Posts by Andrea5

    Hallo alle Zusammen,


    ich habe einen Hilfsmittellieferant, der mich eigentlich mit wasserdichten Einlagen für meinen Autisten sein Bett beliefert über die 40 Euro Pflegehilfsmittelpauschale . Nun brauchen wir für ihn auch Mundschutz, Desinfekionsmittel und ggf. Einmalhandschuhe. Deswegen rief ich da heute auch an und was soll ich sagen, die haben nichts mehr wegen Corona. Meine Überlegung wäre jetzt z.B bei Ebay, Amazon etc. dort diese Sachen zu besorgen, die Rechnung bei der Pflegekasse über die Pflegehilfsmittelpauschale 40 Euro abzurechnen.


    Ist das eigentlich möglich?



    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    die Umwandlung Sachleistungen in Betreuungsleistungen haben ja eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten.

    Wenn ich so etwas nochmals beantrage, wie schaut es denn aus, wenn ich z.B einen Monat diese Leistungen

    mal nicht abrechne oder abrechnen lasse weil keine Betreuung stattgefunden hat. Soll ich dann Leermeldung geben, damit das Pflegegeld in voller gezahlt wird?


    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    wenn damit die Umwandlung Sachleistungen in Betreuungsleistungen gemeint sind, ja aus diesem Topf habe ich die Samstagsbetreuung für meinen autistischen Sohn finanziert. Zur Info, ich habe nicht die Sachleistungen genutzt, weil ich meinen Sohn komplett selber pflege. Da wurde mir anteilig das Pflegegeld

    gekürzt. Von 728 Euro wurden mir im Durchschnitt ca. 120 bis 130 Euro gekürzt. Der Entlastungsbetrag lag

    ca. bei 260 Euro im Monat. Vorteil die 125 Euro bleiben unangetastet. War früher nicht so, Erst die ZBL verbrauchen, dann durfte man den anderen Topf beantragen und nutzen. Man muss diesen Topf ein halbes

    Jahr nutzen. Fazit, so hat man mehr Geld im Topf für die Entlastung. 125 Euro sind ja immer eh schnell aufgebraucht.


    Was ich allerdings nicht mehr machen werde, in Vorkasse zu gehen, d.h Geld dem Pflegedienst oder dem

    familienentlastenden Dienst überweisen und die Unterlagen zur Erstattung bei der Pflegekasse einreichen.

    Leider brauch unser Pflegekasse fast zwei Monate bis sie endlich mal erstattet. Und solange bekomme ich

    ja auch kein Pflegegeld. Also beim nächsten Mal mache ich das mit einer Abtretungserklärung. Ich bekomme

    ja trotzdem eine Kopie der Rechnung und vom Leistungsnachweis. Ich habe nämlich keine Lust hinter jeden

    Vorgang hinterherzurennen.


    LG Andrea

    Liebe Heike und alle Anderen,


    viel besser ist es nicht geworden. Zwar in erstem Moment hat man mehr Pflegegeld, dass ist auch ok. Aber 125 Euro statt ansonsten der 208 Euro, dass ist doch ein gewaltiger Unterschied. Und die Pflegeleistungen der Anbieter ist doch erheblich teurer geworden. Um einigermaßen die Betreuung meines autistischen Sohnes zu finanzieren, habe ich Kombipflege beantragt, wo ich aber den gewissen Teil der Sachleistungen in Betreuungsleistungen umwandel. Da wird zwar das Pflegegeld gekürzt, aber dass ist immer noch günstiger, als wenn ich die Differrenz alt 545 Euro auf 728 Euro vom Pflegegeld nehme zur Betreuung.


    Für pflegende Angehörige gibt es einfach noch zu wenig Geld.


    LG Andrea

    Danke Heike,


    diesen Film habe ich auch schon mal gesehen. Mit 40 an Alzheimer erkranken finde ich ganz schrecklich. Und dieser Gendefekt kann zu 50 Prozent ans Kind weitervererbt
    werden. Kuckt mal hier rein:


    https://www.welt.de/vermischte…schied-aus-dem-Leben.html
    "Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 50 Prozent. Hans Jürgen Herber will seinen Sohn darauf aber nicht testen lassen, obwohl das möglich wäre. „Was soll das? Damit der Junge, wenn etwas gefunden wird, sein Leben lang Angst haben wird?“ Manchmal, das hat Hans Jürgen Herber in den vergangenen Jahren gelernt, ist es besser, noch nicht einmal zu ahnen, was die Zukunft."


    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    oja, die sind meines Erachtens auf Sparkurs. Gutes Beispiel sind die zusätzlichen Betreuungsleistungen. Ab 2017 gibt es für jeden einheitlichen 125 Euro im Monat ZBL.
    Wer monatlich 208 Euro zu Verfügung hatte, weil der Pflegling eingeschränkte Alltagskompetenz hat, muss sich ab dem nächsten Jahr mit 125 Euro begnügend. Und ich gehöre mit meinem Autisten auch dazu. Dann wird er wohl einmal weniger in Kurzzeitpflege gehen, damit ich die 806 Euro für die Schulferienbetreuung nutzen kann, indem
    ich diesen Betrag in Verhinderungspflege umwandeln kann. Für mich ist das irgendwie eine Kürzung. Oder ich bezahle es von der Differenz von 545 auf 728 Euro. Geht natürlich auch. Aber es gibt Leute, die sind finanziell aufs Pflegegeld angewiesen. Die werden sich wohl weniger Entlastung suchen. Weil die Differenz zu 208 fehlt.


    Hier steht das drinne: http://www.kv-media.de/pflegereform-2016-2017.php
    "Hinsichtlich eines Anspruchs auf den erhöhten Betrag nach § 45b SGB XI (208 EUR) soll ein Bestandsschutz dann gelten, wenn die mit der Pflegereform verbundenen - höheren - Leistungen nicht ausreichen, um die bisher mit dem erhöhten Betrag nach § 45b SGB XI finanzierten Leistungen auszugleichen. Steigen die Leistungen demnach nicht um mindestens 83 EUR monatlich, so gilt ein Bestandschutz in dieser Höhe. Der Pflegebedürftige erhält dann - wie jeder andere auch - 125 EUR + seinen Bestandsschutz von 83 EUR (insgesamt also wieder 208 EUR). Die Pflegekasse hat hierüber eine entsprechende Information zu erteilen. Diese Regelung dürfte jedoch nur bei Personen zum Tragen kommen, die eine Anerkennung als Härtefall in der Pflegestufe III mit erhöht eingeschränkter Alltagskompetenz haben."


    Nachdenkliche Grüße
    Andrea

    Hallo Annelore,


    erst mal herzlich willkommen hier im Forum. Eure Mutter unterstützen spricht ja eigentlich nichts dagegen. Aber bei narzisstischen Menschen darf man sich kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Das geht nur mit klipp und klaren Ansagen. Und das stelle ich mir schwierig vor. Vielleicht ist es besser, wenns schlechter wird und Richtung
    Pflege geht eine 24-Stunden-Kraft einzustellen.


    Es wäre schön, wenn du dich im Vorstellungsbereich vorstellst.


    LG Andrea

    Hallo Ratlos,


    da schließe ich mich meiner Vorschreiberin an, registriere dich. Du schreibst ja hier öffentlich. So gehst du in den geschützteren Bereich.


    Aber ich will dir doch kurz antworten. Nichts gegen Ehrenämter, hab ja auch jahrelang so etwas gemacht zuletzt als Schülerlotse. Aber
    sie müssen auch zeitlich konform sein. Wieviele Stunden bist du in der Woche tätig? Für so etwas habe ich leider keine Zeit mehr. Ich selber habe auch ein behindertes Kind mit Pflegestufe, was zeitlich sehr aufwändig ist und dazu einen Teenie-Sohn, der ab und an meiner Hilfe
    bedarf. Da bin ich immer froh, wenn ich etwas für mich machen kann z.B Sport. Was ich damit sagen möchte, daß du schon überhaupt sehr viel an den Hacken hast, ohne das du deine Mutter pflegst und eigentlich keine Zeit für dich hast.


    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    so mache ich das mit der Verhinderungspflege. Ich beantrage sie 1x im Jahr (meistens im Dezember jetzt für 2015) formlos:


    ....hiermit beantrage ich vom 01.01 bis 31.12... für meinen Sohnn... stundenweise Verhinderungspflege.


    Bei unserer privaten Perle laß ich mir den Betrag, den ich ihr in bar bezahlt habe, quittieren. Entweder Quittungsblock oder nehme meine
    alten Quittungszettel von unserer KK. Pflegedienst (bei uns die Lebenshilfe) schickt mir Rechnung und Originalleistungsnachweis (den
    ich und der vom Pflegedienst unterschreibt, z.B die Tage der Ferienbetreuung). Diese schicke ich mit Kopie vom Kontoauszug, wo man
    ersehen kann, daß ich den Betrag überwiesen habe (andere Sachen auf dem Auszug schwärze ich mit Edding). Diese Sachen schicke
    ich mit einem Art Vorblatt (steht der Name der Privatperson und der Pflegedienst drauf), wo ich die Gesamtsumme eintrage zur KK.
    Führe darüber wie über die Zusätzlichen Betreuungsleistung buch, was noch überbleibt von der Verhinderungspflege. Meistens rechne
    ich alle Vierteljahr mit der KK ab, dann kommen schon mal locker 400 Euro zusammen.


    Mit den zusätzlichen Betreuungsleistungen abrechnungstechnisch genauso. Nur das überlasse
    ich eh dem Pflegedienst, der mir allerdings die Kopie von der Rechnung+Leistungsnachweis zusendet, weil ich darüber ja auch buchführe.
    Diese habe ich nämlich abgetreten, weil ich schon genug mit dem ganzen Papierkram meines behinderten Kindes zu tun habe.


    Was mal interessant zu wissen wäre ab 2015: Wie bekomme ich den Betrag von 806 Euro aus der Kurzzeitpflege in die Verhinderungspflege. Diesen Betrag darf man aus der Kurzzeitpflege für die Verhinderungspflege nutzen neuerdings.


    LG Andrea

    Hallo Queen 24,


    erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Wünsche dir hier guten Austausch.


    Die Entscheidung, daß du deine Oma zu dir nimmst, kann dir keiner abnehmen. Da deine Oma ja noch einigermaßen fitt ist, wäre betreutes
    Wohnen nicht ein Option, vielleicht in deiner Nähe? Ich will dir da auch nicht reinreden, aber du hast soweit ich sehen kann drei kleine
    Kinder, die deine Präsenz brauchen. Stell dir mal vor, Oma wird ein richtiger Pflegefall, dann hast du ordentlich zu tun, selbst mit Hilfe eines
    Pflegedienstes. Es wird Zeiten geben, da kannst du Oma nicht einfach mal eben alleine lassen , weil du mal schnell mit einem der Kinder zum Arzt muß. Du wirst dich straff organisieren müssen, um den Alltag mit Oma und deiner Familie bewältigen zu können. Also in dem Fall
    wo sie ein richtiger Pflegefall wird und nicht mehr kann.


    Warum erzähle ich dir das? Habe meine Mutter über Wochen mitgepflegt, weil mein Bruder wegen seiner Bandscheibe ausgefallen war. Ich selber habe zwei Kinder, die aber schon etwas größer sind. Davon ist eins aber schwerbehindert, von der Entwicklung teilweise wie ein Kleinkind. Mein Kleiner ist 10 Jahre alt und frühkindlicher Autist mit geistiger Behinderung. Da ist meine ständige Präsenz erforderlich, außer wenn er in der Schule ist. Als ich die Pflege meiner Mutter mit meiner Schwester mit übernommen hatte, war mein Tagesablauf mehr als getaktet. Pflege von Sohn und meiner Mutter war zeitlich eh ein schwieriges Problem. Meine Mutter konnte ich allerdings ein bis zwei Stunden alleine lassen. Ging auch nicht anders. Die meiste Zeit habe ich allerdings auch noch für den Haushalt mitverwendet, weil meine Schwester keine Zeit hatte, Küche, Badezimmer noch sauberzumachen. ich war 3x die Woche von 8 bis 12.30 Uhr und 2x von 18 bis 19;30 Uhr da. Und ich mußte mich sehr beeilen, damit ich meine Kinder, Haushalt, Einkäufe, Therapien des Autisten auf die Reihe bekam. Zeit für mich gleich null. An Verabredungen war auch nicht zu denken. Das Problem, meine Mutter wollte, eine von meiner Schwester besorgte Ersatzpflegekraft (zumindestens für abends) nicht akzeptieren. Mein Mutter hatte damals schon Pflegestufe 1, also standen ihr Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege zu. Das Thema erledigte sich dann nach 8 Wochen, sie war wieder einigermaßen fitt, so wie deine Oma. Achso, damals war ich nicht berufstätig. Hätte ich auch nicht auf die Reihe bekommen bei meiner Mutter. Hätte Urlaub nehmen müssen.


    Wenn deine Oma Pflegestufe schon hat, dann hat sie Anspruch auf die von mir genannten Leistungen. Hat sie z.B Demenz, dann stehen ihr auch noch zusätzliche Betreuungsleistungen von 100/200 Euro im Monat zu, je nach Zustand. Das wird vom MDK dann festgelegt, der zur Begutachtung nach Hause kommt, wenn es um die Pflegestufe oder eingeschränkte Alltagskompetenz geht. Nur viele Pflegende wollen solche Leistungen nicht annehmen, entweder aus Unkenntnis oder Nichtwollen (das schaffen wir auch so). Oder sie wollen es, nur die Senioren wollen keine Ersatzpflegekraft im Haus haben und sich mit Händen und Füssen dagegen wehren. Man darf Pflege nicht unterschätzen, sie ist sehr kraftraubend.


    Wenn du irgendwann doch die Pflege übernehmen solltest, sag deiner Oma, daß du dir Hilfe ins Haus holst, wenn es soweit ist. Daß du kleine Kinder hast, die auch Zeit brauchen. Entweder aktzeptiert sie das oder man muß über das Thema Pflegeheim sprechen.
    Natürlich kannst du mit deiner Familie in den Urlaub fahren, dafür stehen dir 28 Tage Kurzzeitpflege zu. Die kannst du in einem Rutsch nehmen oder im Jahr aufteilen. Mein Autist geht dieses Jahr das erstemal in Kurzzeitpflege.


    Wenn du pflegst, stell dich bitte gut auf. Nutze die Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege als Entlastung. Fall du in den Beruf zurück möchtest suche eine geeignete Tagespflege, damit du arbeiten kannst. Das wird auch noch aus einem anderen Topf der Pflegeversicherung finanziert. Das Wichtigste sind immer noch deine eigene Familie, die darf nicht zurückstecken.


    Wünsche dir hier tollen Austausch


    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    meine Geschwister haben bei meiner Mutter auch keine Verhinderungspflege genutzt bis April 2014. Nur als meine Mutter in Pflegeheim kam mit ihrem schlimmen Zustand haben sie Kurzzeitpflege+Verhinderungspflege genutzt bis der Platz sicher war für meine Mutter.


    Wir waren ja 2012 mal in der Situation, wo meine Mutter mehr Pflege brauchte und mein Bruder wegen seiner Bandscheibe ausfiel. Da hätte meine Schwester abends jemanden gehabt für meine Mutter, die man über Verhinderungspflege hätte abrechnen können. Aber meine Mutter hat diese abgelehnt, also mußte ich ran.


    Ich selber nutze alle drei Töpfe mit Verhinderungspflege, zusätzliche Betreuungsleistungen und neuerdings auch die Kurzzeitpflege für meinen kleinen Autisten. Habe auch seit über zwei Jahren dieselben Betreuungspersonen von der Lebenshilfe und meine private Perle, die ihn schon seit Baby her kennt. Sonst hätte ich wohl schon längst ein Burnout und würde zeitlich auch nicht richtig in die Puschen kommen.


    Das 95 Prozent die Verhinderungspflege nicht nutzen, da mußte ich erstmal schlucken. Dann sind wohl von den restlichen 5 Prozent wohl der große Anteil Eltern, die ein behindertes Kind haben und die Verhinderungspflege nutzen. Was anderes kann ich mir nicht erklären.


    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    wenn man selber pflegt (egal ob es ein behindertes Kind oder alte Eltern sind) und berufstätig ist, dann bekommt man gehörig eins übergezogen. So ist es mir ergangen. Ganz ehrlich, Familienpflegezeit hin und her. Man wollte mich weit ortsfern zuweisen als Beamtin
    trotz behinderten Kindes und Betreuung der alten Mutter. Ich hatte nur Glück durch eine ortsnahe Abordnung, die mir zur Hilfe gekommen ist. Die Zuweisung wurde aufgehoben und das Gerichtsverfahren eingestellt. Das Gericht hatte aber indirekt durchblicken lassen, daß ich
    dieses Verfahren eh verloren hätte. Als Pflegende hat man eh keine Lobby.


    LG Andrea

    Hallo Ute, hallo Brigitte und alle Anderen,


    die Einzelbetreuung bei der Lebenshilfe für meinen Autisten kostet 21 Euro die Stunde. Gruppenbetreuung (Ferienbetreuung) kostet 10,50 Euro, also die Hälfte. Einzelbetreuung haben wir 2x 5 Stunden alle 14 Tage Samstags inkl. Fahrdienst (mein Autist wird von zu Hause abgeholt und 15 km zur Betreuung gebracht). Für die 1:1 Betreuung und Ferienbetreuung gehen die Zusätzlichen Betreuungsleistung (200 Euro im Monat) und die Verhinderungspflege bis auf 500 Euro, die ich privat nutze für eine Betreuungsperson für meinen Autisten, im Jahr weg.


    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    vielleicht kann ich hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Es betrifft sowohl meine Mutter als auch meine kleinen Autisten. Ich suche gut saugende Windelvorlagen (ohne Flügel, maximal 32 cm lang). Die ich für meinen Autisten habe, sind leider nicht so toll. Heute morgen war mal wieder das Bett überschwemmt. Er trägt immer noch Windelpants von Pampers easy up Gr. 6. Die anderen in Gr. 6 passen nicht mehr richtig. Größere Windelpants (auch schon ausprobiert Gr.XS) sind teilweise noch zu groß im Beinausschnitt. Die nächste Größe für Kinder (Underjams v. Pampers oder Huggies nite dry) sind am Bauch oben noch zu weit. Die Easy up Pants Gr. 6 passen gut, haben aber nicht die Saugleistung. Und da er auch noch zur Toilette geht, kommen Windel nicht in Frage bzw. bei Windeln klappt er gerne vorne alles runter oder spielt an den Klettverschlüssen. Übrigens die Windelvorlagen haben 6 Tropfen und sind für leichte Blasenschwäche und ich klebe sie in die Windelpants von meinen Autisten


    Bei meiner Mutter sind dieselben Windelvorlagen noch in der Testphase, hab da noch keine Rückmeldung bekommen. Meine Mutter trägt Tena-Pants bzw. Abri Flex.


    LG Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    erstmal danke für eure Antworten. Mit meiner Mutter muß ich nochmals über das persönliche Budget Inkontinenzartikel sprechen. Ich weiß
    auch wie ich den Antrag für sie schreibe. Nur da kommen ja trotzdem Fragen auf. Brauch meine Mutter ein Attest vom Arzt, daß inkontinent
    ist? Bei meinem Autisten war es ja einfach, der trug ja von Geburt an Windeln. Meine Mutter ist ja jetzt erst inkontinent geworden. Auf dem
    rosa Hilfsmittelrezept muß ja draufstehen Welche Gr. sie brauch, dann das Quartal, wenn vierteljährlich abgerechnet wird. Im Normalfall
    wird das Rezept zur KK geschickt und dann das Geld aufs Konto überwiesen. Dann könnte sie sich Windeln kaufen.


    LG
    Andrea

    Hallo alle Zusammen,


    ich war heute zur Besuch bei meiner Mutter. Sie trägt seit etwas längerer Zeit sogenannte Windelpants (meistens brauch sie 2 am Tag inkl. nachts). Sie wollte sich eventuell vom Arzt welche verschreiben lassen als Hilfsmittelrezept.


    Beim Thema Inkontinenzartikel ist mir ja schon bei meinen kleinen Autisten der Kragen geplatzt. Und zwar wenn es um das Thema Windel bzw. Inkontinenzartikel-Anbieter geht. Beim ersten Windelrezept wurde mir klipp und klar gesagt, Windeln aus der normalen Drogerie kaufen ist nicht (wir sprechen hier über normale Baby bzw. Kleinkindwindeln), also bitte keine Pampers oder damals Fixies. Den Inkontinenzanbieter durfte ich mir damals allerdings aussuchen. Hab normale Windeln und Windelpants (die gab es übrigens billiger als in der Drogerie, für mich ein Grund da zu bleiben) geliefert bekommen. 1,5 Jahre später mußte ich dann den Windelanbieter auf Druck der KK wechseln, weil die ihre eigenen hatten.


    Ich muß dazu sagen, daß mein ehemaliger Windelanbieter mich bereits vorgewahnt hatte und mir dringend geraten hatte bei der KK Antrag aufs persönliche Budget für Inkontinenzartikel zu stellen, damit ich für das Geld selber Windeln kaufen konnte.
    Und dieser Anbieter hat mir zwar zugesichert, daß ich Windeln umsonst bekomme, aber mit Windelpants da sollte ich für 80 Stück 40 Euro dazubezahlen. Mit den Windeln konnte ich auch nicht viel anfangen, die Proben taugten nichts. Mein kleiner Autist war komplett nass.
    Dann rief ich bei der KK an und fragte, ob die den Antrag für das persönliche Budget versust hatten. Nein, der wäre noch unbearbeitet, warum?
    Den erzählte ich das mit dem Inkontinenzanbieter, daß ich für ein kleines Kind 40 Euro dazuzahlen soll, damit er Toilettengewöhnung machen kann. Und ich die Trainer wesentlich billiger bekommen kann. Mit dieser Geschichte wurde mir das persönliche Budget für Inkontinenzartikel genehmigt: ich schicke der KK das Hilfsmittelrezept, die überweist mir das Geld für ein Vierteljahr und ich kaufe davon Windelpants


    Warum schreibe ich hier diese Arie? Ich möchte meiner Mutter einen Zwangsanbieter ersparen. Ich sagte nur zu ihr, daß sie die Inkontinenzartikel was zuzahlen muß. Meine Mutter ist von Windelpants der Marke Tena begeistert und will auch keine andere haben, weil die billigen z.B von DM (die führen auch Tena) durch und durch gehen. Und von unserer Pflegeberatung meines kleinen Autisten hörte ich auch nichts positives über die Qualtität von Inkontinenzartikelanbietern, die sich das wohl teuer bezahlen lassen von den KK.


    Vielleicht könnt Ihr mit ja weiterhelfen. Was müßte meine Mutter für Inkontinenzartikel überhaupt zuzahlen? Fürs Hilfmittelrezept eine Gebühr (hab ich mal gehört) und einen Anteil an den Windelpants (wenn ja, wird er vermutlich höher sein als bei Zuzahlung von Windeln)? Die Tena Pants Gr. M bekommt man ja normal bei DM, Rossmann etc.. Meine Mutter meinte Gr. S könne man ja auch mal ausprobieren, die müßte ich aber bei Amazon.de (manchmal dort günstiger) bestellen. Mit einem Hilfsmittelrezept müßte meine Mutter wohl abklären, wo sie ihre Inkontinenz artikel abholen darf. Oder? Soweit ich weiß holen doch viele Senioren ihre Windeln aus der Apotheke ab.


    Entschuldigt, bitte ich habe etwas wirr geschrieben. Aber wie das abläuft mit Inkontinenzprodukten bei Erwachsenen, daß weiß ich nicht.
    Wenn das so blöd laufen sollte, wie bei meinem kleinen Sohnen, dann würde ich mit meiner Mutter ein Antrag auf persönliches Budget für Inkontinenzartikel stellen, damit sie sich die gewünschten Tenas selber kaufen kann in der Drogerie.
    LG
    Andrea