Tatort zeigt auf Pflegemisstände und die Belastung der Pflegenden " Im toten Winkel"

    • Tatort zeigt auf Pflegemisstände und die Belastung der Pflegenden " Im toten Winkel"

      Hallo ihr Lieben,

      habe gerade im Radio einen Hinweis auf den heutigen Tatort gehört. Hier geht es unter anderem wohl um die Überforderung und Hilflosigkeit von Pflegenden. Der Film wird nicht nur Tatortfans empfohlen. Ich schau ihn mir an.

      20.15h ARD Tatort: Im toten Winkel

      LG Claudia
      Der Weg ist das Ziel
      Konfuzius
    • Danke Claudia,

      ich verpasse leider oft gute Sendungen, wenn mich Niemand drauf schubst.

      Liebe Grüssle

      Brigitte
      Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
      Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

      Startseite - So bin ich
      Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


    • Danke, liebe Claudia, für diesen Tipp, aber
      ich bin kein Krimischauer.
      Ich Zimperliese werde schon aufgeregt, wenn beim Heimatfilm die Musik dramatischer wird. :fahn:
      Trotzdem bin ich für alle Hinweise zum TV-Programm dankbar.
      Es grüßt herzlich vom Bodensee,
      Rosenblatt :winke:

      Unsere Homepage: spurensuche-wiedeking.de

      Wir sollen unser Leben, solange es dauert,
      mit unseren Farben der Liebe und Hoffnung ausmalen.

      Marc Chagall
    • Ich habe den Film geschaut und er war auch gut.
      War eher dokumentarisch ( Altenpflege), dieser Tatort, und die Krimihandlung erschien mir eher angehängt. Da kriegten also die östlichen Pflegedienste nochmal eins drauf, bzw. nicht genau die, sondern deren Mitarbeiter mit diesem räumlichen Hintergrund. Auch der Mann vom MDK bekam einen Rüffel... Da waren also geldliche Verflechtungen zwischen Pflegedienst und MDK vorhanden, der MDK-Mann war kaufbar.

      Beeindruckend fand ich eher die Szenen, die in den jeweiligen privaten Häusern spielten.
      Mensch, Leute, das kennen wir doch alles so gut!
      Unsere Sorgen um die Alten und Erkrankten, und unsere Verzweiflung, wenn mal wieder irgendwas nicht läuft oder schief läuft.
      Wenn der MDK-Mensch hart reagiert und die Pflegerinnen Mist machen.
      Im Film war das natürlich auf die Spitze getrieben: Pflegerin stellt Beatmungsgerät ab...
      Soooo schlimm war es bei mir nie.
      Bei mir und Mutter war es jedenfalls nie lebensbedrohlich.

      Das Übelste war, dass meine Mutter sich Schambein und Darmbein gebrochen hatte, und der medizinische Pflegedienst mir immer noch erzählte: der Arzt war da, und die Mutter hat nichts.
      Ist halt ihr normales Gejammer!
      Nur ich allein habe ihren schmerzreichen Worten- am Telefon - Glauben geschenkt, bin hingefahren und habe sie ins Krankenhaus zum Röntgen gebracht.
      Das war noch in einer relativ frühen Zeit der Pflege, da wohnte ich noch rund 60 Kilometer von der Mutter entfernt.
      Und man muss sich ja eigentlich auf die Dienste verlassen können! Und dies war ein medizinischer Dienst, besonders für psychisch kranke Menschen, empfohlen von dem entsprechenden Amt in Dortmund!
      Stellt Euch mal vor, ich hätte Mutter auch nicht geglaubt. Hätte ihre stark vorhandenen Schmerzen als "Affigkeit" abgetan ? Wie schlimm muss das für eine/n Betroffene/n sein!

      Ist aber ganz gut, so ein Film, für Leute, die noch nicht wissen, wie bedrückend Pflege sein kann.
      Und von wie vielen Faktoren, die man selbst nicht, oder kaum beeinflussen kann, die Pflege abhängt.

      Lieben Gruß,
      Angeli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angeli ()

    • Ich habe den Tatort auch gesehen und war positiv überrascht, dass mal wirklich die Schwierigkeiten der Pflege dargestellt wurden. Sonst wird es doch immer sehr verschönert.

      Beim Pflegedienst fragte ich mich dann, wie es denn wohl unseren Pflegebedürftigen ergangen sein muss, bei dem Pflegedienst der hier hopst genommen wurde. Auch der hatte mit Gelder getrickst, wie man aus den Medien erfuhr.

      Und wenn ich dann sehe, dass hier inzwischen auch ein sehr komischer Pflegedienst ist, wo man fast nie jemand sieht, außer wohl die Chefin mit einem extrem teuren Auto, dann läuft in meinem Kopf auch Kopfkino ab.
      Ich denke mal, schwarze Schafe gibt es überall und man muss schon sehr aufmerksam sein.

      Und im Stillen hoffe ich, dass so der ein oder andere Politiker das auch gesehen hat und vielleicht mal nachdenkt.



      Liebe Grüße Ines
      Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich haben wollen.
    • Hallo Ihr

      Ich fand es war harter Tobak in jede Richtung. Nicht unrealistisch von der Thematik her. Seniorenmordselbstmord habe ich in einem Ort, in dem wir lebten mit bekommen, aus Verzweiflung. Frau wurde erschossen und der Hund, dann hat sich der Mann erschossen.
      Natürlich Tatortmässig maskiert, aber realistisch auf jeden Fall.

      Traurige Grüssle

      Brigitte
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