Pflege meine Mutter

  • Hallo,

    ich heisse Michael und bin im April zu meiner Mutter aufs Land gezogen um Sie zu pflegen. Sie leidet an Altersdemenz und hat Pflegegrad 3. Die Pflege übernehme ich zusammen mit meinen Schwestern, wovon sich eine im selben Haus aber in einer anderen Wohnung befindet. Wir arbeiten Beide halbtags, Sie Abends und ich Morgens.

    Da wir auf Anraten unseres RAs eine vorzeitige Schenkung des elterlichen Hauses bekommen haben, jeweils ein Drittel, und im Schenkungsvertrag auch die Pflege zu einem Drittel als Bedingung steht, haben wir seither nur Ärger. Zwischen der einen Schwester und mir besteht zusätzlich die schriftliche Abmachung, dass wir die Pflege jeweils zur Hälfte übernehmen.

    Unsere Mutter schläft aber in der Etage, in der ich wohne. Daraus ergibt sich, dass ich Sie morgens aus dem Bett hole und Abends auch wieder rein bringe.

    Somit wäre ich auch noch für eventuelle Zwischenfälle bei Nacht zuständig.

    Die Schwester, die im selben Haus wohnt, arbeitet im Freibad als Putzfrau und die Freibadsaison endet ja im September. Danach würde Sie in Rente gehen und könnte mehr Pflege übernehmen, da ich ja noch ein paar Jahre zu arbeiten habe.

    Für die verbleibenden 3 Monate habe ich jetzt von der Schwester gefordert, dass Sie dem Unterschriebenen Folge leistet und für ein Drittel Haus die Pflege an einem Samstag oder Sonntag, komplett übernimmt (Von 8 Uhr Morgens, bis 22 Uhr Abends, inkl. ins Bett bei mir bringen.


    Sie weigert sich aber energisch und behauptet, am WE keine Zeit zu haben.


    Wie seht Ihr das Problem?



    Vielen Dank für Eure Meinungen.

  • Hallo Michael,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.


    Schade, dass Ihr Geschwister die anfallenden Pflegestunden nicht gerecht und sinnvoll unter Euch regeln könnt.


    Vielleicht wäre es eine Option, das Pflegegeld und die 125 Euro zusätzliche Betreuungsleistung, die Verhinderungspflege und vielleicht auch mal die stationäre Kurzzeitpflege ,für eine Nachtwache und Hilfe am Wochenende , sowie auch mal ein paar Wochen ganz frei, ein zu setzen.


    Pflege und Berufstätigkeit unter einen Hut zu bekommen, ist nie leicht und kostet viel Kraft und Disziplin.


    Mit Unterstützung könntet Ihr die Tagesstunden vielleicht so regeln und aufteilen, dass es für Jeden zeitlich machbar ist.


    Ein angespanntes Verhältnis zwischen Euch, tut Euch und der Mutter nicht gut.


    Ich wünsche Euch sehr, dass Ihr die Stunden so regeln könnt, dass keiner von Euch unzufrieden ist oder sich übervorteilt fühlt.


    Liebe Grüssle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung

  • Hallo Michael,

    so ganz habe ich deine Situation nicht verstanden.


    Habt ihr alle drei das Haus gschenkt bekommen?

    Wer hat welche Verpflichtung?

    Kannst du es noch mal erklären. Benenne doch deine Schwestern mit 1 und 2. Dann kannst du besser aufschlüsseln, wer was macht etc pp.


    Ansonsten... herzlich willkommen in unserem Forum.:sprech:

    Liebe Grüße Evmi:hut:

    Wer den inneren Schweinehund besiegt - dem gelingt alles, was er sich vorgenommen hat. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

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