carekonzept pflegeberatung

Beiträge von Gertrud

    Liebe Heike,

    geburtstag_17:

    herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute, viel Glück und Gesundheit wünsche ich dir von ganzem Herzen.

    Für Deine berufliche Zukunft wünsche ich Dir alles Gute und gutes Gelingen.:g16:


    Liebe Grüße

    Gertrud :gcake:

    Das schwierige an der Trauerarbeit ist, diese zu erkennen. Ich z.B. weiss im Moment überhaupt nicht, wo ich psyschich stehe. Stecke ich mittendrin oder noch in der Phase " des nicht Wahrhaben wollen " oder habe ich unbewusst die Trauerarbeit schon längst hinter mir und merke es nicht?

    Wann ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen.

    Die Welt dreht sich weiter und man verhält sich wie ein Hamster im Laufrad, irgendwie läuft man mit.

    Ich habe das Gefühl, als wäre alles gestern geschehen und kann kaum glauben, dass mein Vater bereits 9 Monate tot ist. Leide immer noch unter Schlafstörungen etc.

    Die Wunden heilen leider Gottes wenn überhaupt nur sehr schwer, wenn ich beispielsweise die Bilder der Intensivstation im Zusammenhang mit Corona sehe oder durch den Tod meines Cousin. Mitte Dezember hat sich eine ehemalige Kollegin das Leben genommen., Ihr Vater ist 26 Tage vor ihr an Krebs gestorben..usw

    Die Einen sagen der Schmerz hört nie auf...andere wiederum sagen "es wird besser"


    Ein schwieriges und komplexes Thema.


    Nachdenkliche Grüße

    Gertrud

    Hallo Gingerbread,


    ich kann Dir leider Deine Fragen nicht beantworten, so leid es mir auch tut. Aber wird Deine Mutter nicht in irgendeiner Form diesbezüglich betreut?

    Meine Mutter z.B. hatte ein Stoma und wurde durch eine Stomatherapeutin zwar mehr schlecht als recht betreut, aber immerhin gab es einen Ansprechpartner.

    Von wem bekommt Deine Mutter die Urinbeutel? Sie bekommt die Sachen doch bestimmt aus einem Sanitätshaus. Vielleicht fragst Du da mal nach einer Alternative.

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sowohl die Krankenkasse als auch die Sanitätshäuser sehr sehr sparsam mit diesen Dingen umgehen. Das Stoma meiner Mutter war sehr schwer zu versorgen weil es ungünstig gelegen hat. Dadurch haben wir mehr Material benötigt als normal. Das war ein Kampf gegen Goliath. Traurig aber wahr, dabei benötigt man die Energie für andere Dinge.


    Ich wünsche Dir viel Glück und vor allen Dingen viel Kraft.


    Liebe Grüße

    Gertrud

    Hallo Ihr Lieben,

    in der Tat ein interessanter Bericht, der mir sehr nahe geht. Denke immer noch an die letzten Tage meiner Eltern.

    Beide wollten nicht ins Krankenhaus und doch ging es ihnen sehr schlecht. Beide wollten noch gerne leben. Meine Mutter hat geschrien vor Schmerzen und hat nach mir gerufen, dass ich ihr helfe. Wie hätte ich ihr zu Hause helfen können, vor allen Dingen nachts?

    Hat sie gespürt, dass sie quasi in der Sterbephase war? Die Sanitäter wollten sie schon nicht mitnehmen? Im Krankenhaus hat man noch zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Selbst dort hat man nicht erkannt bzw erkennen wollen, dass sie sich bereits in der Sterbephase befunden hat. Zumindest wurde es bis zum Schluss nicht kommuniziert. Ich hätte ihr gerne noch einiges erspart, wenn ich das vorher gewusst hätte. Meine Mutter, die bei klarem Verstand war, hätte auch klar sagen können, wenn sie es nicht gewollt hätte. Hat sie die Situation auch nicht einschätzen können? Wobei es doch auch heisst, die Menschen spüren es, wenn es zu Ende geht. Unabhängig davon habe ich eine solche Situation noch nie erlebt und konnte daher die Situation nicht einschätzen.

    Bei meinem Vater hat man irgendwann kommuniziert, dass es dem Ende zu geht. Auch hier stelle ich mir die Frage, hätte ich was anderes machen können. Habe bei meinem Vater mehr das Gefühl gehabt, dass man mehr Untersuchungen hätte machen können. Zum MRT kam es ja leider nicht mehr. Ich habe meinen Vater mal gefragt, ob er dieses MRT durchführen wolle, obwohl es ihm da schon sehr schlecht ging. Er hat die Frage bejaht.

    Das Ganze beschäftigt mich doch sehr.

    Woher weiss man als pflegende Angehörige, was richtig ist und was nicht?


    Liebe Grüße

    Gertrud

    Die Geschichte geht einem wirklich sehr nahe. Es ist wirklich sehr traurig. Ich hoffe, dass der Gesetzgeber und die Pflege- und Krankenkassen wissen, was sie zu tun haben. Aber ich fürchte, da wird sich nicht viel ändern, weil es Einzelschicksale sind und die interessiert niemanden.

    Armes Deutschland.


    Traurige Grüße

    Gertrud

    Hallo Heike,


    diese Rückenmassage kenne ich. Wenn ich Rückenschmerzen habe oder verspannt bin, habe ich es schon so praktiziert. Es lindert erst mal die Schmerzen und tut gut. Es geht nichts über eine professionelle Massage, nichtsdestotrotz für zwischendurch eine super Sache.


    Liebe Grüße

    Gertrud

    Wir sind über xxxxx an die Firma gekommen. Ich habe vor ca. 4 Wochen eine Nachricht erhalten, dass es sein kann, dass wir nicht die gewünschte Box bekommen und sich die Lieferung verzögern kann. Bis jetzt haben wir unsere gewünschte Hilfsmittel erhalten. Allerdings Schutzmasken gibt es derzeit wohl keine mehr. Aber die gibt es wohl nirgendwo im Moment.

    Wir haben heute unser Paket mit Pflegehilfsmittel bekommen. Die Lieferung war vollständig.


    Man merkt schon, dass sich die Firma sehr um eine vollständige Wunschlieferung bemüht. Die Lieferung kommt später und dieses Mal waren andere Einmalhandschuhe wie sonst im Paket. In der Packung befinden sich 150 Handschuhe und nicht wie sonst 100 Stück.

    Super Leistung, ich bin beeindruckt. Das Lob muss ich mal los werden.


    Ich wünsche Euch eine gute Nacht und

    bleibt gesund

    Gertrud