Erschreckende Erkenntnis…

    • Erschreckende Erkenntnis…

      Heute hatte ich Gespräch, das mich zu einer erschreckenden Erkenntnis führte: die größte Angst vor Krankheit und Pflegebedürftigkeit besteht gar nicht so sehr gegenüber einer Erkrankung oder dem daraus folgenden Hilfebedarf. Die größte Angst besteht vor unserem Gesundheits- und Pflegesystem und den darin tätigen überlasteten Ärzten und Pflegekräften. Die Angst richtet sich gegen das Ausgeliefertsein […] Weiterlesen: pflegeberatung-aachen.de/erschreckende-erkenntnis/
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    • Guten Morgen, :)
      welch großes Glück haben Menschen, die von Angehörigen betreut und gepflegt werden können.
      Auch ich hätte im Krankheitsfall große Angst vor dem Ausgeliefertsein. :umarm:
      Es grüßt herzlich vom Bodensee,
      Rosenblatt :winke:

      Unsere Homepage: spurensuche-wiedeking.de

      Wir sollen unser Leben, solange es dauert,
      mit unseren Farben der Liebe und Hoffnung ausmalen.

      Marc Chagall
    • Hallo Heike,

      auch wir haben Angst und hoffen sehr auf Verbesserung der Situation.

      Gruss

      Brigitte
      Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
      Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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      Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


    • Das kann ich gut nachvollziehen! Ich sehe ja jetzt bei Muttern wie das alles läuft (bzw. eben nicht) und denke mit Horror an die Zukunft, wenn es mich dann auch trifft. Bloß, dass ich keinen habe, der sich um mich kümmert so wie ich mich um sie.

      Ich habe auch schon oft zu unseren Pflegefirmen gesagt: "Ich mag mir gar nicht vorstellen was sie bei und mit alten Leuten anstellen, die keinen haben, der auf sie aufpasst! Wenn Sie sich hier schon erdreisten dies und das zu tun oder nicht zu tun (Sachen kaputtmachen, schlampig arbeiten, kommen wann's passt und nicht wann es ausgemacht ist) - wie mögen Sie sich dann dort erst verhalten?

      Woraufhin mir die Inhaberin unseres ersten PDs (Gattin unseres Hausarztes) pampig antwortete: "Ja, wir haben sowieso viel lieber Patienten ohne Angehörige!"

      DAS kann ich mir lebhaft vorstellen.
    • Hallo Ihr Alle,
      liebe Kete,

      ich persönlich kann über den Pflegedienst der morgens zu unserer Mutter kommt und sie wäscht , duscht , anzieht, nur lobend berichten. Die Pflegerinnen sind sehr zuverlässig, freundlich und liebevoll.
      Eine Pflegerin erwähnte mir gegenüber sogar einmal, dass es wohltuend sei, in ein Haus zu kommen, in dem noch Angehörige der zu pflegenden Person seien. Dieser Pflegedienst ist von der Caritas.
      Mein Onkel, auch 95 wie unsere Mutter, lebt auch in unserem Dorf und wird von einem privaten Pflegedienst versorgt. Auch er ist mehr als zufrieden und fühlt sich gut aufgehoben.
      Wir wohnen auf dem Land, vielleicht gibt es im häuslichen Pflegebereich so etwas wie ein Stadt-Land- Gefälle.

      Aber was schrecklich und entwürdigend ist, ist die Pflege im Krankenhaus in unserer Nachbarstadt.
      Wenn der Krankenhauspatient allein ist, ohne Angehörige, die täglich am Krankenbett sind, pflegen, Essen reichen, Hilfe leisten, dann sieht alles sehr trostlost aus.
      Wenn auch die medizinische Versorgung sehr gut ist, hilft es nichts, wenn ein Mensch mit zwei gebrochenen Armen das Essen vom Personal ans Bett gestellt bekommt, ohne zu fragen, wie das Essen zum Mund geführt werden kann.

      Davor hätte ich am meisten Angst, wenn ich allein im Krankenhaus liegen müsste. Eine Horrorvorstellung. :frieren:
      Es grüßt herzlich vom Bodensee,
      Rosenblatt :winke:

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      Marc Chagall
    • Mit einzelnen Pflegerinnen bin ich *sehr* zufrieden - bloß nicht mit den Firmen! Seit heute kommt nun Schwester C. und ich fühle mich erleichtert. Zu wissen wer da morgens kommt und sich darauf verlassen zu können, dass sie zuverlässig um die gleiche Zeit kommt und sich dann gelassen und liebevoll um Muttern kümmert - mir fällt eine Last von der Seele!