Müssen Hilfsmittel nach Jahren zurückgegeben werden?

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  • Müssen Hilfsmittel nach Jahren zurückgegeben werden?

    Hallo,

    bin ziemlich erbost über die Krankenkasse und das Sanitätshaus, wir hatten Jahrzehnte lang keine Probleme mit der KK meiner Eltern. Sie haben anstandslos alles an Hilfsmitteln verschrieben bekommen, was nötig war (Rollstuhl, Rollator, Wannenlifter, Toilettenstuhl,...) seid ein paar Jahren hat die KK Ihre Verträge mit den Sanitätshäusern geändert und das hiesige Sanitätsh. bei uns ist nicht mehr unter Vertrag. Das neue ist ca. 70 km entfernt.

    Das Alte S-Haus forderte zuerst den Rollstuhl zurück, der war bereits 8 Jahre und ein super Teil (leicht vom Gewicht und sehr leicht zu schieben) Wir wollte den Rollstuhl abkaufen, dass wäre aber nicht erlaubt wurde uns gesagt. Also mußten wir einen neuen beantragen und bekamen einen klobigen schweren Rollstuhl. Wir versuchten bei der KK einen anderen zu bekommen wurde nicht genehmigt, oder wir hätten 1000,00 € zuzahlen müssen. Ist natürlich für mich sehr schlecht, da ich schieben muss und meine Mutter leider sehr schwergewichtig ist.

    Nun ruft das S-Haus an und will den 7 Jahre alten Rollator zurück haben. Kann doch wohl nicht sein. Müssen wir den zurück geben? Dann geht das neue Beantragen wieder los, wie oben erwähnt, ist das Vertragliche Sanitätshaus sehr weit entfernt, es dauert immer Tage, Wochen, bis dann endlich die Sachen ankommen.

    Vor kurzem mußten wir etwas am Rollstuhl reparieren lassen, man konnte nicht mehr damit fahren. Es sollte eine Woche dauern, da der Rollstuhl erst abgeholt wird (von einer Spedition), dann repariert wird und zuguterletzt dann wieder per Spedition zu rückgebracht wird. Ich mit der KK verhandelt, da sie auch kein Ersatzrollstuhl zur Verfügung stellen wollten. Nach langen hin und her habe sie dann einen Monteur rausgeschickt, der vor Ort das Ding repariert hat. Der erklärte uns dann, das die Materialkosten bei 3,€ hast du nicht gesehen liegen, aber durch die lange Fahrt und Monteurkosten die Rechnung für die KK jetzt über 100 € wären. Vorher hatte ich der KK den Vorschlag gemacht, den Rollst. hier am Ort reparieren zu lassen und sie könnten mit dem hiesigen SH abrechnen, aber das ging wieder mal nicht. Der Monteur sagte nur, hätte die KK das so gemacht, wäre es auch viel billiger gekommen. So viel zum Sparen der KK.

    Jetzt bin ich wieder vom hunderstel ins tausendstel gekommen, aber das ist der Frust, den man bekommt wenn man alles immer nur erkämpfen muss. Das kennt Ihr ja sicherlich auch.

    Jetzt noch einmal zu meiner eigentlichen Frage, müssen wir die Hilfsmittel nach so vielen Jahren zurückgeben?

    Viele liebe Grüße

    Mitti62