Vorsicht beim "Austausch" von Opioiden !

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  • Vorsicht beim "Austausch" von Opioiden !

    Ich habe heute bei meinen Streifzügen durch das Internet einen interessanten Artikel zu Opioiden gefunden. Diese Schmerzmittel werden schlußendlich bei allen Krebspatienten eingesetzt, auch andere starke Schmerzen - vorzugsweise im Rücken- werden damit behandelt.

    Aufgrund von Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern werden aus Gründen der Wirtschaftlichkeit auch Opioide einfach "ausgetauscht".
    Davor warnte jetzt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS): "Selbst bei gleichem Wirkstoff und gleicher Dosis treten – bedingt durch unterschiedliche Technologien der Arzneimittelzubereitung – zwischen den verschiedenen Medikamenten erfahrungsgemäß erhebliche Unterschiede in der Wirkung auf."
    Die DGS fordert deshalb, starke Opioide, die der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) unterliegen, vom Rabattgesetz auszunehmen.

    Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, eine solche Umstellung (von Tabletten auf Schmerzpflaster) machte aus meinem Mann ein Häufchen Elend und leistete seinem Verfall großen Vorschub.
    In unserem Fall war es sogar noch nicht eimmal eine Kostenersparnis, die den Arzt zur Umstellung "inspirierte", sondern eigentlich "gut gemeint", da die orale Gabe jedesmal mit Übelkeit/Erbrechen einherging.
    Leider dennoch total falsch! :thumbdown:

    Bite achtet darauf, dass der Arzt bei exakt DEN Medikamenten bleibt, auf die euer Pflegling eingestellt ist. (natürlich vorausgesetzt, dass er damit schmerzfrei ist !)

    Den Artikel könnt ihr hier lesen: Klick!