Eine Hotline gegen Genitalbeschneidung

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  • Eine Hotline gegen Genitalbeschneidung

    " Mit einem neuen Angebot wollen die Beratungsstelle "Stop Mutilation" und das nordrhein-westfälische Gesundheits- und Emanzipationsministerium den Kampf gegen die Genitalverstümmelung vorantreiben.

    Die bundesweit einmalige Telefonhotline "Kutairi" wendet sich an Betroffene, Angehörige, Erzieher, Lehrer und Ärzte.

    Allein im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW leben schätzungsweise 5600 von Genitalbeschneidung betroffene oder bedrohte Mädchen und Frauen.
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    Kutairi" bietet in zunächst sechs Sprachen eine niedrigschwellige anonyme Beratung, darunter Informationen zur ärztlichen Versorgung. Die Hotline wendet sich auch an alle, die mit Betroffenen zu tun haben oder die den Verdacht haben, dass ein Mädchen von Genitalverstümmelung bedroht ist.

    Auch Ärzte seien häufig überfordert, wenn sie mit dem Thema konfrontiert werden, sagt Günter Haverkamp, Vorsitzender des Vereins "Aktion weißes Friedensband", der den "Runden Tisch gegen Genitalbeschneidung von Mädchen in NRW" koordiniert.

    "Die Ärzte sind entsetzt, wissen aber nicht, was sie tun können." Hier soll mit der Einrichtung der Hotline künftig Abhilfe geschaffen werden, so Haverkamp.

    Informationen: Tel. 0211 - 86184338

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