Apothekennotdienstgebühr - bei Eilbedürftigkeit zahlt die Krankenkasse

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  • Apothekennotdienstgebühr - bei Eilbedürftigkeit zahlt die Krankenkasse

    "...Patientenberaterin Ulrike Dzengel von der UPD Leipzig erklärt dazu, dass außerhalb der normalen Öffnungszeiten die Apotheken Notdienste anbieten müssen. Schon der Name sagt, dass es sich um ein Angebot für eine Notsituation wie eine plötzliche Erkrankung oder starke Schmerzen handelt. Dies bedeutet, dass nach der Arzneimittelpreisverordnung die Apotheken die Möglichkeit haben, an Werktagen in der Zeit von 20.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens eine Notdienstgebühr zu erheben. An Sonn- und Feiertagen kann die Gebühr rund um die Uhr berechnet werden. Sie beträgt aktuell 2,50 Euro. Die Notdienstgebühr wird nur einmal pro Besuch der Notdienstapotheke erhoben. Dabei ist es unerheblich, wie viele Rezepte vorgelegt und Medikamente erworben werden.

    Die Patientenberaterin empfiehlt ... ferner zu prüfen, ob der Arzt auf dem Rezept die Eilbedürftigkeit vermerkt hat. Dies erfolgt durch das Ankreuzen des Kästchens "noctu". Ist dies der Fall und wird das Rezept unverzüglich in der Apotheke eingelöst, übernehmen die Krankenkassen diese Notdienstgebühr. ..."
    Quelle: unabhaengige-patientenberatung.de