck-zuck gäbe es bezahlbare Mieten. Was auch der Wohnraumproblematik der Unterbringung der Pflegebedürftigen entgegenkommen würde.


    Da würde ein Ruck durch's Land gehen...



    Aber es geht ja auch keiner auf die Straße, und die Reichen/Mächtigen haben sich schon schön abgesichert.
    Alle haben Angst, ihr bißchen Nippes zu verlieren. Sogar ihre überteuerten Mietwohnungen nicht mehr bewohnen zu dürfen. Alle verkriechen sich vor Angst.



    Gruß, snase

    Hat ja 'nen Bart...


    Und warum ist große Anonymität toller? In 100 Jahren interessiert sich keine Sau für die Kinderbilder.


    Anonymität ist ja eher bei wichtigen Dingen wichtg - z.B. weil wir keine Meinungsfreiheit haben, bzw. das Recht, diese zu äußern. So muß man vor allem vor den Staatsorganen anonym sein. (Komme mir vor, wie in der DDR.)



    Gruß, snase

    Bei uns wurden die Pflegehilfsmittel vom Pflegedienst beantragt/bestellt und von denen und mir verbraucht.


    (Da ich meine - je nach dem - mehrmals benutzte, kamen wir wohl aus, obwohl immer mal welche im Auto fehlten, was mich nervte. Daher hatte ich noch eigenbezahlte weggeschlossen.
    Ohne Pflegedienst komme ich sehr gut aus, verbrauche nichtmal das Budget, obwohl ich jetzt mehr für "schmutzigere" Einzeltätigkeiten verbrauche.
    Insgesamt gibt's auch deutlichst weniger Infektionen, weil ich die Handschuhe nicht benutze, um mich vor allem selber zu schützen, und alles andere damit vollzuschmieren, incl. Küche, Bad und alle anderen Dinge, die man in der Wohnung angrabbelt [erst Urinlappen, dann die Türklinken, Gardinen, Fenster und Lichtschalter {würg - kotz}].)



    Wenn der Pflegedienst sie selber bezahlen muß, wird er das einfach auf die Pflegepreise aufschlagen.
    (...)


    So oder so: Der Patient bzw. seine Kasse / Sozialamt bezahlt (ob nun 3.600 oder 3.640 EUR pro Monat bei PS3, ist fast egal), oder eben die Mitarbeiter über Lohndumping.
    (Trotzdem gut zu wissen.)



    snase

    Ich finde das auch grenzwertig bis unverschämt!


    Alle wollen sich immer schön raushalten aus der Haftung für den Mist, den sie bauen. (Ist ja wie bei der Polizei und Politikern.)


    Vermutlich sind die Versicherungen für sowas zu teuer.
    Ob sie sich wohl mit solchen Klauseln um Kfz-Versicherungen drücken können?


    Braucht man schon wieder eine Haftpflicht für Pflegekräfte?
    (Bei den Personenschäden, die alleine durch systemgewollte Unterversorgung entstehen, wäre die Versicherung sicher extrem teuer. Allerdings klagt sicher kaum ein Pflegebedürftiger, weil er gar nicht mehr kann...)



    snase

    Hallo Andrea


    Ich bin vielleicht nicht der richtige Ansprechpartner (für aufmunternde Worte und für beschönigende Worte), da ich auch ein Gegner von Pflegeheimen bin.
    Und ich vertrete hier sicher auch nicht diedurchschnittliche Forenmitgliedermeinung.


    Ja, in unserer Gesellschaft wird sich extrem häufig nicht um die Bildung in Sachen Famile, Alter und Tod gekümmert.
    Industrialisierung und Ausbeutung und das Hinterherlaufen hinter dem Mammon und die Übervorteilung durch die Finanzjongleure stehen im Vordergrund.


    Ja, schwierig nun in kurzer Zeit (und sie wird sehr kurz an allen Ecken und Enden), sich was zu überlegen und erstmal den moralischen Kompass überhaupt zu bilden, denn er existiert normalerweise nicht.


    Das Leben ist kurz, und die lieben Personen sind unersetzbar. Muß man selber wissen, wieviel man von sich selber aufgeben will, um die Lieben zu schützen und zu versorgen.


    Ich habe einige Fehler bei der Betreuung/Versorgung in den letzten 6,5 Jahren gemacht, war aber auch überausgelastet (nicht zuletzt wegen den Versagern der Krankenhaus- und Pflegeindustrie).
    Ich würde natürlich einige Fehler nicht mehr machen, vor allem würde ich nächstesmal meine Ma so gut wie gar nicht mehr der Pflegeindustrie anvertrauen (wobei "Vertrauen" in Zusammenhang mit Altenpflege ein Wort ist, was man nicht benutzen sollte).


    Hätte ich sie gleich selber (nach Darmkrebs-OP) in ihrem Zuhause gepflegt, hätte sie mit Sicherheit keinen Schlaganfall bekommen.
    Gut wäre es auch, wenn ich damals besser über Krankheiten bzw. auch typischer gesundheitlicher Probleme bei Senioren informiert gewesen wäre - dann hätte ich abwenden können, was die Mediziner und Pflegeroboter sträflich vernachlässigt hatten.


    Auf jeden Fall würde ich meine Ma immer wieder diesen Geldmachern der Pflegeindustrie entziehen.
    Aber ich habe auch keine Kinder und hatte auch keine rosige Erwerbszukunft (aufgrund eigener Krankheit).



    Im Tierreich hingegen, da werden wohl fast immer die Eltern von dem Nachwuchs im Stich gelassen, die sterben dann einfach.
    Wir sind ja auch Tiere im weitesten Sinne.



    Für mein Herz ist es wichtig, alles mir mögliche getan zu haben, damit meine Ma noch eine halbwegs schöne Zeit (mit mir) verbringen kann (da ist auch ein egoistischer Anteil: ich will auch noch Zeit mit ihr haben).
    Was für ein Leben wäre es danach, wenn meine Ma im Heim (durch Unterversorgung, oder anders) gestorben ist? Ich könnte kein Glück mehr fühlen und könnte mich im Spiegel nicht ertragen.


    Anders wäre es, wenn Pflegeeinrichtungen was positives wären. Aber das gibt es nicht. Das fängt schon bei den absurden Kosten an, und bei der Unterbezahlung des Personals.


    Was für ein Scheiß, daß blöde Entferntleben heutzutage! Familien sind so zerrissen (und Politik und Finanzjongleure wollen es, denn schwache Familien kann man besser ausbeuten und sie sind keine Gefahr für die Politiker- und Beamtemposten).


    Ich würde zu einem schnellen Umzug Deiner Ma in Deine unmittelbare Nähe raten!
    (Umzüge können teuer sein - verlorene Gesundheit in der Pflegeindustrie noch viel teurer.
    Vielleicht einen Profi das gröbste machen lassen.)



    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Kraft, und daß Du die richtigen Entscheidungen findest!



    snase

    Vermutlich schon ein Autoventil = Schraderventil.


    Schläuche gibt's auch von den Fahrradschlauchherstellern, z.B. Schwalbe. (Ob's spezielle Größen sind, weiß ich nicht.)


    Hier findest Du Rollstuhlmäntel (und gängige Laufradgrößen): Link (über die Ausklappmenüs [Laufradgröße...])
    Hier findest Du Schläuche: Link
    Und hier was über Ventile: Link


    Denkbar sind auch Schlauchlose Reifen, habe aber keine Ahnung.


    Den Ventileinsatz eines Autoventils kann man auch mit einer geeigneten Ventilkappe (mit Schlüsselhülse oben) herausschrauben, vielleicht sitzt er ja nicht richtig oder ist verdreckt.



    Im Sanitätshaus würde ich sicher nichts holen: Vermutlich zahlt man da für China-Schläuche ihr Gewicht x 10 in Gold.


    Online sicher günstig zu haben.



    Gruß, snase


    P.S. Es gibt auch Handluftpumpen für Autoventile.
    Bequemer ist vielleicht sogar eine Fußpumpe (evtl. mit kleinem Manometer).