Zweiter Jahresbericht der Aktion Mensch

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  • Zweiter Jahresbericht der Aktion Mensch

    Zweiter Jahresbericht der Aktion Mensch weist Rekordergebnis aus Aktion Mensch vergibt 181 Millionen Euro für soziale Projekte

    Mit 181 Millionen Euro an Fördermitteln und 6,6 Millionen Euro für Aufklärungsprojekte hat die Aktion Mensch 2010 erneut die höchste Fördersumme in ihrer Geschichte vergeben. Damit konnte das Rekordergebnis aus dem Vorjahr (177,9 Millionen Euro) nochmals deutlich übertroffen werden, wie der Jahresbericht 2010 der Aktion Mensch in Bonn belegt. "Wir haben mit den Erträgen unserer Lotterie 2010 mehr als 8.500 Projekte gefördert. An diesem Erfolg sind viele Menschen beteiligt: Loskäufer, haupt- und ehrenamtliche Helfer, Menschen mit und ohne Behinderung und Mitarbeiter der Aktion Mensch. Dieses Zusammenspiel möchten wir in Zukunft noch deutlicher machen", so Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch.

    Die Aktion Mensch konnte sich im vergangenen Jahr in einem schwierigen Umfeld gut behaupten. Obwohl der Lotteriemarkt insgesamt schrumpfte, erreichte sie mit 440,7 Millionen Euro Gesamtumsatz nahezu das Umsatzniveau des Vorjahres (447,6 Millionen Euro). Davon profitierten auch die vielen Loskunden. Deutschlands größte Soziallotterie zahlte 132 Millionen Euro an Gewinnen aus. "Wer ein Aktion Mensch-Los kauft, bekommt nicht nur die Chance zu gewinnen, sondern hat auch gleichzeitig etwas Sinnvolles getan. Dank des Engagements unserer Loskunden können wir Projekte der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe fördern und Menschen für die Belange dieser Zielgruppe sensibilisieren", erklärt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.

    Rückblick - Ausblick
    Kinder und Jugendliche für eine vielfältige Gesellschaft zu begeistern war und ist der Aktion Mensch besonders wichtig. Neben der Unterstützung junger Menschen wird sich die Organisation in den nächsten Jahren verstärkt dem Thema Inklusion widmen. "Wir haben ein neues Förderprogramm aufgelegt, um künftig eine noch effizientere Unterstützung zu gewährleisten und neue Formen von Projekten zu ermöglichen", führt Martin Georgi aus. Mit ihrem Förderschwerpunkt "Inklusion" spricht die Aktion Mensch gemeinnützige Organisationen an, die mit komplexen Projekten die gesellschaftlicheTeilhabe von Menschen mit Behinderung ermöglichen.
    Unterstützt werden vor allem Vorhaben in den Bereichen Arbeit, Bildung, Freizeit, Wohnen und Barrierefreiheit. Mit der zusätzlichen Förderaktion "Miteinander gestalten" richtet sich die Aktion Mensch an kleine Initiativen und Organisationen, die Projekte vor Ort umsetzen. Die Förderaktivitäten werden von einer Aufklärungskampagne begleitet, um in der Bevölkerung Verständnis für das Thema Inklusion zu wecken.

    Zu den weiteren Zielen der Aktion Mensch in nächster Zukunft gehört, verstärkt junge Menschen und Familien für die Soziallotterie zu gewinnen. "Wir möchten noch mehr Menschen für unsere Lotterie begeistern. Denn wenn wir unsere Losverkäufe steigern, können wir uns noch wirksamer dafür einsetzen, Förderungs- und Aufklärungsprojekte zu unterstützen." Armin v. Buttlar sieht die Weichen hierfür gestellt. Er setzt auf den Wettbwerbewerbsvorteil des einmaligen Geschäftsmodells der Soziallotterie sowie auf die Neufassung des noch bis nde 2011 geltenden Glückspielvertrages, der bislang den Zugang zu neuen Zielgruppen erschwert. Ins Zentrum derkommenden Aktivitäten stellt die Aktion Mensch unter anderem die zielgruppengerechtere Kundenansprache und die Weiterentwicklung ihrer Losprodukte in der Lotterie.

    Der Jahresbericht im Internet
    Unter www.aktion-mensch.de/jahresbericht gibt es den vollständigen Bericht im pdf-Format.
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