Jeder 3. Pflegebedürftige hat Anspruch auf Zusatzleistungen

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  • Jeder 3. Pflegebedürftige hat Anspruch auf Zusatzleistungen

    Die Auswertung aller 315.000 Anträge auf Pflegeleistungen, die die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) im 3. Quartal 2008 begutachtet haben, ergab: Jeder 3. Pflegebedürftige kann Zusatzleistungen für Demenzkranke in Anspruch nehmen. Das sind rund 100.000 Menschen, die die verbesserten Zusatzleistungen vom 01.07.2008 erhalten.

    In der Pressemitteilung des Medizinischer Dienst des Spietzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. (MDS) vom 21. November 2008 heißt es dazu u.a.:

    Erstmals kommen die zusätzlichen Leistungen auch Personen zu Gute, die noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen. Die MDK-Statistik belegt, dass 13 Prozent dieser Hilfebedürftigen Anspruch auf diese Zusatzleistungen haben.

    Insgesamt können 60 Prozent der Betroffenen im ambulanten Bereich, bei denen ein „erheblicher allgemeiner Betreuungsbedarf” festgestellt wurde, den monatlichen Grundbetrag von 100 Euro erhalten. Anspruch auf den erhöhten Betreuungsbetrag von 200 Euro haben 40 Prozent.
    Dabei gilt: Je höher die Pflegestufe, desto größer auch der Anteil der Menschen, die Anspruch auf den erhöhten Betreuungsbetrag haben.

    Nahezu jeder zweite Pflegeheim-Bewohner hat einen erhöhten allgemeinen Betreuungsbedarf
    Auch die Bewohner von stationären Einrichtungen, die an einer dementiellen Erkrankung oder gerontopsychiatrischen Einschränkungen leiden, erhalten künftig verbesserte Leistungen:
    Für je 25 Demenzkranke kann es künftig eine zusätzliche Assistenzkraft geben. Nach den Auswertungen der MDK haben etwa die Hälfte (46 Prozent) der pflegebedürftigen Heimbewohner einen erhöhten allgemeinen Betreuungsbedarf und damit Anspruch auf die Betreuungsassistenz.

    Hinweis: Die gesamte Pressemitteilung könnt Ihr HIER nachlesen.
    [quelle]Medizinischer Dienst des Spietzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V.[/quelle]
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