carekonzept pflegeberatung

Beiträge von Cara

    @ Heike, gern geschehen! Ich frage mich wirklich was da für junge Menschen ausgebildet werden, ohne irgendwelche Umgangsformen... Habe selbst einmal vor vielen Jahren vertretungsweise ein paar Wochen an einer Berufsschule Unterricht. Da es keine Lehrplanvorgaben gab habe ich einfach erst einmal einen Knigge-Kurs gegeben. Ich dachte die Schüler würden mich dafür steinigen aber das Gegenteil war der Fall, sie lechzten förmlich nach Wissen...weil niemand ihnen zuvor auch nur irgendwelche Basics beigebracht hatte...


    LG

    Cara

    Sehr geehrter Altenpflege,


    ich weiß nicht wie Ihr Professor Sie gebrieft hat aber bevor man in einem geschützten Forum um Mithilfe bei einer wissenschaftlichen Arbeit bittet, gebietet es der Anstand sich dies vor (!) Einstellen eines Posts erst einmal von der Forenbetreiberin genehmigen zu lassen.


    Frau Heike Bohnes’ Kontaktdaten inkl. E-Mail sind über die Startseite dieses Forums /der Domain problemlos auffindbar.


    Wir erhalten hier hin und wieder solche Anfragen. Die Resonanz ist meist nicht groß, denn hier tauschen sich - wie bereits auf der Startseite erkennbar - Privatpersonen über die Angehörigenpflege aus.


    Dass Sie Ihren Beitrag mit der Anrede:

    „Sehr geehrte Pflegeforen“ einleiten und weder Ihren Namen, noch die Hochschule und den Fachbereichs angeben erheiterte mein Gemüt - anonyme Rundmail copy & paste...👎


    Ehrlich gesagt glaube ich nicht dass irgendjemand hier auf Ihr Anliegen eingehen möchte.
    Ich jedenfalls nicht nach diesem Einstieg.


    MfG

    Cara

    Vielen Dank Heike!

    Ich muss schon sagen trotz aller Querelen die wir gerade mit Corona haben, welch ein Segen in einer Zeit zu leben wo im Internet soviel Informationen für jeden frei zugänglich sind!!
    LG

    Cara

    Alles Gute auch von mir!
    Das motiviert dich bestimmt sehr dass es jetzt wieder langsam losgehen kann. Dein Job ist so wichtig für unsere Gesellschaft🙏.


    LG

    Cara

    Liebe Irmi, in so einem Fall würde ich definitiv auch diese Apotheke vor Ort unterstützen. Das klingt doch nach vorbildlicher Unternehmensführung!

    Bei meinen Eltern ist es ähnlich, persönlich und freundlich. Wenn man nur hie und da mal etwas Freiverkäufliches braucht, Reiseapotheke etc. dann ist es ja auch halb so wild, mal ein paar Euro mehr zu bezahlen übers Jahr gerechnet.
    Nur wenn die Arroganz zu sehr steigt, bin ich raus. Das gilt aber ja für jedes Geschäft - wo ich mein Geld lasse mögen man den (höflichen) Kunden bitte freundlich behandeln!
    LG

    Cara

    Ich nutze für alles ohne Rezept auch seit Jahren nur noch Online-Apotheken. Nicht nur aus Preisgründen, zu oft ging mir das hier örtliche Großstadt -Apothekenpersonal, das eine derart übertriebene Arroganz an den Tag legt, einfach auf die Nerven. Das muss ich mir im Zusammenhang mit deutlich höheren Preisen nicht geben!


    Anders ist es bei meinen Eltern auf dem Lande: Sie haben ihre Stammapotheke im Dorf mit erstklassigem, freundlichem Service. Allerdings bringen sie denen aufgrund der Erkrankungen auch kontinuierlich einen sehr gute Umsatz. Das sollte aber eigentlich kein Kriterium für den Umgangston sein!

    Ich hätte nach dieser von dir matrose11 beschriebenen Gesetzesänderung auch kein Problem, künftig Ibuprofen 200 etc. in einer ausländischen Online-Apotheke zu bestellen...eher als hier in der Stadt für dumm verkauft zu werden.

    LG

    Cara

    Ja Heike, das sehe ich auch so. Es ist doch nicht so, dass der (Kosten-)Berg nicht da ist nur weil man die Augen davor schließt.?


    Wir wollen alle alt werden, lange „fit“ sein und haben jetzt so viele neue Behandlungsansätze und Medikamente wie nie zuvor zur Hand, aber auch diese haben Langzeitfolgen und kaum jemand fällt aus dem Nichts tot um! Eine alte Gesellschaft braucht das Geld auch für ebendiese Menschen!


    Für meine Generation um die 40 sehe ich jetzt schon dass ich mir immer etwas Budget für medizinische/beratende Selbstzahlungen zur Seite lege. Das mache ich auch jetzt schon und es ist nicht aus der Portokasse, sondern dafür muss ich ganz bewusst mit anderem knausern.

    Leider denken erst wenige so, dass das durchaus sinnvoll ist wenn einem seine Gesundheit am Herzen liegt.
    Dafür gibt es mich halt nur ohne „It-Bag“?? denn das liebe Geld wächst ja leider nicht auf den Bäumen!


    Ich finde es ganz toll dass du so eine wichtige, wertvolle Arbeit machst! Wenn ich mal eine Pflegeberatungen brauche weiß ich schon an wen ich mich wende!


    LG

    Cara

    Ja, Brigitte, diese Zeiten verunsichern uns alle. Ich versuche mir immer zu sagen: Es ist zum Glück - noch - kein Krieg! Mit Hunger, Bombenhagel, Feinden in jeder Ecke...kürzlich las ich ein autobiografisches Buch aus dieser Zeit und wurde richtig demütig...

    Aber natürlich belastet es sehr, plötzlich von soviel Unsicherheit umgeben zu sein und soziales Leben herunterzufahren, Gewohnheiten über Monate auszusetzen.


    Es zeigt sich mir aber auch dass ich meine Werte, den „Sinn“ des Lebens und die Definition von Lebensqualität in den letzten Monaten nochmal unbewusst reflektiert und neu bewertet habe.


    Kommt alle gesund durch diesen Winter!

    Cara

    Vor einigen Monaten hat der NDR eine bewegende Reportage über Paare, Pflegeheime und Corona gezeigt, wer mag, hier ist der Link:



    Das ließ mich mit vielen Gedanken und Fragen zurück. Was würde ich tun, wie entscheiden?

    Eine Frage war auch, wieso die Kinder nicht vor Ort waren, wobei man hier nur spekulieren kann und nichts Näheres zu den genauen Umständen erfährt.


    LG

    Cara

    Guten Morgen,


    auch wenn es schwer fällt, dies zu glauben, aber es gibt immer noch sehr viele Menschen, besonders Ältere, die echt nicht wissen, was ihnen an Hilfe gegeben werden könnte, wo sie, was, beantragen können. Bei Vielen steht eine übergrosse Angst im Raum, einem Heim ausgeliefert sein zu müssen und Angehörigen auf der Tasche zu liegen.

    Das ist der springende Punkt, Brigitte!


    Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, weiß niemand über irgendetwas Bescheid, was es an Rechten und finanziellen Hilfen für chronisch Kranke gibt.

    Meine Eltern haben seit 7 Jahren aufgrund schwerer Krankheiten rund 60-80 Arztbesuche pro Jahr (zusammen) plus stationäre Aufenthalte und wussten nicht was Pflegegeld ist, geschweige denn ob sie es betragen sollten, was barrierefreies Wohnen erleichtert, wo es welche Hilfen gibt. Sie meinten nur: Wir müssen das alleine wuppen oder werden ins Heim abgeschoben.

    Als ich hier in dieses wunderbare Forum stolperte? wusste ich auch gar nichts, außer der leisen Vorahnung dass ich auf dem Gebiet unbedingt und schnellstmöglich dazulernen sollte...Dank euch ist das geglückt!???


    Ich wünsche mir mehr unabhängige Aufklärungskampagnen, auch online, im TV und Radio, obligatorisch in Arztpraxen, Kliniken etc. damit jeder Bürger informiert ist.
    Ehepaare zu trennen finde ich auch ein absolutes No-Go, undenkbar, das traurigste was ich mir vorstellen kann, professionelle Pflege hin oder her.


    Cara

    Mir geht der Fall auch sehr nah.

    Wir sind die erste Generation die sich darauf einstellen muss vermutlich im Alter irgendwann auch auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Das ist der Preis für den Fortschritt der Medizin der uns zugute kommt.

    Ich beobachte auch, dass es unter den Ü80-Jährigen viele Menschen gibt die Pflege von außen auf keinen Fall wollen. Was dann?

    Auch das Thema Patientenverfügung und deren zentrale Wichtigkeit zeigt dieser traurige Fall auf.

    Ich kann und möchte jedem von uns nur ans Herz legen, sich in jungen/gesunden Jahren darüber intensiv Gedanken zu machen und diese zu verschriftlichen.


    LG

    Cara

    Hallo Mona,


    das ist eine sehr gute Idee von dir!

    Meine Mutter ernährt sich leider auch gruselig schlecht und verschlimmert dadurch ihre ohnehin labile Gesundheit umso mehr. Leider ist sie aber VÖLLIG resistent gegenüber neuen Ideen, meint, das würde ihr alles nicht schmecken...?

    Mein Vater ist nach einem heftigen Herzinfarkt mit Vorhoffflimmern endlich vernünftig geworden und hat dann ganz von alleine gut 10 kg abgenommen. Er isst heute nur noch leichte Sachen in vernünftigen Mengen. Das war nicht immer: Nach mehreren vorherigen Infarkten verordneten sie ihm im KH gleich eine Ernährungsberatung, die jedoch gegen Wände ankämpfte...erst der letzte Vorfall brachte ein Umdenken.

    So verschieden sind die Menschen.


    Rezepttechnisch bin ich leider nicht die richtige - ich koche höchstens Rührei oder Nudeln mit Pesto *lach*?, bin mehr der Müsli-Smoothie-Bowl-Typ, aber damit punktet man bei Senioren eher weniger...


    Ich wünsche dir viel Erfolg und starke Nerven? bei deinem Vorhaben!
    LG

    Cara

    Liebe Mogli,


    ich fühle mit dir!

    Bzgl deiner Schwiegermutter: Irgendwann bin ich an den Punkt gekommen wo ich loslasse von meiner Überzeugungsarbeit. Manche wollen sich einfach nicht helfen lassen...tja, die Konsequenzen müssen SIE ja dann tragen!


    Zum Tod deines Vaters: Das klingt sehr friedlich. Ohne Schmerzen und quasi sehr natürlich, sanft eingeschlafen. Das ist ein Geschenk.

    Ich bin ab einem gewissen Punkt ganz und gar kein Freund von Maschinenmedizin. Die Würde des Menschen, auch eines Sterbenden, sollte doch vor allem anderen stehen.

    Liebe Schandrea,


    vielen lieben Dank für deinen Input. Du hast recht, ich sollte nicht nachlassen die Wichtigkeit des Themas anzubringen. „Darüber spricht man nicht!“ - diesen Satz habe auch ich schon oft gehört!?

    Ich werde zumindest meine Mutter versuchen zu bearbeiten und ihr von dir und deiner Mutter (anonymisiert!) erzählen. Vielleicht macht es dann klick...

    Mein Vater ist sehr sehr krank; seine Ärzte bezeichnen es seit acht Monaten bereits als seltenes Wunder dass er noch lebt. Ihn wird niemand von seinen Meinungen abbringen; er ist der größte Sturkopf dieser Welt.

    Aber bei meiner Mutter habe ich zumindest noch einen kleinen Funken Hoffnung, jetzt wo sie erst gaaaanz am Anfang kleinerer demente Momente ist... es wird allerhöchste Zeit!

    LG

    Danke Heike,

    das ist ein ganz wichtiges Thema.

    Meine Eltern sträuben sich leider mit aller Vehemenz eine Patientenverfügung zu erstellen. Ich hingegen habe die schon fertig gemacht als ich 40 wurde - man weiß ja nie was passiert im Leben.

    Unangenehmes Thema, aber seitdem bin ich sehr beruhigt dass alles in meinem Sinne festgelegt ist.

    Daher verstehe ich die Haltung meiner Eltern überhaupt nicht! Mein Vater ist sehr christlich; vielleicht hält ihn das ab? Meine Mutter überlässt ihrem Mann seit jeher alle Entscheidungen... naja, das muss jeder selbst wissen! LG