Bereitschaft pflegender Angehöriger sinkt

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  • Bereitschaft pflegender Angehöriger sinkt

    Obwohl die jüngste Pflegereform von 2008 erweiterte Unterstützungsangebote gebracht hat, sinkt die Bereitschaft der Angehörigen, Pflege zu übernehmen. Das geht aus dem neuesten „AOK-Trendbericht Pflege“ hervor, den Wissenschaftler der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg vorgelegt haben.

    Die Autoren gehen davon aus, dass es in der Zukunft entweder immer wieder Korrekturen am Sozialgesetzbuch XI geben muss, um neue Anreize zu setzen, oder dass mehr Schwerpflegebedürftige stationär versorgt werden. Beides würde die Kosten der Pflege erheblich erhöhen.

    Die Wissenschaftler befragten für ihre Studie über 1.000 AOK-Leistungsempfänger der Pflegeversicherung, die ambulante Leistungen in Anspruch nehmen.

    1997 waren noch 58,9 % der Befragten der Ansicht, die Pflegeversicherung sei ein Ansporn für Angehörige und Bekannte, Pflege zu übernehmen. Dies meinten 2009 nur noch 47,8 % – trotz der seit 2008 erweiterten Leistungen.

    Weiteres Ergebnis des Berichts: Pflegebedürftige der Stufen 2 und 3 werden zunehmend in Heimen gepflegt. Entsprechend gaben 37,0 % der 2009 befragten Versicherten an, in Pflegestufe 2 oder 3 eingruppiert zu sein. 1997 waren es noch 50,9 % gewesen.

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