suse, 44, pflegt Ehemann mit Leberkrebs

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  • suse, 44, pflegt Ehemann mit Leberkrebs

    Hallo ihr Lieben,


    Ich bin suse, ich bin Mitte 40, habe 2 Töchter, 12 und 7 Jahre, meine ältere Tochter ist Asperger-Autistin und Asthmatikerin.

    Ich pflege meinen Mann, Ende 50, bei ihm wurde im Mai 07 ein Leberkarzinom entdeckt, leider schon inoperabel.
    Eine Chemotherapie mit Nexavar brachte leider nicht den gewünschten Erfolg, dennoch nimmt er es weiter, sein letzer Verbündeter in seinem Kampf!

    Seit Ende Dezember hat sich sein Zustand merklich verschlechtert, er war mittlerweile mehrfach im KH und auf einer Palliativstation, wo man seine Schmerzen in den Griff zu bekommen versuchte. Schwierig, wie es aussieht, da der Krebs offensichtlich rasant fortschreitet. Mittlerweile hat er den Magen praktisch funktionsunfähig gemacht, mein Mann hat jetzt insgesamt über 23 kg abgenommen, und so erhielt er vor einigen Wochen einen Port, und wird jetzt künstlich über die Vene ernährt. Man hat mich im Krankenhaus in die Versorgung eingewiesen, und es klappt sehr gut. Ich werde mit allem, was ich benötige, beliefert, von einem Fachpflegedienst (liefern ausschließlich für parenterale Ernährung) , das macht eine Krankenschwester, die auch die Nadel wechselt, und im Bedarfsfall auch zwischendurch vorbeikommt.

    Mittlerweile haben wir auch ein Pflegebett und einen Wannenlifter.

    Ansonsten geht es ihm den Umständen entsprechend gut, natürlich ist er schläfrig, und die Stimme häufig verwaschen, klar, bei diesen hohen Morphiumdosen.

    Die Rückenschmerzen müssen höllisch sein, da sind ausgedehnte Metastasen. Aber der neue Arzt scheint sehr verständnisvoll, ich war die Tage allein da, und er hat sich sehr viel Zeit für mich genommen. Ich denke, er wird uns gut betreuen.

    Meine ältere Tochter kommt durch ihre Behinderung sehr schlecht mit der Situation zurecht. Auf ärztlichen Rat hin ist sie seit 01.03. in einem Internat, wo sie mehr Ruhe und Struktur findet, als wir ihr im Moment bieten können.

    Ganz aktuell ist mein Mann wieder seit mittlerweile 2 Wochen im Krankenhaus, ursprünglich sollte es nur ein ambulanter Termin sein, da Wasser in der Lunge war, und es punktiert werden sollte, leider bekam er dort starke Schmerzen, die man nicht in den Griff bekam, nach einer Woche dann Verlegung in ein anderes KH, nun sind die Schmerzen wohl beherschbar, aber leider hat sich durch das lange Liegen eine Lungenentzündung entwickelt.

    Wir sind aber voller Zuversicht, dies gut zu überstehn.


    So, das mag als "Vorstellung" reichen!
    Alles ein wenig ungewohnt hier, aber schön bunt!


    Liebe Grüße,
    suse
  • Hallo Suse,

    wie werdet Ihr Ostern verleben? Sind dann Alle zu Hause?

    Liebe Grüßle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung