Tortuga stellt sich vor

  • Guten Abend allerseits,

    ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Meine Mutter ist 77 Jahre alt und seit rund 20 Jahren an Parkinson erkrankt. Sie hat Pflegegrad 4. Mein Vater, der zwar auch hilfebedürftig war, aber dennoch unser "Fels in der Brandung", ist überraschend letzten November verstorben. Meine Eltern lebten zusammen mit einer 24 Stunden-Hilfe, die jetzt meine Mama versorgt. Ich bin 42 Jahre alt, Single und voll berufstätig. Daneben kümmere ich mich viel um meine Mutter und schaue fast jeden Tag nach ihr. Durch den Tod meines Vaters hat sie nochmal einen Schritt rückwärts gemacht. Sie leidet sehr unter ihrer Krankheit und der Situation und ist leider auch gelegentlich verwirrt. Mich belastet die Situation sehr. Ich hatte und habe ein sehr enges und gutes Verhältnis zu meiner Mama, weshalb ich sie sehr schlecht leiden sehen kann und versuche, alles zu tun, damit es ihr ein wenig besser geht. Natürlich ist das nur ansatzweise möglich und mein eigenes Leben kommt etwas zu kurz. Es ist zwar so, dass ich auch eigene Unternehmungen mache, aber immer versuche, alles so zu koordinieren, dass ich auch nach ihr sehen kann. Ich halte es irgendwie sonst nicht aus und mache mir viele Gedanken. Ich kann leider nicht so "cool" sein und abschalten. Einerseits belastet mich das sehr, andererseits geht es auch nicht anders. Nun steht einerseits eine OP bei mir an, das heißt, ich werde einige Tage nicht präsent sein. Andererseits habe ich im Juli 5 Tage Urlaub geplant. Beide "Ereignisse" begleiten mich jetzt schon gedanklich sehr in der Hoffnung, dass bei meiner Mama alles gut gehen wird :|
    Nun ist die Vorstellung ziemlich lange geworden ... sorry, aber nun kennt Ihr meine derzeitige Situation und meine Sorgen.
    Viele Grüße! :|

  • Guten Abend Tortuga,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.


    Wenn Du auf bearbeiten gehst, müsstest Du den Bigsmiler wieder raus löschen können, eigentlich.


    Schön dass wieder Jemand den Weg zu uns findet, bei dem das Verhältnis zu den Eltern positiv ist.


    Wenn Deine Mutter gut versorgt ist, musst Du Dir kein schlechtes Gewissen antun, wenn Du etwas für Dich tust.


    Ein medizinischer Eingriff muss ja wohl sein und ein paar Tage Urlaub sind ja nun auch nicht so lange.


    Es ist wichtig und richtig, auch an die eigene Psychohygiene zu denken.


    Bist Du mit den Helferinnen Deiner Mutter zufrieden? Klappt eine Ablösung ohne Probleme?


    Liebe, neugierige Grüssle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung

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