carekonzept pflegeberatung

Beiträge von Karl.

    Hallo Günther,


    herzlich willkommen auch von mir.


    Ich kann Dich auch verstehen, auch wenn es bei mir die Eltern betrifft. Die Pflege schlägt ein wie der Blitz und alles muss sofort funktioneren für die Gesundheit des Betroffenen.


    Eine "einfache" Lösung wird es mit Sicherheit nicht geben. Was Dich erwartet, weißt Du ja. Wie Ihr Euch mit der neuen Situation am besten arrangieren könnt, dafür solltet Ihr Euch, finde ich, etwas mehr Zeit geben und hierzu erstmal alle Hilfen, die sich bieten, in Anspruch nehmen, um zu sehen, was man persönlich leisten kann, ohne sich aufzugeben.


    LG


    Karl

    Hallo Joma,


    ein herzliches Willkommen.


    Meiner Meinung nach isoliert Pflege von Angehörigen früher oder später immer, da sie von der nicht pflegenden Mitbürgerschaft als nicht besonders ansprechend wahrgenommen wird. ;)


    "Wehret den Anfängen" und bewahrt die Freiräume, die man situationsbedingt haben kann.


    LG


    Karl

    Hallo Silvia,


    herzlich willkommen hier.


    Schwierige Sache, eine starke Verschleimung dauernd zu handhaben. Wenn wirklich dreimal Absaugen am Tag ausreicht, das kannst Du lernen.


    Wie sieht es denn mit dem Hustenreiz Deiner Mutter aus ?
    Kann man ihn noch stimulieren durch Gabe von kleinen Flüssigkeiten z.B. ?
    Wenn sie noch teilweise abhusten kann, könnte man den Schleim gut mit einer Zungenbürste aus dem Mund holen.


    Wie steht es um den Schluckreflex bei Deiner Mutter?
    Kann sie noch essen bzw. normal trinken?


    Denkbar wären auch ein Inhalator, Ultraschallvernebler, Luftbefeuchter, oder einfach ein nasses Handtuch auf der Heizung , getränkt mit Minzöl, um ihr das Atmen zu erleichtern.


    Die ganze Pflegesituation klingt sehr schwierig und Du solltet Dir auf jeden Fall zunächst mal soviel Hilfe ins Haus holen wie möglich.


    Magst Du Dich nicht anmelden hier im Forum?


    LG


    Karl

    Hallo Schnufferl,


    wie Ihr gerade vorgeht, finde ich genau richtig. Respekt vor dem Zusammenhalt zwischen Dir und Deinem Bruder.


    Es wäre doch für jeden von uns schwer, sich neu einzugewöhnen, je älter, desto mehr. ;)


    Dass Euere Mutter “den Laden” erst mal schlecht macht.. , nun ja, würde ich auch machen.



    LG


    Karl

    Hallo Uli,


    herzlich Willkommen hier im Forum.


    Hab ähnliches erlebt, Vater im gleichen Alter vor über einem Jahrzehnt, ich jetzt in Deinem.


    Zitat

    Ich kann verstehen, warum manche möchten, dass man sich hier vorstellt - aber ich selber bin kein Freund davon, persönlichste Dinge preis zu geben


    Die Anonymität, die Du willst, kannst Du doch wie überall im Netz selbst bestimmen , aber ohne konkrete Einzelheiten der Pflegegeschichte Deines Vaters ist es schwer, Ratschläge zu geben. ;)


    LG


    Karl

    Zitat

    @Karl: dieses Gesetz betrifft aber Ehegatten bzw Lebenspartner? Ich bin aber die Tochter. Oder verstehe ich das mal wieder falsch was geschrieben ist?


    betrifft die Erben.

    Hallo Anke,


    ich hatte damals das gleiche Problem bzgl. einer Rampe am Eingang. Sieben Stufen sind natürlich für eine mobile Rampe der Kasse zuviel, was sonst vielleicht die einfachste Lösung gewesen wäre.


    Ich hatte ebenfalls sieben Stufen an der Eingangstreppe zu überbrücken. Ich bin kein Handwerker, hab mir aber trotzdem selbst eine aus Holz basteln können, dehalb kommen mir die 4000 € schon sehr teuer vor. Vielleicht macht es Sinn, sich ein weiteres Angebot einzuholen.


    Ein Grund, weshalb ich sie selbst gebaut habe, war auch, dass ich sie so trotzdem beweglich machen konnte, in dem Sinne, dass zwei Fahrschienen seitlich weggeschoben werden konnten, da eine schiefe Ebene für meine Mutter, die nicht im Rollstuhl sitzt, va im Winter viel zu gefährlich gewesen wäre.


    LG


    Karl

    Hallo Brigitte,


    herzlich willkommen.


    Das Problem mit dem Pflegedienst, auch im günstigsten Fall, wenn er gut ist, stellt sich doch spätestens dann, wenn eine rund um die Uhr Betreuung notwendig ist. Wer kann das bezahlen…


    Nach dem Krankheitsbild, das Du schilderst, seid Ihr zumindest schon nahe dran, oder ?


    Alle Achtung, dass Du Deinen Onkel pflegst, wenn ich so an eigene Nichten und Neffen denke, hmm.


    LG


    Karl

    Hallo Rike,


    herzlich willkommen.


    Das Abschied nehmen auf Raten kennen wohl besonders Pflegende ganz gut. ;)


    Auf der einen Seite sehr belastend, weil man innerlich nur schwer aufgeben will, seinen geliebten Menschen noch so zu sehen, wie er einmal war.
    Irgendwann kann man eigentlich nur froh sein über jeden Tag, an dem man ihn noch hat und das Leiden nicht zu groß wird, finde ich.


    Hoffe auch , dass Deiner Mutter geholfen werden kann im KH und es sich nicht verschlechtert. Wie alt ist sie denn eigentlich?


    LG


    Karl

    Vielleicht merken die verantwortlichen Damen und Herren Politiker erst, wenn sie selbst “ in der Pflegereihe stehen”, dass eine menschenwürdige Pflege in erster Linie die Angehörigen leisten, die sich nicht zurückziehen.


    Wer sich auf nur auf sein Geld verlässt, ist ziemlich verlassen. ;)