"Demenz, der stille Killer."

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    • "Demenz, der stille Killer."

      "Um ihren Mann mit größerer Kompetenz begleiten zu können, ließ sich Mara Köhler zur geronto-psychiatrischen Fachkraft ausbilden. Und dann hat sie angefangen, das Buch zu schreiben. Nach vier Jahren ist ein Roman aus der Sicht des Demenzkranken entstanden, der verzweifelt versucht, sich nichts anmerken zu lassen. Man erfährt, wie er sich in eine subjektive Realität zurückzieht, um der Gegenwart zu entkommen, denn die kennt er nicht. Er vermischt alles mit Erinnerungen aus seiner Vergangenheit. Und man erfährt auch, was er fühlt in Anbetracht seiner Hilflosigkeit und der seines Umfeldes.

      "Ich will, dass man über demente Menschen in ihrem Wirr-Warr nachdenkt", so Köhler. Man müsse überlegen, wo sie sich gerade befinden, etwa in welcher Erinnerung und dann überlegen, was sie einem sagen wollen.

      So soll das Buch eine kleine Hilfe sein, demente Menschen zu verstehen. "Man muss dem Dementen in seiner Welt begegnen und ihn dann so nehmen wie er ist und wo er gerade ist."

      Als Pflegefachkraft rät sie, sich mit der Biografie des Erkrankten auseinanderzusetzen, um ihn in seinen Erinnerungen zu begleiten und wieder zu finden."


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