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Stayalive - Portal für digitale Unsterblichkeit

  • Der Ex-Focus-Chefredakteur Helmut Markwort und sein Geschäftspartner, der Münchener Internet-Unternehmer Matthias Krage, eröffnen ein neues Internetportal:
    Stayalive - "Facebook" für Tote - für alle, die sich schon zu Lebzeiten um den eigenen Nachruf und Co. kümmern wollen.


    Aus den Presseinformationen:


    "Was ist Stayalive?
    Im Mittelpunkt von Stayalive steht eine virtuelle Gedenkstätte, die jeder schon zu Lebzeiten selbstbestimmt für sich selbst, aber auch für andere anlegen kann. Die Verknüpfung mit existierenden Friedhöfen, auf denen die virtuellen Grabstätten angelegt werden können, bildet dabei die Verbindung zur Realität ab.
    Stayalive hält als Online-Community die Verbindung zwischen Lebenden und Verstorbenen aufrecht.


    Stayalive – Was bleibt von mir?
    Stayalive bietet bereits zu Lebzeiten die Möglichkeit, für sich zu definieren, wie man in Erinnerung bleiben möchte. Durch gezielte Auswahl von Unterlagen, die einem selbst wichtig sind, illustriert man bereits zu Lebzeiten das Bild, das man folgenden Generationen hinterlassen möchte. Beispielsweise sorgen in manchen Kulturkreisen die Menschen schon zu Lebzeiten dafür, dass jedes Jahr ein aktuelles Foto für die Beerdigungszeremonie vorliegt. Regelmäßige Aktualisierung von Fotos, Videos, Dokumenten und anderen wichtigen Dingen schafft so ein virtuelles „Lebensbuch“, das anderen die Momente und Eindrücke hinterlässt, die einem selbst einmal wichtig waren. "


    Quelle


    Was denkt ihr darüber?  :huh:


    Hier geht's zu "Stayalive" : [IMG:http://s14.rimg.info/dcb9aecd85a2e233344460facf6571cd.gif]

  • Hallo zusammen,


    das finde ich absolut im Trend der Twittergestörten und Konsorten und daher überflüssig. All die Leute, die einem schon zu ihren Lebzeiten auf den Senkel gingen, können ihre monströsen Egos nun auch virtuell konservieren, damit man sie nur ja nicht vergisst.


    Gut, dass man (noch) die Möglichkeit hat, die Seite nicht aufzurufen. Und später braucht man möglicherweise eine gute Firewall, wenn man mit der entsprechenden Werbung zugemüllt wird :dead: .


    Aber die hab ich ja :D.


    Gruß
    Rudolf

  • Ganz schön krank, die Sache.
    Wobei das mit der Gedenkstätte für Verstorbene ist irgendwie noch okay. Sowas gibt es ja in vielfältigen Formen im Internet, z. B. virtuelle Friedhöfe...
    Aber das mit dem Denkmal.... Andererseits, wenn es jemand braucht. Ist auf jeden Fall nicht so tragisch, wie zum Amokläufer zu werden, nur damit man einmal im Leben berühmt ist und nicht vergessen wird.
    Viele Grüße
    Heike

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