Heike versucht die Eltern zu unterstützen

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    • Heike versucht die Eltern zu unterstützen

      Hallo, mein Name ist Heike und ich bin 52 Jahre alt. Ich bin vor kurzem nach 25 Jahren in Berlin zurück in die Heimat gezogen. Meine zwei erwachsenen Söhne sind beim Vater geblieben. Aufgrund von mehreren Erkrankungen bin ich berentet. Ich wohne jetzt 1 km von meinem Elternhaus entfernt.

      Meine Mutter ist dement und mein Vater hatte bereits 2 Herzinfarkte und fühlt sich an vielen Stellen überfordert. Vor allem im Umgang mit den Behörden, aber mir fällt auch so manches andere auf, bei dem ich mich frage, ob man hier oder dort nicht etwas verbessern könnte. Bei der direkten Pflege kann ich ihn nicht viel unterstützen, da meine Mutter zwar noch etwas stehen kann, aber jeden Moment in sich zusammensacken könnte und da könnte ich sie nicht halten.
      Zudem wohnt bei meinen Eltern noch mein geistig behinderter Bruder.

      Mir fällt es schwer, den Verfall meiner Mutter mitzuerleben. Ich hoffe, aber ihr irgendwie mehr helfen zu können, als mit 500 km Entfernung. Als meine Kinder klein waren, war ich mehrfach in Krankenhäusern und dann ist meine Mutter immer sofort da gewesen und hat sie betreut.

      liebe Grüße Heike
    • Hallo Heike,

      herzlich Willkommen im Forum.

      Darf ich fragen wegen was du berentet bist? Man kann dir eher was raten oder nicht, wenn man so in etwa weiß wo deine gesundheitlichen Grenzen sind.

      Das dein Papa mit der Demenz deiner Mutter überfordert ist, kann ich verstehen. Die Veränderungen zu erleben und zu ertragen ist sehr schwierig. Gerade die direkten Angehörigen, die mit der Person leben, gucken da oft weg, habe ich so in meiner Familie, aber auch in meinem Umfeld gemerkt.

      Kannst du vielleicht den ganzen Ämterkram übernehmen und die Organisation von Hilfen?



      Liebe Grüße Ines (aus Berlin)
      Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich haben wollen.
    • Guten Morgen Heike,

      herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

      Haben Deine Eltern und Dein Bruder eine Pflegestufe und könnt Ihr einen Pflegedienst mit ein beziehen? Lassen Deine Eltern Hilfe von außen zu?

      Kann Dein Bruder sich selber versorgen und ist er tagsüber in einer Werkstatt oder anderweitig arbeiten? Kann er an Freizeitmaßnahmen der Lebenshilfe teil nehmen?

      Vielleicht ist es Deinen Eltern finanziell möglich, eine 24 Stundenpflege mit ins Haus zu holen? Wer hilft den Eltern zur Zeit im Haus und in der Pflege?

      Eröffne bitte bei konkreten Themen einen neuen Thraed, aus dem Vorstellungsbereich heraus.

      Liebe Grüssle und alles Gute

      Brigitte
      Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
      Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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      Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung