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Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)

  • "Wer in diesen Tagen die Nummer der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) wählt, hört nur eine Ansage vom Band. Ebenso wie auf der Website der Organisation wird darauf hingewiesen, dass die UPD derzeit neu organisiert wird und daher keine Beratung möglich ist. Aus diesem Grund sind auch alle regionalen Beratungsstellen geschlossen - zumindest vorübergehend. Ab Mitte Februar soll sich das allerdings wieder ändern.


    Patienten, die zum Beispiel wegen eines Behandlungsfehlers oder eines Streits mit ihrer Krankenkasse Rat suchen, sind derzeit noch in einer misslichen Situation: Zwar ist seit dem 1. Januar durch das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) eine unabhängige Patientenberatung gesetzlich fest verankert. Doch die bislang bestehende Form der UPD war nur ein Modellprojekt, das Ende 2010 zu Ende ging. Nun wurde ein Vertrag unterschrieben, der aus den bisherigen Modellbeteiligten die regulären Träger der Beratung macht.


    Die neuen sind also die alten: Ins Leben gerufen wurde die UPD gGmbH vom Sozialverband VdK Deutschland, dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und dem Verbund unabhängige Patientenberatung VuP. Über die Vergabe entschied der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Berlin mit Unterstützung des Patientenbeauftragten der Bundesregierung sowie von Patientenorganisationen, Wissenschaftlern und privaten Krankenversicherern. Nachdem nun der Beschluss gefallen ist, könnte es "sehr rasch wieder Beratungsmöglichkeiten" geben, wie GKV-Sprecher Florian Lanz bereits vor einigen Wochen versicherte.

    Am 15. Februar wird die kostenlose Beratungshotline wieder freigeschaltet
    sein, die wie bisher unter 0800/011 77 22 zu erreichen ist. Erhalten bleiben auch der Name Unabhängige Patientenberatung Deutschland und die bisherige Internetadresse www.upd-online.de. ...."

    Quelle und mehr (unter anderem auch weitere Möglichkeiten, strittige Punke zu klären): Klick!