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Stille Rationierung

  • Der ZEIT-Journalist Martin Spiewak sucht für einen Artikel zum Thema Rationierung im Gesundheitswesen Personen, die medizinisch notwendige Behandlungen und Medikamente, aber auch Hilfsmittel oder Rehamaßnahmen Patienten vorenthalten werden bzw. der Versuch dazu unternommen wurde. Im geplanten Artikel werden auf Wunsch weder die Namen der Betroffenen noch der Ärzte genannt. Auch Fotos sind nicht geplant. Falls Ihr zu diesem Thema etwas beitragen möchtet, mailt bitte direkt an Martin Spiewak (spiewak@zeit.de, Tel.: 030-590048635).

  • Guten Abend Heike,


    vorenthalten noch nicht richtig----aber , die AOK gibt für meinen Sohn ( und andere Patienten natürlich) vor, wieviel Absaugkatheder und Nasen, wieviel Anhängeflaschen für Wasser er nur zu benötigen hat.


    Mit den Inkontinenzartikeln ist es ebenso, bei anderen Bewohnern sind auch die Uronalkathederbeutel rationiert.


    Bei den Absaugkathedern finde ich eine Vorgabe äußerst kritisch, es gibt Tage , da braucht mein Sohn 30 Katheder und mehr und soll nur nur 5 brauchen dürfen. Aus hygienischen, wirklich notwendigen Gründen können diese Teile nur 1x benutzt werden.


    Die Urobeutel dürfen 1x pro Woche gewechselt werden, ich möchte nicht wissen, wieviele Bakterienstämme sich da tummeln.


    Die notwendige KG hat der Doc auf 1x pro Woche reduziert, wahrscheinlich dachte er, es bringt eh nix. :monster: Auf unser Schreiben hatte nicht reagiert, am Sonntag hat es seinen großen Hausbesuchstag gemacht in der Einrichtung und Jürgen hat ihm mit auf den Weg gegeben, daß die Verordnungen so nicht ausreichen.


    Ob das so für den Herrn Spiewak ausreicht, weiß ich nicht, denke mal eher nicht, aber mir reicht es schon. X(



    Liebe Grüßle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung



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