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Meine Empfehlung: Nimm Zimt – Tröstende Rezepte

  • Ein wirklich schönes Buch!

    Das Wort „Trauerarbeit“ ist für David Roth ein „Unwort“. Für ihn suggeriert es, dass es etwas „abzuarbeiten“ gäbe. Etwas, das mit Fleiß, Organisation und Knowhow beherrschbar wird. Trauer und Arbeit haben für ihn daher in etwa genauso viel gemeinsam, wie Kuh und Sattel.


    Tatsächlich ist es so: wer trauert, muss sich aufstützen können. Deshalb braucht er Freunde. Eine Sichtweise, die mir sehr gefällt.

    In diesem Buch findet die Leser*in schöne Anregungen, begleitet von einem Bericht, wie das Leben ohne den geliebten Menschen, der gestorben ist, mit Höhen und Tiefen, mit Zweifeln, aber auch mit Genuss bewältigt werden kann. – Trauer ist nicht Arbeit. Trauer ist ein Prozess.


    Den ein oder anderen Trauernden mag dieses Buch bei diesem Prozess begleiten und unterstützen. Eine wichtige Erkenntnis aus dem Buch: Das Leben geht nicht weiter, nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Sondern es beginnt etwas Neues.

    Ein wirklich liebevolles und gestalterisch schönes Buch mit Bildern und Texten, die Lust machen. Vielleicht nicht für jeden aufs Kochen, aber aufs Genießen bestimmt. Für mich ist dieses Buch eine echte Empfehlung für Menschen, die einen Verlust zu verarbeiten haben und sich in Bildern und Texten verlieren können.


    Mein Lieblingszitat aus dem Buch: Trauer ist Liebe und Liebe geht durch den Magen.


    Tipp: Wer Zimt nicht mag: auch Chili hilft, denn nicht alle Rezepte brauchen Zimt. ?


    Angaben zum Buch: Nimm Zimt: Tröstende Rezepte

  • Danke für den Tipp.

    Dies Beschreibung liest sich schön, die Bilder sprechen eine warme Sprache, wenn man Kochen mag, Essen für einen mehr ist als notwendige Nahrungsaufnahme.


    Magdalena

    "Rumgeschubst, wie eine alte Schachtel Wachsmalstifte; aber die leuchtenden Farben habe ich mir immer bewahrt!" (Zitat aus: "Gottlos", K. Slaughter)

  • Danke für den Tipp liebe Heike,

    das klingt sehr vielversprechend. Am Tag, als mein Vater vor fast dreißig Jahren verstorben war, bin ich sofort in die Küche, um meinen Lieben ein leckeres Abendbrot zu machen. Nicht jeder hat gegessen. Doch so mancher, auch ich, hat kräftig zugelangt.

    Und am Morgen der Beisetzung meiner Mama hab ich früh um sieben auch wieder am Herd gestanden, um Chili für alle zu kochen.

    Die Küche ist schon immer so etwas wie mein persönlicher Rückzugsort gewesen, ich werde mir das Buch kaufen!


    Lieben Gruß

    Claudia

  • Guten Morgen :lesen:


    Bin auch schon gespannt, habe das Buch auch geordert.



    Liebe Grüssle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung Sternenkind seit 9.5.2020