Pflege - ein Leben zwischen Verantwortung, Verzweiflung und der Frage ab wann es für ein eigenes Leben zu spät sein wird

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  • Pflege - ein Leben zwischen Verantwortung, Verzweiflung und der Frage ab wann es für ein eigenes Leben zu spät sein wird

    Ein Hallo an Euch ....

    Mein (User)Name ist Novalee. Meine Mutter erkrankte vor vielen Jahren an einer schweren neurodegenerativen Erkrankung und ist seither schwer pflegebedürftig. Nach vielen Jahren der Pflege sind die Grenzen der körperlichen sowie psychischen Belastbarkeit einfach erreicht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Novalee ()

  • Guten Morgen Novalee und herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Du bist in der Pflegesituation über alle Deine Grenzen gegangen und tust es anscheinend immer noch. So viele Jahre, die Du auf ein eigenes, junges Leben verzichtet hast und Du bist daran erkrankt.

    Es gibt schlicht und ergreifend Situationen in der Pflege, da ist es zum Selbstschutz sinnvoll, den Pflegebedürftigen in die fachlichen Hände einer Einrichtung zu übergeben um selber überleben zu können.

    Mir tut es in der Seele leid, dass Du so leiden musst und es kann noch viele Jahre an dauern. Bitte überlege Dir, ob Du nicht den Schritt gehen willst um wieder ein eigenes Leben führen zu dürfen, oder Du schaffst es irgendwie, ein verlässliches Pflegeteam auf zu bauen, dass Dir wirklich den Rücken frei hält.

    Liebe Grüssle und Mut zur Veränderung

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


  • Liebe Novalee,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Dein Bericht hat mich sehr ergriffen und ich kann Dir leider im Moment noch gar nichts tröstliches schreiben.
    Ich kann nur Brigittes Worten zustimmen.

    "Benutze" uns als Deinen Kummerkasten und Blitzableiter. Lass uns auch an Deinen Freuden teilhaben.
    Hier werden immer Menschen sein, die Dich lesen und Dich verstehen.

    Viele Grüße
    Ute