carekonzept pflegeberatung

Posts by SR71

    Mal sehen. Brüssel hat wohl ein Auge zugedrückt. Ob das der EuGH auch so sieht, bleibt fraglich. 2016 hat er die deutsche Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente aufgehoben.

    Was ich auch nicht ganz nachvollziehen kann: In Diskussion ist auch, dass Apotheken jetzt auch Geld für Dienstleistungen wie die Betreeung von Krebspatienten oder Leuten mit Pflegestufe erhalten sollen. Mit der Gießkanne verteilen hat noch selten was in Sachen Qualität genutzt.

    Kiebe Grüße SR

    Hallo zusammen,


    danke für die Info. Habe jetzt gleich mal nachgeschaut.

    Ich nutze tatsächlich beides und ich finde beide Vertriebswege haben ihre Berechtigung. Die Vor-Ort Apotheke bleibt natürlich wichtig, um schnell und jederzeit die Versorgung sicherzustellen. Auch ich schätze den Service mit den Wechselwirkungen, da nicht jeder Facharzt die aktuelle Medikation abfrägt. Für nicht verschreibungsprflichtige Produkte nutze ich gerne die Rabatte. Und da war bei uns vieles notwendig, was die Kassen auch nicht übernommen haben. Da bleibt zum Glück der Wettbewerb erhalten.

    Herzliche Grüße

    SR

    Liebe Heike,


    toll, dass Du hier immer wieder Infos weitergibst.

    Und schade, dass dieser Anbieter seine Infos nicht an andere Regionen weitergibt, sonst wäre es auch in BW angekommen. Wobei ich ihm zugute halten muss, dass er durch die Bezahlung nach hausinternem Tarif, auch wirklich gute Leute an sich binden kann. Die meisten Mitarbeiter waren wirklich gut, nett und kompetent. Es gab auch wenige Ausnahmen. Ich denke da eine eine Mitarbeiterin, die wahllos die Medikamente gemörsert hat und die ich tatsächlich zwei mal ohne Mundschutz im Haus meiner Eltern angetroffen habe. Das erste mal habe ich sie darauf hingewiesen, das zweite mal hätte ich mich bei der PDL beschwert, aber dann, nach dem Tod meiner Mutter, hatte ich keinen Antrieb dafür.


    Liebe Grüße

    SR

    Hallo Zusammen,


    das ist eine sehr traurige Geschichte. Ich möchte nicht wissen, wie oft hinter verschlossenen Türen Menschen an einer Pflegesituation verzweifeln oder es auch unerkannt zu Gewalt kommt.


    Heike: Ich habe den Eindruck, dass kostenlose Beratungsangebote oft nicht mehr als eine Pflichterfüllung sind. Stelle besetzt, Haken dran. Ob Entlassmanagement, Beratung der Kassen oder Pflegestützpunkt der Kommune - von keiner dieser Stellen habe ich mehr Info erhalten als nach einer Recherche im Internet. Und niemals was Neues oder Hilfreiches, meine Fragen wurden da nie beantwortet.


    Hier im Forum habe ich Antworten erhalten. Danke (das gilt jetzt allen, aber auch Heike).

    Ich habe auch den Eindruck, dass es nur wenige Menschen gibt, die sich wirklich gut auskennen: Rechtliche Lage, Kosten und Möglichkeiten über Kostenträger und den Bedarf und die Möglichkeiten von Hilfen andererseits.

    Selbst unser Pflegedienst (einer der großen kirchlichen mit Netzwerk dahinter) war bezüglich bestimmter Rahmenbedingen nicht immer up to date (Fristen beim Entlastungsbeitrag usw.) Ich habe die Hinweise aus dem Forum genutzt, noch mal bei der Kasse nachgefragt und die Info dann dem Pflegedienst überbracht.

    Grüße

    SR

    Hallo zusammen,


    danke für die nützlichen Tipps.

    Das Bett und ein Lifter sollen nun in der nächsten Woche kommen. Alles war bei der Krankenkasse versandet und lag da unbeachtet, auch meine schriftlichen Nachfragen. Am Freitag hatte ich endlich Zeit, tagsüber zu telefonieren. Nach etlichen Telefongesprächen müsste es nun aber laufen. Der überregionale Versorger hat wohl Burmeister Dali. Kasse und Versorger versprachen, dass es grundgereinigt sei. Eine Antidekubitusmatratze gibt es dazu. Von einer Wechseldruckmatratratze wurde mir abgeraten, weil man da wohl flach liegen sollte.

    Hoffen wir mal, dass das alles so stimmt, sonst werde ich echt sauer.

    Die Kasse wollte erst mal eine Einwilligungserklärung, dass sie alles regeln darf. Das hatte ich dann erst mal abgelehnt. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass viele den Sinn und Zweck so einer Einwilligung noch nicht vertanden haben. Es soll eben kein Freibrief sein, im Namen eines anderen zu handeln, sondern konkret sein. Na ja, nachdem ich die Möglichkeit hatte, die "Wege zu prüfen" konnte ich nun zustimmen, genau das zu tun, was wir besprochen hatten.


    Nun muss ich wieder den Physiotherapeuten bestellen. Mal sehen, was er trotz den gebrochenen Rippen tun kann. Jede kleine Bewegung verursacht Schmerzen. Das Schmerzpflaster wirkt besser als die Tabletten zuvor, verursacht aber Alpträume (konspirative Treffen fremder Männer im Keller usw.) in der Art, dass es fast Halluzinationen sind und viel Müdigkeit. Wenn es nicht besser wird, müssen wir noch mal wechseln.


    Danke für Eure Ideen und den Austausch. Es ist gerade viel im Umbruch, da bin ich oft verunsichert oder auch überfordert, was das Richtige ist.

    In der nächsten Woche habe ich wenigstens eine ruhige Arbeitswoche und hoffentlich mal wieder mehr Zeit für meine Tochter, die ja erst in die Schule kam.


    Viele Grüße

    SR

    Liebe Brigitte,


    danke für Deine schnelle Antwort. Und die Tipps. Auch mit den Videos. Mit Lagerungshilfen kenne ich mich auch nicht aus. Das war wohl zu kurz gedacht, mit dem Pflegebett, da hängt mehr dran.

    Ja, da muss ich morgen mit der Krankenkasse telefonieren, mit welchen Versorgern sie zusammenarbeitet. Am liebsten würde ich das Bett vorher sehen, ich bin ja eh ein bisschen pingelig.

    Schmerzpflaster werden wir ab morgen ausprobieren. Vor so einem Wechsel hab ich ein bisschen Bammel.

    Irgendwie hab ich noch ein bisschen Hoffung, dass ich meine Mutter vielleicht doch wieder an den Rollator bekomme. Selbst stehen oder 1-2 Schritte wären schon eine Hilfe, um mal die Kleidung zu richten oder so. Ich finde es so schlimm, wenn sie nicht mehr aus dem Bett kommt.


    Herzliche Grüße

    SR

    Hallo zusammen,


    meine Mutter war im Krankenhaus. Sie hatte furchtbare Schmerzen, die wir zu Hause nicht mehr in Griff bekamen und hat dadurch auch ständig gespuckt. Nun ist sie entlassen und die Schmerzen sind leider nicht besser. Sie ist noch schwächer geworden, kann nicht mehr am Rollator gehen und auch nicht mehr richtig sitzen.

    Nun zu meinem Anliegen: Zum Entlassmanagement des Krankenhauses habe ich gesagt, sie bräuchte ein Pflegebett und einen Lifter für einen Transfer in den Rollstuhl (soweit das überhaupt möglich ist...). Das wurde nun vom Krankenhaus verordnet. Das Entlassmanagement hat wohl die Verordnung an die Krankenkasse geschickt, wo ich heute niemanden mehr erreichen konnte.

    Wie ist da der Prozess?

    Was ist bei einem Pflegebett zu beachten? Da gibt es doch sicher unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Features. Ich bin da völlig unerfahren. Auf was muss ich achten?

    Ich denke, dass wir das Pflegebett ins Wohnzimmer stellen. Dann ist meine Mutter nicht immer so ab vom Schuss und man hat mehr Platz. Im Schlafzimmer geht es sonst arg eng her, das war schon mit dem Rollator eng, wenn man beim Aufstehen/Transfer helfen musste. Solange sie alleine mit dem Rollator gehen konnte, hat das gepasst.

    Sie kommt gerade überhaupt nicht mehr auf die Beine und dann ist es total schwierig, sie in das Ehebett zu bringen. Mein Mann, der immer die "innere" Seite übernehmen musste, hat auch schon wegen seines Rückens geschumpfen. Mein Vater hat sich das Bein verrenkt, nun ist meine Schwester angereist und zum Glück noch ohne Gebrechen. Aber ich glaube Ehebett (da gibt es ja auch so Pflegebetten, die man da reinstellen kann) bleibt eine schlechte Lösung, oder?


    Um ein paar Tipps wäre ich dankbar.


    Herzliche Grüße

    SR

    Hallo Monalisa,


    nimm doch Kochbücher mit Bildern und gehe sie mit den Großeltern durch. Es muss ja zu ihrer geschmacklichen Präferenz passen. Und das ist ja oft schon regional sehr verschieden.

    Es fängt dann natürlich beim Einkauf an. Wenn sie gerne Pizza essen, wäre die selbstgemachte sicher am gesündesten. Ein Kompromiss ist gekaufter Teig, den man selbst belegt. Dann kann man sie auch fettärmer machen und mit frischem Basilikum, das man erst drauflegt wenn die Pizza aus dem Ofen kommt, wirklich Geschmack rein bringen.

    Wenn es schnell gehen muss, mache ich im Sommer gerne Kartoffeln mit Kräuterquark. Quark, Salz, etwas Milch und Iglo-8 Krätermischung aus der TK. Auch mir schmeckt es mit dem 40%-igen Quark besser....Fett ist nun mal Geschmacksträger. Aber dick wird man von Kartoffeln und Quark nicht, da wird einem vorher schlecht glaube ich.

    Immer lecker: Salate, im Herbst auch Kohlsalat und Karottensalat.

    Spinat, Krtoffeln, Spiegelei geht auch schnell und ist lecker. Linsensuppe aus roten Linsen...

    Ich hole mir häufig Rezepte von Rezepte, Tipps & Ideen zum Kochen und Backen | Küchengötter


    Im Herbst mache ich gerne Minestrone mit Kohlrabi und Wirsing:

    3-4 El Olivenöl

    1 Gewürfelte zwiebel

    1 festkochende Kartoffel (geschält, gewürfelt)

    1 Möhre (geschält, gewürfelt)

    1 Kohlrabi (geschält, gewürfelt)

    2 Lorbeerblätter

    einige Thymianzweige

    75 g Spaghetti in Stücke gebrochen

    1/4 Wirsing (strunk entfernt, grob gehackt)

    Salz, Pfeffer

    1 Hand voll Petersilie, gehackt

    75g Parmesan, frisch gerieben


    Zwiebel und Wurzelgemüse im heißen Öl 10 Minuten unter Rühren braten, Lorbeer und Thymian dazugeben.

    Parallel Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und dieses zum Gemüse geben, so dass dieses bedeckt ist (ich gebe immer etwas mehr dazu).

    Spaghetti und Wirsing dazugeben und kochen (ca. 8 Minuten, Spaghetti sollten al dente sein).

    Würzen und abschmecken. Vor dem Servieren mit Petersilie und Parmesan bestreuen.

    Aus Gordon Ramseay (2008): Schnelle Sterneküche. Dorling Kindersley.


    Bei meiner Mutter habe ich gerade das gegenteilige Problem, dass sie zu wenig isst und zu schwach ist.

    Heute morgen wollte sie nicht frühstücken. Da habe ich dann den Schokokuchen gezückt, das halbe Stück hat sie gegessen. Da ist es mir dann lieber, sie isst Schokokuchen als gar nichts. Nichts essen wäre gesundheitlich schlechter als ungesund zu essen. Für Notfälle habe ich immer Kindermilchschnitten im Kühlschrank. Eine Milchschnitte geht zur Not auch, wenn alles andere abgeleht wird.

    Einem Kind, das noch 80 Jahre vor sich hat, würde ich das nicht empfehlen. Wenn man aber schon 89 erreicht hat, kann man zumindest nicht mehr im Jugendalter Typ-II Diabestes bekommen...das hat man überstanden.

    Ich finde ausgewogene, gesunde und leckere Ernährung wichtig. Aber bei hochbetagten würde ich auch eine gewisse Milde bei der Bewertung walten lassen. Es geht ja nicht darum, vor fernen Folgen zu schützen. Je kürzer das ist, was noch kommt, desto mehr zählt der Augenblick.

    Aber natürlich muss man die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen im Blick haben und sofern es noch geht, möglichts viel über die Ernährung zuführen.


    Herzliche Grüße

    SR