Schäferhundfan26 pflegt ihre krebskranke Mutter

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  • Schäferhundfan26 pflegt ihre krebskranke Mutter

    Hallo liebes Forum,

    ich betreue meine Mutter, die schwer an Krebs erkrankt ist nun seit Dezember, obwohl es mir schon viel länger vorkommt. Bin grade mal 26 Jahre jung und Studentin (derzeit im Urlaubssemester).Ich habe schon vorher mit meiner Ma zusammengelebt. Ein Pflegedienst kommt zusätzlich zwei mal am Tag. Ich schmeiße den Haushalt, kümmre mich um meinen Hund (und jetzt auch noch um den meiner Mutter),muss den Garten pflegen,kochen,Papierkram erledigen usw. Leider habe ich noch keinen Führerschein,sodass ich für Einkäufe usw. immer auf meine Oma angewiesen bin. länger als 1 Stunde kann ich eh nicht wegbleiben. Wie es im Oktober weitergeht,weiß ich noch nicht.

    Ich hoffe hier menschen zu treffen,die vielleicht ähnliches kennen.

    Liebe Grüße!

  • Hallo @Schäferhundfan26:,
    herzlich willkommen in unserer Gemeinschaft von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden. Ich hoffe, Du wirst hier eine hilfreiche und gute Zeit mit hilfreichen und anregenden Diskussionen verbringen.

    Was für einen Krebs hat Deine Mutter? wo benötigt sie Hilfe, außer im haushalt? Hat sie schon eine Pflegestufe?
    Du bist noch sehr jung, um einen Angehörigen zu pflegen. Wie bekommst Du diesen Pflege-Job mit Deinen anderen (notwendigen) Sozialkontakten unter einen Hut? Neben den Freagen ist hier im Forum auch Platz für Frust, den Du vielleicht mal loswerden musst. ;)
    Ich wünsche Dir viel Erfolg im Forum.
    Viele Grüße
    Heike
  • Guten Abend Schäferhundfan ,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Könnte Deine Mutter in ein Palliativ Care Programm ( sollte die Klinik oder der Hausarzt veranlassen) aufgenommen werden? Dann könnte mit paralleler Beantragung einer Pflegestufe möglicherweise ein 24 Std. Pflegedienst mit ein bezogen werden in die Pflege Deiner Mutter. Die Einsatzzeiten ließen sich sciherlich mit Deiner individuellen Zeit für Deine Mutter planen .

    Sollte das nicht funktionieren könnte ein regionaler Pflegedienst den Tag mit Präsenzkräften abdecken, oder Helfer der organisierten Nachbarschaftshilfen und ambulanten Hospizgruppen könnten Einsätze übernehmen.

    Du kannst Dein Studium ja auch nicht so lange unterbrechen und solltest auch noch ein eigenes Leben führen können.

    Wie stellt Deine Mutter sich ihren Tagesablauf vor? Könnte sie sich mit dem Gedanken an einen Pflegedienst anfreunden?

    Eine rundumdieuhr Betreuung über längere Zeit ist für eine Person alleine zuviel, auch wenn die Betreuung aus Liebe und freiwillig übernommen wird.



    Liebe Grüssle



    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


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