carekonzept pflegeberatung

Beiträge von Chrissy-Tina

    Hallo Becky,


    mein Beileid zum Tode Deiner Mutter/ Oma.


    Ich kann gut nachvollziehen, dass ihr Euch unter Druck gesetzt fühlt. Bei mir ist es meine Mutter, die schwer gehbehindert ist, aber weiterhin alleine zu Hause leben will.

    Sie ist einsam, wollte früher nie Kontakte pflegen und erwartet jetzt, mehr von mir.

    Ich kann aber nicht mehr geben, die Stunden bei ihr sind emotional sehr anstrengend für mich. Sie klagt jedesmal, will aber nichts verändern. Die Hilfen jetzt hat sie erst spät und nach langem hin und her akzeptiert.

    Es ist schwierig , zumal auch der Geist nachlässt,sie dies aber nicht wahrhaben will.


    Leider gab es nie offene Gespräche in meiner dysfunktionalen Herkunftsfamlie ( wg. Alkoholkrankheit) .


    Ich habe hier viel im Forum gelesen .Das hat mir geholfen.


    Ich merke, dass ich emotional an meiner Grenze bin, auch nicht mehr an Zuwendung und Anteilnahme geben kann.

    Auch dass ich mit der körperlichen Pflege aus bestimmten Gründen überfordert bin.


    Offenbar ist es auch bei uns so, dass erst etwas Schlimmes passieren muss, bevor sich etwas verändert.


    Viele Grüße, Chrissy.

    Hallo Jenny,


    mein Vater ist vor 4 Jahren unheilbar an Krebs erkankt und hat seine letzten Tage zu Hause verbringen können. Durch die Unterstützung eines Palliativ Care Pflegedienstes und eines Arztes

    ist uns dies möglich gewesen.

    Die Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes haben sich sehr viel Zeit genommen für meinen Vater, aber auch für uns. Ich hätte nie gedacht, was diese Unterstützung mir bedeutet hat und wieviel uns dadurch erleichert wurde, eben auch durch die Tatsache, dass jemand da war, wenn benötigt und einen begleitet hat.


    Ich werde immer dankbar sein für diese Unterstützung.


    Ich wünsche Dir viel Kraft.


    Liebe Grüße, Chrissy.

    Hallo und guten Tag,


    ich bin Chrissy-Tina, 50 und ich habe dieses Portal vor kurzem durch Zufall entdeckt. Ich bin selbst chronisch krank und werde meine Mutter - aufgrund meiner eigenen Einschränkungen- nicht dauerhaft pflegen können.


    Ich habe eine 81 jährige Mutter, die zur Zeit (noch) alleine leben und sich versorgen kann.
    Durch Erkrankungen kommt es immer weiter zu Einschränkungen, Hilfen ( praktische Hilfen - aber auch einen Rollator) lehnt meine Mutter fast vollständig ab.
    Bis auf eine Hilfe , die die Wohnung reinigt.
    Meine Mutter nutzt einen Stock, da sie Polyneuropathie hat ( Beine und jetzt auch Hände zeitweise ohne Gefühl sind) , mache ich mir vermehrt Sorgen bzgl. der Sturzgefahr und deren Folgen.


    Ich hoffe hier im Forum "richtig" zu sein, auch wenn ich nicht direkt die pflegende Person sein kann.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag,


    Chrissy-Tina.