Matrika pflegt ihre 91jährige, demente Mutter

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  • Matrika pflegt ihre 91jährige, demente Mutter

    Hallo zusammen, hoffentlich mache ich das hier richtig. Ich bin 63 und pflege, mit Hilfe von 24-Stundenkräften, meine 91 jährige demente Mutter. Zusätzlich zu den emotionalen Belastungen leide ich unter der Unvorhersehbarkeit der Qualität der entsandten Betreuerinnen. Ich hoffe auf Hinweise auf gute Organisationen und Vorgehensweisen. Vielen Dank!
  • Guten Abend Matrika,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Das hört sich so an, als ob Du nicht so unbedingt ganz zufrieden bist mit den Helferinnen???? Notfalls könnte ein Wechsel zu einer anderen Agentur helfen?

    Auf jeden Fall ist eine Mütze voll Humor und Gelassenheit in den jeweiligen Situationen sicher entspannend.

    Wichtig ist, dass die Helferinnen ziemlich genau einen Plan bekommen, was sie-wann- und wie zu machen haben und was sie auf keinen Fall machen sollen.

    Und den Plan dann vielleicht in die passenden Sprachen übersetzen lassen, aber besser nicht von Tante Google sondern von Menschen. Das was an Übersetzungen von Google kommt, führt ganz bestimmt nur zu weiteren Missverständnissen. Aber auch die Helferinnen haben immer ihre persönliche Geschichte mit an Bord und wir dürfen nie vergessen, sie müssen das Leben ihrer Pflegehäuser mit führen und haben nur noch wenig eigenes Leben. Sie nehmen diese Arbeiten an um meist eine ganze Familie in ihrem Heimatland zu finanzieren und sie haben Heimweh und machen sich Sorgen um ihre Lieben, denen es dort nicht so rosig geht, wie uns hier.

    Menschen sind nun mal kein Gebrauchsgegenstände, sondern sie haben eine Seele und auch der Seele einer ausländischen Helferin muss es gut gehen können bei uns. Sie muss spüren, dass sie angenommen wird und ihre Arbeit, ihr Verzicht auf die eigene Familie Wert geschätzt wird, auch wenn wir dafür bezahlen, dass sie in unserem Haushalt anwesend ist.

    Ansonsten hoffe ich für Euch, dass die nächsten Helferinnen mit Kopf und Herz zu Euch und den Anforderungen in Eurem individuellen Tagesablauf passen.

    Liebe Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


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