Tipp: Notwendigkeit von IGeL abwägen

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  • Tipp: Notwendigkeit von IGeL abwägen

    "Immer mehr Ärzte bieten ihren Patienten sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (kurz: IGeL) an, die nicht von den Krankenkassen bezahlt wird, sondern deren Kosten die Patienten selbst tragen müssen.

    Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass die hier angebotenen Leistungen nicht immer im Interesse des Patienten angeboten werden. Bei entsprechenden Angeboten sollten die Patienten stets um Bedenkzeit bitten, in der sie sich bei einem zweiten Mediziner oder der Krankenkasse informieren, raten die Verbraucherschützer.
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    Die Nachfrage bei der Krankenkasse kann sich noch aus einem weiteren Grund lohnen. Wenn nämlich bestimmte persönliche Risiken bestehen oder ein begründeter Krankheitsverdacht vorliegt, dann kann es sein, dass die Kasse bestimmte Untersuchungen zur Früherkennungen sehr wohl bezahlt. Übrigens muss für eine IGeL keine Praxis-Gebühr bezahlt werden.

    Wer eine IGeL in Anspruch nimmt, sollte sich vorher (!) einen Kostenvoranschlag erstellen lassen und mit dem Arzt schriftlich vereinbaren, dass die Behandlung auf eigenen Wunsch erfolgt und die Kosten nicht von der Kasse übernommen werden. In dem Kostenvoranschlag müssen alle Leistungen detailliert aufgeführt werden, anschließend muss eine ebenso detaillierte Rechnung erstellt werden. Bei Barzahlung der Rechnung, sollten Patienten auf eine Quittung bestehen, denn die Kosten können als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden, so die Verbraucherzentrale."

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