carekonzept pflegeberatung

Keine aussagefähigen Studien zur nicht-medikamentösen Alzheimer-Therapie

  • Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat festgestellt, dass es zur nicht-medikamentösen Alzheimerbehandlung keine aussagefähigen Studien gibt.


    Das heißt, dass nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, ob Alzheimer-Erkrankte von einer nicht-medikamentösen Therapie langfristig
    profitieren.


    Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte das Institut vonr 4 Jahren mit der Nutzenberwertung vorhandener Studien beauftragt. Ein generelles Problem der Nutzenberwertung ist laut IQWiG, dass nur geringe Forschungsmittel und damit auch eine geringe Studienmethodik im Bereich “Alzheimer” zur Verfügung stehen.


    Dies führe dazu, dass auch für Erfolg versprechende Behandlungsverfahren keine zuverlässigen Aussagen getroffen werden
    könnten, da es keine entsprechenden Belege für deren Nutzen gebe.


    Kommentar: Es wundert mich nicht, dass es für diese Studien an Mitteln mangelt. Oft werden Studien von Pharmaunternehmen finanziert. Aber welcher Pharmahersteller sollte auch nur ein geringstes Interesse an einer Untersuchung zur nicht-medikamentösen Therapie haben? Hier sind öffentliche Mittel notwendig, wie sie auch im Rahmen der EU für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt werden.
    Hoffen wir, dass ein paar Wissenschaftler einen entsprechenden Antrag stellen und alsbald eine vernünftige Studie vorlegen können.

  • Über eine Million Demenzkranker haben hier in diesem Land keine Lobby.


    Das ist leider die traurige Wahrheit


    Wobei sich hier natürlich die Katze selbst in den Schwanz beißt :hammer:


    lieben Gruß


    Claudia

  • Dieses Thema enthält 2 weitere Beiträge die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registrieren Sie sich oder melden Sie sich an um diese lesen zu können.