Vorstellung, neue Entwicklungen, Stürze

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  • Vorstellung, neue Entwicklungen, Stürze

    ich habe mich schon vor einiger Zeit vorgestellt, bin 50 und als MFa tätig.
    Meine Mama (70 Jahre, alleinlebend, da Vater verstorben, altersstur) hat verschiedene Krankheiten unter anderem Morbus Parkinson, insulinpflichtiger Diabetes, Sklerodermie und beginnende Demenz. Sie hat Pflegestufe 1. Seit November letzten Jahres hat sich die Situation jetzt aber zugespitzt. Mehrere Krankenhausaufenthalte und Kurzzeitpflege von Mitte Juli - vor 4 Tagen, weil ich körperlich und seelisch am Ende war und dringend einen Urlaub brauchte. Heute ist sie wieder mal gestürzt und hat sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Nachdem sie zuhause war, hat sie geduscht und sich die Haare gewaschen. Weiß mir langsam nicht mehr zu helfen. Ins Haus kommen die Diakonie am Morgen um die Kompressionsstrümpfe anzuziehen, Medikamente zu reichen, Insulin spritzten und alle 2 Wochen eine Haushaltshilfe um die Wohnung zu reinigen. Ich denke wir bräuchten eine Alltagsbetreuung (die meine Mutter aber ablehnt), habe mich schon mit dem Pflegestützpunkt in Verbindung gesetzt, die nette Dame schickt mir Flyer. Anscheinend gibt es nur einen Zuschuß von der Kasse wenn man 24 Stunden Pflege in Anspruch nimmt oder sie in Tagespflege schickt. Vielleicht geht es hier anderen ähnlich so und könnten mir Tipps geben?
  • Hallo Kalimera,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Die organisierten Nachbarschaftshilfen ( läuft hier über die Kirche) dürfen auch inzwischen die erhöhten Betreuungsleistungen abrechnen, Du könntest auf diesem Wege schon mal einige Stunden pro Woche abdecken und Deine Mutter wird sich an die Besuche gewöhnen.

    Ich übernehme hier solche Hausbesuche auch und in den wenigsten Fällen wird dieses Angebot nicht akzeptiert von den Betroffenen. Kommt immer ein bisschen auf das Fingerspitzengefühl der Personen an, die die ersten Besuche machen.

    Eine andere Möglichkeit wäre noch, dass Deine Mutter ein paar Tage im Monat zur Tagesbetreuung geht, damit Du diese Tage dann auch Zeit für Dich selber hast.

    Auch ein niedergelassener Pflegedienst könnte Präsenzkräfte zu Deiner Mutter schicken, das müssen keine examinierten Mitarbeiter sein.

    Nimm alle Hilfe an, die Du bekommen kannst und habe den Mut, diese Besuche Deiner Mutter zu zu muten.

    Liebe Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


  • Danke für deine Antwort, werde mich heute mittag nochmal an die Diakonie und die Krankenkasse wenden um das mit der Nachbarschaftshilfe in die Wege zu leiten. Es ist einfach im Moment so,daß ich über soviel Unvernunft sehr ärgerlich werde und mir im Moment einfach die nötige Geduld fehlt. Für ein Seniorenheim, finde ich, ist sie noch zu jung und geistig zu fit. Vom körperlichen her wäre sie sicher schon so weit. Wir haben hier ein Sprichwort: Der Kopf sagt ja, aber der Körper nein. Sie meint immer es geht alles noch, aber es geht halt nicht mehr.