carekonzept pflegeberatung

Eierman wünscht sich Vorsorgekuren für pflegende Angehörige

  • Hallo, mein Name ist Fred, ich bin 69 Jahre und könnte in Zukunft durch meine Krankheit (Myastenie gravis) selber ein Pflegefall weden.


    Gerne würde ich Interessenten und Betroffene finden, die sich miteinbringen, die Pflegeversicherung dazu bewegen den erschöpften und ausgelaugten, pflegenden Angehörigen, nach 2 - 3 jahren Pflegedienst eine Vorsorgekur zu bewilligen.


    Die zu pflegende Person sollte im gleichem Haus auf eine Pflegestation versorgt werden, die der Kurgast im bedarfsfall 1 x am Tag, für 1 Stunde besuchen darf. Der Kurgast soll sich frei machen können. Er soll physisch und psychisch wieder soweit aufgebaut werden, dass er seine Aufgaben wieder mit neuer Kraft erfüllen kann.


    Liebe Grüße aus Rhade


    Fred

  • Hallo Fred,


    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.


    Und--wie willst Du das anstellen, die Kassen zu dieser Maßnahme zu bewegen ? Es gibt ja zumindest schon den Anspruch auf Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege bei bestehender Pflegestufe.


    Neugierige Grüssle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung



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  • Hallo Fred,

    [IMG:http://www.smilies.4-user.de/ablage/98/344.png]


    Ich weiß nicht, ob Du so etwas meinst, wie die Möglichkeit, mit dem pflegebedürftigen Angehörigen in Kur (heißt heute aber Rehabilitation) zu gehen. Diese Möglichkeit gibt es nämlich schon seit 2013.


    Es gibt daher die Möglichkeit, dass Kranken- und Pflegekassen den pflegenden Angehörigen spezielle Kuraufenthalte, bei denen Pflegebedürftige oder behinderte Kinder mitreisen dürfen, finanzieren. Die Krankenkassen müssen bei der Bewilligung von Kuren und Vorsorgeleistungen auch die besonderen Belastungen pflegender Angehöriger berücksichtigen.


    Dazu schreibt das Bundesgesundheitsministerium in seiner Broschüre zum Pflegeneuausrichtungs-Gesetz von 2013 (Seite 13):

    Zitat

    Reha-Aufenthalte gemeinsam mit dem Angehörigen
    Das Pflege­neuausrichtungs­gesetz verbessert außerdem die Rah­menbedingungen, wenn pflegende Angehörige Vorsorge­ und Reha­bilitationsangebote nutzen: Mit dem Pflege­Neuausrichtungs­Gesetz wird ausdrücklich klargestellt, dass dabei die besonderen Belange der pflegenden Angehörigen zu berücksichtigen sind. Pflegende Ange­hörige sollen bei einer eigenen Rehabilitationsmaßnahme zudem die Möglichkeit haben, den Pflegebedürftigen mitzunehmen. Denn oft sind Angehörige erst dazu bereit, solche Angebote anzunehmen, wenn der Pflegebedürftige in der Nähe sein kann. Mit dem Pflege­Neuaus­richtungs­Gesetz wird zudem geregelt, dass Einrichtungen des Mütter­genesungswerks oder gleichartige Einrichtungen stärker als bisher in die Versorgung pflegender Angehöriger einbezogen werden können.

    Nähere Infos bekommst Du auch beim Sozialverband Deutschland: Klick! und auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums: Klick! 
    Viele Grüße
    Heike


    PS.: Die Seite des BMG zum Thema Reha habe ich auch als PDF angehängt. :hut:


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