Markus (Berliner) macht sich Gedanken zur Pflege der Eltern

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    • Markus (Berliner) macht sich Gedanken zur Pflege der Eltern

      Hallo liebe Community,

      Mein Vater (75) hat seit mehreren Jahren ein schweres Herzleiden (Insuffizienz).
      Anfang des Jahres war er im Krankenhaus, dort hat immer weiter abgebaut und alle hatten sich bereits
      auf das Schlimmste eingestellt.

      Zum Glück hat er sich entgegen allen Prognosen wieder etwas erholt und lebt seit dem in einem Pflegeheim.

      Er kann momentan sogar wieder am Rollator kurze Strecken außerhalb des Heims zurück legen.

      Seit kurzem hat er starken Husten (zum Glück kein Herzhusten). Sein Hausarzt war im Urlaub, er musste sich selber einen anderen Arzt suchen.
      Sollte sich darum nicht das Pflegeheim kümmern? Muss er das wirklich selber machen?

      Dann brauchte er für eine Untersuchung im KH eine Überweisung vom Kardiologen und musste trotz schwerer Krankheit am Rollator und mit öffentlichen
      Verkehrsmitteln für diesen verdammtem Schein quer durch die Stadt. Das ist für mich völlig unverständlich.

      Wie läuft das denn wenn bettlägerische Heimbewohner eine Überweisung zum Facharzt brauchen?

      Die Mutter ist auch nicht viel besser beieinander, und ich kann leider auch nicht groß helfen.

      LG Markus
    • Hallo Markus

      herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

      Wenn die Angehörigen oder gesetzliche Betreuer keine Zeit oder die Möglichkeit haben, diese Dinge zu veranlassen oder zu delegieren, ist es schon Aufgabe der Einrichtung, sich um solche Belange zu kümmern .

      Schade dass Dein Vater es nicht abgelehnt hat, sich selber zu bemühen.

      Kann gut sein, dass die Einrichtung personell nicht gut aufgestellt ist und Schwierigkeiten hat, Personal für solche Dinge ab zu stellen, dennoch ist es deren Part.

      Wende Dich am Besten an die Verwaltung und schildere die Situation und frage höflich nach, was das soll. Schließlich rechnet die Einrichtung auch nicht schlecht ab dafür, dass die Bewohner dort leben, gepflegt und versorgt werden.

      Liebe Grüssle und viel Erfolg

      Brigitte
      Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
      Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

      Startseite - So bin ich
      Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


    • Hallo Brigitte,

      vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Angenommen das Heim würde ich um diese Dinge kümmern. Würden dann deren Mitarbeiter los ziehen
      um die Überweisung zu holen? Oder haben die einen Fahrdienst, der den Vater hinbringt um die Überweisung zu holen?


      LG Markus

      p.s gerade auf der Webseite des Heims gefunden:

      Die Heimkosten beinhalten:
      ....
      Organisation der medizinischen und therapeutischen Versorgung
      .....


      Da muss ich wohl mal mit den reden.