carekonzept pflegeberatung

Beiträge von Gertrud

    Hallo Ihr Lieben,

    in der Tat ein interessanter Bericht, der mir sehr nahe geht. Denke immer noch an die letzten Tage meiner Eltern.

    Beide wollten nicht ins Krankenhaus und doch ging es ihnen sehr schlecht. Beide wollten noch gerne leben. Meine Mutter hat geschrien vor Schmerzen und hat nach mir gerufen, dass ich ihr helfe. Wie hätte ich ihr zu Hause helfen können, vor allen Dingen nachts?

    Hat sie gespürt, dass sie quasi in der Sterbephase war? Die Sanitäter wollten sie schon nicht mitnehmen? Im Krankenhaus hat man noch zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Selbst dort hat man nicht erkannt bzw erkennen wollen, dass sie sich bereits in der Sterbephase befunden hat. Zumindest wurde es bis zum Schluss nicht kommuniziert. Ich hätte ihr gerne noch einiges erspart, wenn ich das vorher gewusst hätte. Meine Mutter, die bei klarem Verstand war, hätte auch klar sagen können, wenn sie es nicht gewollt hätte. Hat sie die Situation auch nicht einschätzen können? Wobei es doch auch heisst, die Menschen spüren es, wenn es zu Ende geht. Unabhängig davon habe ich eine solche Situation noch nie erlebt und konnte daher die Situation nicht einschätzen.

    Bei meinem Vater hat man irgendwann kommuniziert, dass es dem Ende zu geht. Auch hier stelle ich mir die Frage, hätte ich was anderes machen können. Habe bei meinem Vater mehr das Gefühl gehabt, dass man mehr Untersuchungen hätte machen können. Zum MRT kam es ja leider nicht mehr. Ich habe meinen Vater mal gefragt, ob er dieses MRT durchführen wolle, obwohl es ihm da schon sehr schlecht ging. Er hat die Frage bejaht.

    Das Ganze beschäftigt mich doch sehr.

    Woher weiss man als pflegende Angehörige, was richtig ist und was nicht?


    Liebe Grüße

    Gertrud

    Die Geschichte geht einem wirklich sehr nahe. Es ist wirklich sehr traurig. Ich hoffe, dass der Gesetzgeber und die Pflege- und Krankenkassen wissen, was sie zu tun haben. Aber ich fürchte, da wird sich nicht viel ändern, weil es Einzelschicksale sind und die interessiert niemanden.

    Armes Deutschland.


    Traurige Grüße

    Gertrud

    Hallo SR,


    normalerweise arbeitet jedes Krankenhaus/jede Reha mit einem Sanitätshaus zusammen. Wenn ein Hilfsmittelbedarf besteht erfolgt das über das Sanitätshaus. D.h. Es gibt einen Befund bei Deiner Mutter und danach richtet sich der Hilfsmittelbedarf. Das Sanitätshaus weiß in der Regel welches Pflegebett bzw welche Matratze oder ein anderes Hilfsmittel erforderlich ist. Das Sanitätshaus besorgt sich dann die entsprechende Verordnung, in dem die Hilfsmittel genau bezeichnet werden. Diese Verordnung wird ggfs an die Krankenkasse zur Genehmigung eingereicht. Die schriftliche Genehmigung z.B. von dem Pflegebett bzw Matratze erhältst Du von der Krankenkasse. Das Sanitätshaus wird sich telefonisch mit Euch dann zwecks Vereinbarung eines Liefertermins in Verbindung setzen.


    So war es zumindest bei meinem Vater.


    Mein Vater benutzt auch die Schmerzpflaster. Am Anfang hatte ich auch Respekt davor, weil ich keine Ahnung habe bzw hatte. Aber es ist wirklich nicht so schwer. Das schaffst du schon.


    Deiner Mutter wünsche ich alles Gute und Dir viel Kraft.


    Liebe Grüße

    Gertrud

    Hallo Heike,


    diese Rückenmassage kenne ich. Wenn ich Rückenschmerzen habe oder verspannt bin, habe ich es schon so praktiziert. Es lindert erst mal die Schmerzen und tut gut. Es geht nichts über eine professionelle Massage, nichtsdestotrotz für zwischendurch eine super Sache.


    Liebe Grüße

    Gertrud

    Wir sind über xxxxx an die Firma gekommen. Ich habe vor ca. 4 Wochen eine Nachricht erhalten, dass es sein kann, dass wir nicht die gewünschte Box bekommen und sich die Lieferung verzögern kann. Bis jetzt haben wir unsere gewünschte Hilfsmittel erhalten. Allerdings Schutzmasken gibt es derzeit wohl keine mehr. Aber die gibt es wohl nirgendwo im Moment.

    Wir haben heute unser Paket mit Pflegehilfsmittel bekommen. Die Lieferung war vollständig.


    Man merkt schon, dass sich die Firma sehr um eine vollständige Wunschlieferung bemüht. Die Lieferung kommt später und dieses Mal waren andere Einmalhandschuhe wie sonst im Paket. In der Packung befinden sich 150 Handschuhe und nicht wie sonst 100 Stück.

    Super Leistung, ich bin beeindruckt. Das Lob muss ich mal los werden.


    Ich wünsche Euch eine gute Nacht und

    bleibt gesund

    Gertrud

    Hallo Andrea,


    ich kann Dir diese Frage leider nicht beantworten. Aber hast Du es mal bei anderen Anbietern versucht?

    Sicherheitshalber würde ich bei der Pflegekasse nachfragen, ob sie bei Vorlage der Rechnung die Kosten übernehmen. Dann bist Du auf der sicheren Seite und bleibst nicht auf den Kosten sitzen.

    Ich wünsche Dir viel Glück.


    Liebe Grüße

    Gertrud