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Krankenhaus hat klare Pflichten bei Entlassung

  • Schon seit einiger Zeit, wie der Artikel der AOK aus Januar 2012 zeigt, sind Krankehäuser zu einem Entlassungsmanagement verpflichtet. Das heißt, das Krankenhaus darf einen Patienten nicht einfach in seine Wohnung entlassen, wenn die häusliche Versorgung nicht sichergestellt ist. Und die Krankenhäuser verfügen nicht nur über die Pflicht, sondern bereits seit Anfang 2016 auch über […] Weiterlesen:

    pflegeberatung-aachen.de/krank…pflichten-bei-entlassung/
  • Das wird aber auch höchste Zeit!


    Seit 2012 mussten wir drei Mal darum kämpfen, dass eine angemessene Lösung für die Pflege meiner Mutter im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt gefunden wurde. In jedem Fall wurde uns zunächst einfach kurzfristig mitgeteilt, dass meine Mutter entlassen werden sollte und wir das irgendwie zu Hause organisieren müssten, was in den jeweiligen Situationen durch meiner Mutters jeweils nicht vorhandene Mobilität nicht möglich gewesen wäre. Nur nachdem wir mit Nachdruck protestierten, wurde dann durch den sozialen Dienst des Krankenhauses in den ersten zwei Situationen eine Kurzzeitpflege, beim dritten Mal eine Umlegung in die geriatrische Reha desselben Krankenhauses organisiert. Die hätten wir auch schon bei der zweiten Situation gebrauchen können, aber da gab es diese Abteilung in dem Krankenhaus noch nicht. Egal, was im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt für den Pflegebedürftigen organisiert wird, wird es hilfreich sein, wenn das Krankenhaus da von sich aus gleich unterstützend organisierend hilft.


    Alles Gute,
    Saraswati

  • Uns ging es ähnlich wie Saraswati.Als meine Mutter vor zwei Jahren so schwer erkrankt war, gab es dieses Entlassungsmanagement auch schon . Zum Glück war mein Mann darüber informiert .Sonst wäre meine Mutter zweimal kurzfristig nach Hause entlassen worden ohne das die häusliche Versorgung sichergestellt war. Es hat mich damals schon geärgert, dass die Ärzte gar nicht informiert waren und die Dame vom Sozialdienst nicht sehr kompetent und auch nicht hilfsbereit war. Ich hoffe, dass das inzwischen besser läuft und die Patienten und Angehörige über ihre Rechte informiert werden müssen. Ansonsten werden nur diejenigen einen Nutzen aus dieser Verpflichtung haben, die ihren Anspruch kennen und ihn auch bei den zuständigen Stellen durchsetzen .