Bessere Beweglichkeit nach Schlaganfall durch Antidepressivum Fluoxetin

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  • Bessere Beweglichkeit nach Schlaganfall durch Antidepressivum Fluoxetin

    "Forscher konnten jetzt nachweisen, dass die Verabreichung von Fluoxetin kurz nach einem Schlaganfall die Wiederherstellung der Beweglichkeit verbessern kann, wodurch die Patienten ihre oft stark beeinträchtige Unabhängigkeit wiedergewinnen würden.
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    An der zwischen März 2005 und Juni 2009 durchgeführten klinischen FLAME-Studie nahmen insgesamt 118 halbseitig gelähmte Patienten auf neun Schlaganfall-Stationen (Stroke Unit) in Frankreich teil. Den Patienten wurde nach dem Schlaganfall über drei Monate täglich entweder 20mg Fluoxetin (59 Patienten) oder ein Placebo (59 Patienten) verabreicht. Alle Betroffenen erhielten Rehabilitationsmaßnahmen. Bewegungstests wurden vor Beginn der Studie und nach drei Monaten durchgeführt. Dabei mussten die Patienten einfache Übungen mit den oberen und unteren Gliedmaßen (Beugen, Strecken der Finger, des Handgelenks, des Fußes, etc.), aber auch komplexere Übungen (die Hand auf den Rücken legen, ein Objekt greifen, etc.) absolvieren.
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    Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Lähmung bei den mit Fluoxetin behandelten Patienten deutlicher abnahm, als bei den Placebo-Patienten und sie ihre Unabhängigkeit im Alltag schneller zurückgewannen (Gehen, Waschen, alltägliche Bewegungen, etc.). Die Behandlung wurde gut vertragen und es traten nur schwache Nebenwirkungen auf. Die Fluoxetin-Patienten klagten häufiger über Verdauungsstörungen, litten aber seltener unter Depressionen.
    Nach Ansicht der Wissenschaftler hat das Arzneimittel einen positiven Einfluss auf die Regenerationsfähigkeit der Neuronen und bietet deshalb einen neuen therapeutischen Ansatz
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