carekonzept pflegeberatung

Schön hier zu sein! Wir stellen uns vor...

  • Hallo!


    Mein Name ist Katharina und ich bin 25 Jahre alt.
    Meine Mutter ist 50 Jahre alt und nun plötzlich pflegebedürftig geworden, ich pflege sie nun Zuhause.
    Wir kommen aus dem Kreis Ahrweiler. (Zwischen Bonn und Koblenz)
    In unserem Haushalt leben mein Lebensgefährte, meine Mutter, zwei Hunde, zwei Katzen und ich.


    01.01.2017 wurde bei meiner Mutter großflächig Lungenkrebs festgestellt, nach einer Chemo-Therapie war der Krebs unerwartet weg und nicht mehr zu sehen.
    Leider einen Monat später die unschöne Nachricht, das der Lungenkrebs in den Kopf gestreut hat, über 50 Metastasen im Gehirn und es wurde eine Bestrahlungstherapie durchgeführt.
    Die Bestrahlung brauchte den Erfolg das es nur noch 6 Metastasen waren, jedoch der eine einen Durchmesser von 2,6 x 2,9 cm hat.
    Eine weitere Chemo wurde angefangen und wir sind nun mit der vierten Runde durch.
    Leider hat sich unser Zusammenleben nun so schnell geändert..


    Am 29.01.2018 wurde ihr Allgemeinzustand so schlimm, dass ich einen Krankenwagen rufen musste und meine Mutter in ein Krankenhaus auf die Intensivstation verlegt wurde mit über 800 Zucker.
    Leider war ich mit dem Krankenhaus vollkommen unzufrieden und meiner Meinung nach war es die schlimmste Behandlung die ich je erlebt habe, obwohl wir schon viele Krankenhäuser kennen lernen mussten.
    Gestern habe ich sie rausholen können und pflege Sie Zuhause weiter und möchte alles weitere mit dem Onkologen und dem Hausarzt regeln.
    Vor dem Krankenhaus hat sie noch alles selbstständig gemacht (Wenn auch ein wenig klapprig auf den Beinen wegen der Chemo), z.B. Spülmaschine ein und ausräumen, bei guten Tagen Staubsaugen, auf Toilette gehen etc.
    Ich musste sie immer nur bedingt unterstützen, den Haushalt natürlich komplett und bei Bedarf mal beim Umziehen und den Thrombosestrümpfen.


    Leider hat sich das Programm komplett geändert, sie kann nicht mehr selbstständig aufstehen, keine Kraft / Gefühl mehr in den Beinen, sich nicht mehr wirklich selber anziehen, waschen etc.
    Nun meistern wir diese Aufgaben zusammen. Trotzdem habe ich einen Pflegedienst und den Hospizdienst gebeten sich mal bei uns vorzustellen und mich beratend zu unterstützen.


    Einen Antrag auf Pflegestufe und Angehörigenpflege habe ich vor 3 Wochen schon vorsorglich gestellt, warte aber immer noch auch den Termin vom Gutachter.. :-(
    Heute möchte ich mir noch ein Atest geben lassen für die 10 Tage Pflegeunterstützungsgeld die ich wohl beantragen kann.
    Mein Chef ist gott sei dank wie mein bester Freund und ich habe normal schon Gleitzeiten. Nun bin ich aber erstmal freigestellt, dennoch müssen wir jetzt schauen wie was genau wo und wie beantragt werden muss.
    Ich kann aber auch von Zuhause aus arbeiten notfalls.


    Leider bin ich sehr oft noch aufgeschmissen was die behördlichen Sachen angeht bzw. die Verbindlichkeiten mit der Krankenkasse (DAK) etc.
    Aber ich kämpfe mich so durch. Habe mich auf verschiedenen Internetseiten (z.B. www.pflege.de) gut eingelesen und durch Zufall dieses Forum hier entdeckt.
    Ich denke viele Fragen die ich mir stelle, werde ich hier bestimmt auch finden. Ein Meister ist noch nicht vom Himmel gefallen. :-)


    Ich wünsche euch einen schönen Tag :saint::thumbup:

  • Guten Morgen Katharina und Rudel :blum:


    herzlich willkommen im Elterpflegeforum.


    Eine sehr traurige Entwicklung mit Deiner Mutter und es hört sich leider sehr nach baldigen Abschied an.


    Gut dass Du schon die Füh
    ler nach Hilfe ausgestreckt hast und diese Unterstützung auch annehmen kannst.


    Je eher Du die Helfer in Euer Leben lässt, um so erträglicher wird dieser Weg für Dich werden, der auch so schon schwer genug ist.


    Bitte eröffne bei Fragen ein neues Thema, damit wir kommunizieren können dazu


    Von Herzen wünsche ich Euch Allen ganz viel Kraft und weiterhin ein verständnisvolles Umfeld.


    Liebe Grüssle aus BW


    Brigitte
    .

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung



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  • Ich bin ja in der Hoffnung, dass sie nochmal auf die Beine kommt und wieder selbstständiger wird.
    Ja was soll man da sagen.. Eine Woche vor Weihnachten ist mein Schwiegervater an Lungenkrebs verstorben..
    Vieles kommt einem dann bekannt vor und ich hoffe das wir im besten Falle noch viel Zeit haben werden und es nicht ganz so schnell geht wie bei ihm.
    Heilung ist laut Onkologen keine in Sicht. Am Donnerstag wird besprochen wie wir weiter machen, ob sie die Chemo weitermachen möchte oder nicht.
    Wir werden sehen wie es ausgeht.
    Ein ambulanter Pflegedienst unterstützt mich jetzt morgens und dann schauen wir mal wie es klappt.. :-)

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