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Ist Einkommen aus stundenweise Verhinderungspflege steuerpflichtig?

  • Liebe Forumsmitglieder,


    ich sehe schon, hier werde ich dauerhaft richtig sein! Ich komme da seit Wochen mit etwas nicht weiter:


    Eine Nachbarin hütet gelegentlich stundenweise meine demente Mutter (PS 3) für ca. 100-150.-/Monat. Ich würde diese Kosten gern als "stundenweise Verhinderungspflege" bei der PV geltend machen (1550.-/a). Allerdings will mir die Gute keine Quittungen unterschreiben, weil sie Angst hat, damit in eine höhere Steuerklasse zu kommen. Sie ist Rentnerin und arbeitet anderweitig 30 Stunden/Woche, mehr dürfe sie nicht, weil damit dann auch das Pflegegeld ihres Mannes (der hat PS 1) gefährdet sei.


    Hat die Nachbarin damit recht, oder greift hier ein Freibetrag wg. Ehrenamt/Nachbarschaftshilfe/o.ä. ? Es gibt einen Freibetrag von 200.-/Monat für ehrenamtliche Fussballtrainer etc., ist der hier anwendbar? Und die einzige 30-Stunden-Regel, die ich finden kann, bezieht sich auf die Möglichkeit zur Rentenversicherung für pflegende Angehörige, das betrifft sowieso nicht bereits Verrentete, oder?


    Vielen Dank im Voraus,


    m

  • Hallo Gast m,
    melde dich doch an, und registrier dich, wenn du denkst du bist bei uns auf dauer richtig :thumbsup: Dann kannst du dich einlesen und viele 'Infos erhalten.


    Ehrlich gesagt...wollte ich so eine "Betreuungsperson" für meinen Pflegling nicht. Die Übungsleiterpauschale, die du meinst, kannst du nicht anwenden.
    Liebe Grüße Evmi :hut:

    Wer den inneren Schweinehund besiegt - dem gelingt alles, was er sich vorgenommen hat. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Einmal editiert, zuletzt von Evmi ()

  • Hallo Gast,


    es ist ein steuerpflichtiges Einkommen, ganz bestimmt und ich arbeite gerade an einem Fall, da verlangt die Krankenkasse sogar den Nachweis, dass die Person, die Verhinderungspflege gemacht hat, dies bei der Steuererklärung angibt und die Überweisungsbelege der Beträge an die Aushilfspflegekraft. Die Auftragsgeber haben für diese Einsätze den Status eines Arbeitgebers ;)


    In diesem Fall gehe ich sogar davon aus, dass die KK das Finanzamt informiert.


    Aber-- die Beträge die das Finanzamt abziehen wird , werden nicht so hoch sein.


    Die Übungsleiterpauschale kann nur über einen Verein oder Sozialstation, organisierte Nachbarschaftshilfe, Pflegedienst mit entsprechendem Vertrag abgerechnet werden, nicht aber von Privatpersonen.


    Liebe Grüssle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung

    Einmal editiert, zuletzt von Brigitte ()

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