Angst vor Armut

  • Guten Tag,


    ich bin 28 und komme aus Bayern.


    Mein Vater befindet sich nach einem Schlaganfall in einer Frührehabilitation.


    Der rechte Arm und das rechte Bein sind gelähmt.


    Meine Mutter hat die Befürchtung, ihn in ein Pflegeheim geben zu müssen.


    Mein Vater hat ca 1200€ Rente, meine Mutter ca 500€.


    Da in einem Pflegeheim die Rente meines Vaters "genommen" wird, hat meine Mutter große Angst, von 500€ leben zu müssen.


    Ein "Mietzuschuss" würde das Problem auch nicht entschärfen.


    Sind die Sorgen meiner Mutter berechtig?

  • Hallo Alexander,

    sei willkommen hier.

    Diese Frage kann ich Dir nicht beantworten, aber möglicherweise andere Userin en.

    Grundsätzlich würde ich die Frührehabilitation abwarten, oft ist hier noch ein Fortschritt möglich oder aber ein Umgang mit den Einschränkungen lern- und annehmbar.

    Auch ist zu Hause mit entsprechenden Hilfen, ein Leben vielleicht dennoch möglich.

    Es bleibt aber jedem Menschen ein Betrag der Eigenbehaltung, dass ein Pflegeheim in Armut stürzt, ist glaube ich eine zu einfache Rechnung. Das Sozialamt muss für viele Menschen, die einen Heimplatz benötigen, einspringen, dies ist keine Schande!


    Doch zuerst - wartet die Reha ab. Macht Dein Vater mit?

    Möchte er ins Heim?

    Besteht bereits ein Pflegegrad?


    Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, auch, wenn ich die Sorgen gut nachempfinden kann!


    Viele Grüße

    Magdalena

    "Rumgeschubst, wie eine alte Schachtel Wachsmalstifte; aber die leuchtenden Farben habe ich mir immer bewahrt!" (Zitat aus: "Gottlos", K. Slaughter)

  • Hallo, ja mein Vater (73) ist sehr motiviert und positiv.


    In ein Heim würde er glaube ich nie wollen.


    Einen Pflegegrad hat er noch nicht. Der Schlaganfall ist erst ca. 7 Wochen her.


    Aber die Prognose des Chefarztes war sehr negativ...

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