Sprachtherapie - Bilder, die zum Sprechen bringen

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  • Sprachtherapie - Bilder, die zum Sprechen bringen

    "Mit Fotos kann das Sprachzentrum von Schlaganfallpatienten stimuliert werden - Die weltweit erfolgreichste neurolinguistische Bilderserie dafür kommt aus Wien und wird derzeit weiterentwickelt

    Die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zeigt sich vor allem dann, wenn ein bestimmter Teilbereich nicht mehr funktioniert. Nach einem Schlaganfall beispielsweise ist neben den motorischen Bereichen oft auch das Sprachzentrum der Betroffenen in Mitleidenschaft gezogen - Aphasiker nennt sie die Medizin.

    Bei vielen sprachbeeinträchtigten Menschen liegt der Schlaganfall mehrere Jahre zurück, und ihre Sprachstörung ist immer noch als gravierend, als chronisch zu betrachten. Die anfängliche Sprachtherapie, stationär im Krankenhaus, im Rehab-Zentrum oder ambulant, wird nach der Entlassung oftmals nicht mehr oder weniger intensiv fortgesetzt beziehungsweise von dem Patienten nicht in Anspruch genommen.

    Die Gründe dafür sind von Person zu Person verschieden: etwa ausgebliebene Erfolge, weil die Sprachstörung so schwerwiegend war oder weil der medizinische und psychische Allgemeinzustand der Betroffenen nach dem Auftreten des Schlaganfalles so kompliziert war. Und bis heute hält sich das Gerücht, dass eine Sprachtherapie nichts mehr bewirke, wenn sich zwei Jahre lang nichts getan hat. Was falsch ist.

    Zu Jacqueline Stark in Wien kommen seit 1974 täglich Menschen mit Sprachstörungen, meistens ausgelöst durch einen Schlaganfall, der mitunter schon viele Jahre zurückliegt. "Wir wissen aus unserer langjährigen Forschungstätigkeit mit Menschen mit einer Sprachstörung aufgrund eines Schlaganfalls, dass auch nach längerer Zeit - auch nach einer langen Unterbrechung oder sogar nach Aussetzen der Sprachtherapie - bei der Wiederaufnahme eine Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten durch intensive Sprachtherapie möglich ist", erklärt die Neurolinguistin..."
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