Heiße Eleanor und habe eine Freundin mit einem Schwerbehinderten kleinen Mädchen.

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  • Heiße Eleanor und habe eine Freundin mit einem Schwerbehinderten kleinen Mädchen.

    :hi: Meine Name ist Eleanor und ich mache eine Ausbildung zur Gesundheits und Krankenpflegerin bin im ersten Lehrjahr.

    Die Ausbildung macht mir sehr viel Spass.

    Mein Anliegen:

    Ich habe eine Freundin die ihr 2 1/2 Jahre altes Mädchen zu hause pflegt.

    Das Mädchen hat Spastiken in den oberen und unteren Extremitäten, ist blind, Nahrungsaufnahme ist nur möglich über eine PEG-Button Anlage, hat eine Spastische Bronchitis, hat einen microcephalus, kann nciht sprechen und den Kopf nciht selbstständig hoch halten (fällt immer nach vorne).

    Pflegestufe 3

    Da es so viel ist hoffe ich das ich nix vergessen habe.

    Sie bekommt bezüglich der Pflege wenig unterstützung von ihrem Mann.

    Jetzt hat sie mich gefragt ob ich wüsste an wen sie sich wenden muss damit sie als Vollpflegekraft angesehen wird muss da sie durch die Behinderung nicht arbeiten kann und ihr das Arbeitsamt immer stark im Nacken sitzt das ihr Kind in der Kindergarten gehen soll, nur durch die ständige Bronchitis und die dazugehörigen Antibiotika ist dies leider nciht so schnell möglich.

    Vielleicht kann mir hier einer helfen oder mir Tipps geben.



    Vielen Dank

    Eleanor :by:
  • Hallo Eleanor,

    ich heiße dich herzlich willkommen hier bei uns im EPF, möchte aber vorausschicken, dass dies in erster Linie ein Forum für pflegende Angehörige von Erwachsenen, also beispielsweise der alten Eltern oder eines kranken Partners ist.
    Davon mal abgesehen, haben auch einige Mitglieder hier auch zusätzlich noch behinderte Kinder. (so auch ich)
    Deshalb kann ich dir auch sagen, dass es durchaus üblich und auch gut und richtig ist, dass auch behinderte Kinder in entsprechende Kindergärten gehen, ab 6 Jahre gilt ohnehin die Schulpflicht. Das ist also keine Schikane des Arbeitsamtes, eher von dem Sachbearbeiter ungeschickt und ohne entsprechende Adressen, die weiterhelfen, vorgebracht. Sicher kann deine Freundin sich jetzt noch nicht vorstellen, wie das klappen soll, aber die Entlastung wird ihr und ihrer Beziehung zu ihrem Kind sicher guttun, und auch die Kleine wird es genießen, mit anderen Kindern zusammenzukommen. Wenn es entsprechende Einrichtungen nicht direkt bei ihr am Wohnort gibt, kann die Strecke auch mit einem Fahrdienst bewältigt werden etc.
    Gibt es bei ihr/euch am Ort ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)? Dort wird deine Freundin kompetente Hilfe, Adressen und Informationen bekommen.
    Ansonsten hätte ich auf die Schnelle noch den Tipp, dich mal hier im Forum vorzustellen: rehakids.de
    Dort tauschen sich Eltern von behinderten Kindern aus.
    Besser fände ich es noch, wenn deine Freundin sich selbst (auch) dort anmelden würde, ganz abgesehen von den reinen Informationen tut es auch einfach gut, sich mit Menschen mit ähnlichen Problemen auszutauschen.

    Wenn du uns im Rahmen deiner beruflichen Tätigkeit weiterempfehlen möchtest, würde uns das freuen! Wo machst du deine Ausbildung? Hast du schon Vorstellungen für die Zukunft?

    Viele Grüße,
    suse