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"Monitor" am 13.08. - SO füllt die ARGE die Behindertenwerkstätten !

  • Hallo zusammen,


    habt ihr gestern "Monitor" gesehen?


    Eine 41jährige Magdeburgerin wird nach einem "Test" :hammer: als "dauerhaft geistig behindert" eingestuft. Ohne jede ärztliche Untersuchung.
    Sie hat viele Jahre gearbeitet, und 2 Töchter allein großgezogen. Beide Mädchen sind berufstätig.


    Nun empfiehlt ihr die ARGE, in einer Behindertenwerkstätte zu arbeiten.
    Interessant : der "Topf" für ALG II "würde dadurch entlastet" (O-Ton des Pressesprechers der Agentur für Arbeit, Magdeburg)


    Und sie ist kein Einzelfall, in den letzten 5 Jahren stieg die Zahl um 4500.
    Der Landschaftsverband Rheinland, ein großer Träger von Behindertenwerkstätten, ist der Ansicht, dass darunter auch Menschen sind, die wirklich nicht dorthin gehören.


    Das Perfide: bei einer Weigerung, an einem solchen Test teilzunehmen, hätte ein ALG II - Bezieher womöglich mit Kürzungen der Leistungen zu rechnen...


    Wenn ihr es versäumt habt, könnt ihr euch den 8-Minuten-Bericht hier anschauen.


    Viele Grüße,
    suse

  • Hi ,
    habe ich auch gesehen (allerdings leider nur den Schluss).
    So weit ich das mitgekriegt habe, war die Frau ja bislang durchaus berufstätig und dazu in der Lage , ihre mittlerweile erwachsenen Töchter zu erziehen, und von jetzt auf gleich wird eine GB festgestellt. Wobei mir nicht ganz klar ist, ob sie tatsächlich durch die Arge einem Gutachter vorgestellt wurde.
    Wie dreist ist das denn?? :chainsaw: Was muss in der armen Frau vorgehen?
    fragt eine verständnislose Claudia

  • Hallo Claudia,


    nein, es gab kein Gutachten.


    Du kannst dir den kompletten Bericht unter dem obigen Link noch mal anschauen, und ihn dort auch komplett nachlesen.


    LG, suse

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