carekonzept pflegeberatung

Brigitte -2 meiner Kinder sind behindert und leben schon in einer Einrichtung. Mein Beruf Altenpflegerin

  • Brigitte stellt sich vor


    Hallöle in die Runde,


    durch meine Adoptivtochter ( 22 Down-Syndrom) und meinen Pflegesohn ( 21 mehrfach behindert) bin ich( Jahrgang 1953) in das Thema Pflege hinein gewachsen.


    Mit 49 Jahren habe ich das Altenpflegeexamen abgelegt und vor und während der Ausbildung war ich in einem ambulanten Pflegedienst tätig, habe ehrenamtliche Hospizdienste gemacht und da ich nach einem arbeitsplatztechnischen Umzugs ( Dienststelle meines Mannes wurde geschlossen) in eine anderes Bundesland, leider keine passende Arbeitstelle mehr finde, mache ich ehrenamtliche Einsätze für unsere Hospizgruppe, bin Helferin in der Betreuung an Demenz erkrankten Mensch unserer Sozialstation, mache Besuchsdienste und leiste Nachbarschaftshilfe im häuslichen und Pflegebereich und noch so einige Dinge mehr.


    Meine drei Kinder sind erwachsen und brauchen die Eltern nicht mehr so sehr. Die „Kleinen“ leben inzwischen in einer Wohngruppe einer Behinderteneinrichtung in der Nähe und arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen, mein Großer ( 32) arbeitet im sonderpädagogischen Bereich.


    Ich war gute 2 Jahre Moderatorin in einem Forum zum Thema Pflege in der Familie, das aus organisatorischen Gründen vom Netz genommen wurde und ich hoffe sehr, dass es möglich sein wird, hier in diesem Nachfolgeforum, wieder eine so gute Atmosphäre entstehen kann.


    Auf ein gutes Miteinander, liebe Grüße


    Brigitte



    http://www.rehakids.de/phpBB2/ftopic5731.html 
    bei Interesse könnt Ihr auch ier noch ein wenig über mich erfahren

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung



    TUT2008.jpg

  • Nachtrag zu meiner Vorstellung.



    Nach unserem unfreiwilligen Umzug vom Norden in den Süden, habe ich immer wieder versucht, in den unterschiedlichsten Bereichen eine Teilzeitstelle zu finden.


    Die meisten Bewerbungen kamen mit einem Standardschreiben zurück.


    Einige Vorstellungsgespräche und einige Male hospitieren, und am Ende kam doch Nichts dabei raus.


    Einmal , nach dem Besuch einer Einrichtung hatte ich dann so große Bauchschmerzen, daß ich nicht ja sagen konnte, was sich im Nachhinein als völlig richtig raus stellte- die Welt ist klein und ich habe Menschen kennen gerlernt, die genau dort sehr negative Erfahrungen gemacht haben.


    Aber nun, gerade als ich beschlossen habe, mich nicht noch einmal zu bewerben, mir das Alles nicht mehr an zu tun, lieber meine ehrenamtlichen Einsätze aus zu weiten und als wir uns damit abgefunden hatten, uns räumlich zu verkleinern, hat es doch noch geklappt.


    Am 1.4. darf ich wieder anfangen. Zwar werde ich nur als ungelernt eingestuft, weil ich eben in den letzten Jahren keine feste Anstellung vorweisen konnte, aber ich will zufrieden sein.


    Und sicher kann ich bald genau wie Beate sagen, ich fühle mich mit meinem Job rundherum wohl.


    In den letzten Jahren habe ich mich irgendwie ein bisserl dafür bestraft gefühlt, meine Zeit und mein Leben auf zwei behinderte Menschlein eingestellt zu haben. Die pflegerischen Erfahrungen wurde absolut überhaupt nicht anerkannt, das sei mein Privatvergnügen.


    Die ganzen Ehrenämter im sozialen Bereich, das sei ja keine wirkliche Arbeit.


    Die Altenpflegeausbildung, die ich zusätzlich, berufsbegleitend gemacht habe, das sei ja nur die Ausbildung gewesen.


    Nun bin ich fast 55 Jahr alt, darauf angewiesen, auch um meine Kinder weiter unterstützen zu können, ein paar Euro dazu zu verdienen, und musste wirklich jahrelang darum kämpfen, arbeiten zu dürfen.


    Aber---so wie es nun für mich/uns aus schaut--Alles wird gut.


    Und wenn ich dann ab April etwas weniger im Forum zu finden sein sollte, also nur noch 2x am Tag--ich muß mich um orietieren und mich auf einen anderen Tagesrythmus einstellen.



    Liebe Grüße


    Brigitte

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