Sachsens Pflegestützpunkte heißen Telefon und Internet

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  • Sachsens Pflegestützpunkte heißen Telefon und Internet

    Ich habe ja schon berichtet, dass Sachsen keine Pflegestützpunkte einrichten, sondern vorhandene Beratungsangebote nutzen will.

    Die Wochenzeitung CAREkonkret berichtete jetzt, dass in Sachsen künftig über das Internet oder das Telefon ein Berater angefordert werden kann. Dieser soll sich dann individuell und wohnungsnah um Betreuungsfragen kümmern.

    Der Berater soll in der Regel binnen 48 Stunden Kontakt zum Hilfesuchenden dem Pflegebedürftigen oder seinen Angehörigen aufnehmen.
    Das Angebot sei ein Gemeinschaftsprojekt des Sächsischen Sozialministeriums, der Pflegekassen, den sächsischen Kommunen, Gemeinden und Landkreisen.

    Kommentar: Ich bezweifel, dass damit das Ziel des Gesetzgebers, der ja nicht nur Beratung sondern auch ein individiuelles Casemanagement fordert, erreicht werden kann.
    In meiner Beratung zeigt sich sehr deutlich, wie wichtig es gerade beim Anfangskontakt ist, dass dieser auch auf neutralem Boden (also in meinem Büro) stattfinden kann. Andererseits kann es auch sein, dass insbesondere für Angehörige das Internet eine so genannte “niedrigschwellige” Möglichkeit für eine Kontaktaufnahme ist.
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