Milchsäure im Gehirn offenbart Alterungsprozeß

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  • Milchsäure im Gehirn offenbart Alterungsprozeß

    "Kann man im Vorhinein bestimmen, in welchem Stadium des Alterns ein Mensch sich gerade befindet? Anscheinend ja. Denn Wissenschaftler haben fest gestellt, dass man den Alterungsprozeß des Gehirns beobachten kann, wenn man dessen Milchsäurespiegel misst. Dieser Spiegel steigt an, bevor andere Alterungssymptome auftauchen. Der Milchsäurespiegel im Gehirn könnte also als ein Indikatior des Alterns und von Alterskrankheiten dienen, meinen die Forscher.
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    Ausgangspunkt der Erkenntnisse ist der Zusammenhang zwischen Schäden an den Mitochondrien und den damit verbundenen Folgen für den Stoffwechsel während des Alterungsporzesses. Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen, sie versorgen also die Körperzellen mit Energie und sorgen so dafür, dass diese funktionieren. Wenn diese Kraftwerke nicht mehr richtig arbeiten, können neurogenerative Erkrankungen – wie Parkinson oder Alzheimer – die Folge sein, haben bereits vorhergehende Studien offenbart.

    Die Forscher um Olson haben nun den Prozess erkannt, auf den diese Veränderungen beruhen. Mit dem zunehmenden Alter des Gehirns steigen die Beschädigungen der Zell-Kraftwerke langsam an. Weil sie nicht mehr voll funktionsfähig sind, suchen sich die Gehirnzellen einen anderen Stoffwechsel für die Energiegewinnung. Doch dieser neue Weg produziert mehr Milchsäure, deren Spuren man dann im Hirn aufspüren kann.

    Das Ansteigen des Milchsäurespiegels fand bei den Versuchen im übrigen statt, bevor sich andere Zeichen des Alterns meldeten.
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    Quelle: medizinarium.de