Alexaandra unterstützt ihren schwerhörigen 83-jährigen Vater

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  • Alexaandra unterstützt ihren schwerhörigen 83-jährigen Vater

    :rolleyes: Hallo alle zusammen,

    bin 50 Jahre alt und lebe im schönen Schleswig-Holstein. Ich weiß nciht genau, ob ich hier rein passe, denn als

    wirklich pflegend würde ich mich nicht bezeichnen. Mein Vater ist 83 Jahre alt und noch ganz fit. Er versorgt sich

    überwiegend noch allein. Wohnt auch allein. Ich versuche lediglich die Wohnung sauber zu halten und erledige seinen

    Papierkram u.s.w. Mein Vater braucht zum Glück keine Hilfsmittel und Pflegestufe ist auch nicht. Ich besuche meinen

    Vater fast täglich. Meine Mutter ist vor 6 Jahren an Alzheimer verstorben. Sie war bis zum Schluß zu Hause bei meinem

    Vater, der meine Mutter alleine gepflegt hat. Alleine heißt in diesem Fall ohne Pflegedienst, mein Vater hat sich komplett geweigert Hilfe anzunehmen. Natürlich war ich auch oft da, aber mein Vater hatte meine Mutter natürlich die meiste Zeit

    allein zu versorgen. Aber dieses nur am Rande. Der eigentliche Grund für meine Anmeldung hier ist, ob auch eure Eltern

    euch tyrannisieren und ständig versuchen Euch die Möglichkeit auf ein eigenes Leben zu nehmen. Mein Vater ist der Meinung, falls er wirklich mal zum Pflegefall wird, ich bei ihm einziehen muß und nur für ihn dasein muß. Aber er weiß schon jetzt, daß ich das nicht machen werde, weil ich ja nichts tauge. Mein Vater besitzt eine gehörige Portion Altersstarrsinn, und ist zu dem noch taub, weigert sich aber ein Hörgerät zu benutzen, weil wir ja alle so undeutlich reden. Ich denke, daß reicht fürs erste.

    Freue mich auf regen Austausch

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alexaandra ()

  • Guten Morgen Alexaandra ,

    herzlich willkommen im Forum.

    Eine traurige Situation das Vater/Tochter Verhältnis. Es tut mir leid, dass Du Dich quälen musst und kein Anerkennung findest bei Deinem Vater.

    Konntest Du Deinem Vater sagen, dass Du ihm nicht helfen kannst, so wie er es sich vorstellt?

    Irgendwann kommt der Zeitpunkt und der alte Herr braucht Hilfe/Pflege und es sollte vorher fest gelegt werden , wie diese Hilfe aussehen kann, wenn Du sie ihm nicht geben kannst.

    Gibt es noch andere Angehörige, die Einfluss nehmen und Dich unterstützen könnten?

    Traurige Grüssle


    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


  • Herzlich willkommen bei den pflegenden Angehörigen.

    1) Ja, da bist du hier richtig.

    2) Ja, dein Vater ist kein Einzelfall.

    Hier hat auch so mancher unter seinen Eltern zu leiden,

    weil sie alles besser, schneller und anders machen würden.

    Eine "Fremde" kommt aber nicht ins Haus.

    Les dich ein und fühl dich angenommen.

    Barbara